Das Portal aus Niedersachsen für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

Interesse an Elterngeld steigt

Im Jahr 2018 haben bundesweit 1,4 Millionen Mütter und 433.000 Väter Elterngeld bezogen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das insgesamt 4 Prozent mehr Personen als im Jahr 2017. Während die Anzahl der Elterngeld beziehenden Mütter um 3 Prozent zunahm, stieg die Zahl der Väter um knapp 7 Prozent.Weiterlesen >>>

Elterngeld 2018 | Fast 24% aller Beziehenden waren Väter

Im Jahr 2018 haben 433.000 Väter Elterngeld bezogen. Das waren knapp 24% aller Leistungsbezieher und -bezieherinnen. Nach den Ergebnissen der Elterngeldstatistik steigt die Zahl der Väter, die Elterngeld beziehen, von Jahr zu Jahr weiter an: Im Jahr 2015 waren es 326.000 Väter (21%), 365.000 (22%) im Jahr 2016 und 406.000 (23%) im Jahr 2017. Die durchschnittlich geplante Elterngeld-Bezugsdauer von Vätern lag mit 3,8 Monaten weiterhin deutlich unter der Bezugsdauer von Müttern (im Schnitt 14,2 Monate). Das ab Juli 2015 neu geschaffene Elterngeld Plus nehmen inzwischen 13% der Elterngeld beziehenden Väter in Anspruch (im Vergleich: 30% der Mütter). Statistisches Bundesamt (Destatis).Weiterlesen >>>

Handkommentar zu Mutterschutz, Elterngeld und Elternzeit

Mutterschutz-Elterngeld-Elternzeit-Betreuungsgeld_HandkommentarDie fünfte Auflage des Handkommentars gibt Antworten auf alle wichtigen arbeits- und sozialrechtlichen Fragen der Elternschaft. Die juristischen Probleme der zum 1. Januar 2018 in Kraft getretenen umfangreichen Änderungen des völlig neustrukturierten Mutterschutzgesetzes (MuSchG) werden detailgenau für die Praxis erläutert.Weiterlesen >>>

Bericht zum Elterngeld Plus vorgelegt

Die Bundesregierung hat den Bericht über die Auswirkungen der Regelungen zum Elterngeld Plus und zum Partnerschaftsbonus sowie zur Elternzeit beschlossen. Vor knapp zweieinhalb Jahren wurde das Elterngeld weiterentwickelt, um junge Eltern in ihrem Wunsch nach Familie und Beruf für beide Partner besser zu unterstützen. Mit dem Elterngeld Plus können Eltern, die in Teilzeit erwerbstätig sind, das Elterngeld seither länger beziehen. Die Bundesfamilienministerin zieht eine positive Bilanz: "Das Elterngeld Plus ist ein voller Erfolg. Es unterstützt Eltern genau dann verlässlich und gut, wenn sie es am meisten brauchen. Der Bericht zeigt: Die neuen Familienleistungen kommen gut bei den Eltern an und sie wirken."Weiterlesen >>>

DIW-Studie: Elterngeld hat in den ersten zehn Jahren seines Bestehens viel bewegt

Elterngeld_DIW-Wochenbericht_49-2016Zehn Jahre nach der Einführung des Elterngeldes zum 1. Januar 2007 ist dieses familienpolitische Instrument weitestgehend akzeptiert und hat viele nachweisbare Effekte, zum Beispiel auf die Erwerbstätigkeit von Müttern und auf die Rolle von Vätern. In einer Studie gibt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) einen Überblick der verschiedenen primär ökonomischen Forschungsergebnisse zum Thema.Weiterlesen >>>

Bewährungsaufstieg - Unterbrechung durch Elternzeit | Kommentar

Unterbrechungen der Elternzeit dürfen keine Rückstufungen auslösen. Nach einer Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts vom 12.04.2016 wurde das gesetzliche Benachteiligungsverbot des § 15 Abs. 2 Satz 6 Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz (BEEG) durch die seinerzeitige Regelung des § 23a Satz 2 Nr. 4 Satz 2 Buchst. d BAT verletzt. Danach war nur ein Gesamtzeitraum von bis zu fünf Jahren der Elternzeit bzw.- Kinderbetreuung für die Bemessung der Bewährungszeit unschädlich. Wurde durch die Inanspruchnahme der Elternzeit eine Gesamtdauer von fünf Jahren überschritten, so hatte dies den Verlust der gesamten bis dahin zurückgelegten Bewährungszeit zur Folge. Diese Rechtslage war jedoch nicht mit § 15 Abs. 2 Satz 6 BEEG zu vereinbaren, wonach der Anspruch auf Elternzeit nicht durch Vertrag ausgeschlossen oder beschränkt werden kann.Weiterlesen >>>

Neue Chancen für Eltern - Das Infoblatt zu Elternzeit und Elterngeld

Neue-Chancen-fuer-ElternÜberarbeitete Neuauflage inkl. Neuregelungen zum Elterngeld Plus!
Das von Gleichberechtigung und Vernetzung herausgegebene Infoblatt "Regelungen im Überblick" zum Elterngeld kann mit allen bestehenden Neuregelungen zum Elterngeld Plus als Print-Version und in einer digitalen Version für das Intranet von Behörden/ Kommunen, Unternehmen bezogen werden.Weiterlesen >>>

Weitere Informationen

Familienportal und Infotool

Das Bundesfamilienministerium informiert unter www.familienportal.de über Familienleistungen wie Elterngeld, Kinderzuschlag oder Unterhaltsvorschuss und verweist auf Beratungsangebote rund um das Thema Familie. Mit dem Infotool www.infotool-familie.de kann außerdem in wenigen Schritten ermittelt werden, auf welche Familienleistungen oder -hilfen voraussichtlich Anspruch besteht.

ElterngeldPlus und Elternzeit

Das Bundesfamilienministerium informiert über die neuen Regelungen zu ElterngeldPlus und Elternzeit, die ab Juli 2015 in Kraft getreten sind, unter www.elterngeld-plus.de

Gesetzliche Regelungen

Gesetz zum Elterngeld und zur Elternzeit
www.gesetze-im-internet.de/beeg

Gesetz zum Schutz von Müttern bei der Arbeit, in der Ausbildung und im Studium (MuSchG)
www.gesetze-im-internet.de/muschg

Verordnung über den Mutterschutz für Soldatinnen
www.gesetze-im-internet.de/muschsoldv

Verordnung über den Mutterschutz für Beamtinnen des Bundes
www.gesetze-im-internet.de/muscheltzv

Aktuelle Informationen

Liebe Leserinnen und Leser unseres Webangebotes,
in unserem Terminkalender finden sich viele Veranstaltungen, die in den nächsten Wochen stattfinden sollten. Wir können leider nicht überall nachprüfen, ob es aufgrund des Corona-Virus zu Absagen kommt. Bitte kontaktieren Sie selbst die entsprechenden Veranstalterinnen und Veranstalter.

Unsere eigenen Fortbildungen und Termine der nächsten Zeit verschieben wir. Unser Büro ist weiterhin besetzt, einige Kolleginnen arbeiten allerdings im Homeoffice. Wir sind also per Mail und Telefon für Sie erreichbar.
Bleiben Sie alle gesund und guten Mutes!

Ihr Team von Gleichberechtigung und Vernetzung.

Hilfe gegen Gewalt | Angebote des BMFSFJ

Das bundesweite Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" unter der kostenfreien Nummer 08000 116 016 leistet Erst- und Krisenunterstützung, bei Gewalt gegen Frauen gibt es Rat und Hilfe rund um die Uhr, anonym, in insgesamt 18 Sprachen, barrierefrei. Das Hilfetelefon ist online zu erreichen unter www.hilfetelefon.de. Angesichts der Corona-Krise könnten Druck und Konflikte in Familien auch in Gewalt gegen Kinder und Jugendliche münden. Das Bundesfamilienministerium stärkt daher die telefonischen Beratungsangebote. Dazu gehören die "Nummer gegen Kummer" (116 111) für Kinder und Jugendliche oder das Elterntelefon (0800 111 0550). Zudem werden im Netz niedrigschwellige Hilfsangebote für Kinder, Jugendliche und Eltern ausgebaut.

Termine Alle Termine >>>

März 2020

24.3.–29.3.2020 | Internationales Frauenfilmfestival Dortmund | Köln, Köln

April 2020

21.4.2020 | Der Gleichstellungsplan nach dem Niedersächsischen Gleichberechtigungsgesetz - VERSCHOBEN!, Varel

Mai 2020

7.5.–8.5.2020 | Global Forum for Gender Equality, Mexico City

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Ausstellung zur Frauenrechtskonvention

Cedaw-Ausstellung
Über 40 Jahre gibt es die UN-Frauenrechtskonvention (engl. Abk. CEDAW) schon. Doch leider sind die Inhalte der Konvention nur wenigen Menschen bekannt. Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. hat eine Ausstellung zum Verleih entwickelt. Sie informiert über die Reichweite, Entwicklung sowie Inhalte des CEDAW-Abkommens. Außerdem werden gleichstellungspolitische Inhalte der UN-Frauenrechtskonvention dargestellt, die auch auf kommunaler Ebene von Bedeutung sind. Die Ausstellung ist in Form von Roll-ups sowie als Posterausstellung erhältlich. Mehr unter www.gleichstellung-sichtbar-machen.de/projekt/ausstellung