Das Portal aus Niedersachsen für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

Ausweitung der Mütterrente zum 1. Januar 2019

Am 1. Januar 2019 treten Verbesserungen bei der Mütterrente in Kraft. Bisher werden für jedes Kind, das vor 1992 geboren wurde, bis zu zwei Jahre Kindererziehungszeit bei der Rente berücksichtigt. Nach der Neuregelung wird jetzt bis zu einem halben Jahr zusätzlich bei der Rente angerechnet. Das führt zu einer Erhöhung der Rente pro Kind um bis zu 16,02 Euro im Westen und um bis zu 15,35 Euro im Osten.Weiterlesen >>>

Rückblick auf die 13. Frauen-Alterssicherungskonferenz

Alterssicherungskonferenz_Die-Rente-ist-sicher-zu-niedrigDie 13. Frauen-Alterssicherungskonferenz fand im September 2017 in Berlin zu "Strategien gegen Altersarmut" statt. Sie wurde von ver.di in Kooperation mit dem Sozialverband Deutschland durchgeführt. Einen Rückblick mit den Redebeiträgen finden Sie auf der Website der ver.di Frauen.

Rente und Arbeitsrechte für alle

Informationen für Beschäftigte in Minijobs von der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd). Das Heft steht in 3. Auflage mit Stand 2017 zum Download zur Verfügung.Weiterlesen >>>

Dokumentation erschienen | Fachtagung 'Lesben und Alter'

Lesben-und-AlterDie Dokumentation der 6. Fachtagung "Lesben und Alter" ist veröffentlicht. An der zweitägigen Veranstaltung des Dachverbands Lesben und Alter hatten rund 80 Fachfrauen und Netzwerkerinnen teilgenommen. Ihr Fazit: Es wird höchste Zeit, den mindestens 530.000 gleichgeschlechtlich orientierten Frauen in der dritten und vierten Altersphase Gehör in der gesellschaftlichen Altersdebatte zu verschaffen. In der Dokumentation sind alle Referate und Zusammenfassungen aus den Workshops augenommen. Die reich bebilderte Dokumentation zeigt somit die zahlreichen Facetten auf, die soziale Vorsorge für das Alter lesbischer Frauen umfasst.Weiterlesen >>>

Frauen erhalten niedrigere Renten als Männer

Frauen erhalten niedrigere Renten als Männer, ausgenommen hiervon sind Hinterbliebenenrenten. Die durchschnittliche Rentenzahlung bei Altersrenten lag 2014 bei Frauen mit ca. 618 Euro bei nur annähernd 60 Prozent der durchschnittlichen Rentenzahlung an Männer, wie das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut der Hans-Böckler-Stiftung (WSI) mitteilt. Beim Zugang in die Altersrente sind die Unterschiede etwas geringer (55 Prozent), was auf eine leichte Annäherung der Rentenniveaus von Frauen und Männern im Zeitverlauf verweist. Allerdings ist die Differenz von rund 442 Euro dennoch erheblich. Mehr dazu im WSI GenderDatenPortal

WSI Report | Grosse Rentenlücke zwischen Männern und Frauen

Grosse-Rentenluecke-zwischen-Maennern-und-Frauen_WSIFrauen von eigenständiger Sicherung im Alter weit entfernt
Der Lohnrückstand von Frauen ist in Deutschland mit konstant 22 Prozent sehr groß im europäischen Vergleich. Doch schaut man auf die Renten, fällt der Abstand noch weitaus gravierender aus. Das konstatieren Dr. Christina Klenner, Gender-Expertin des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung, sowie Dr. Peter Sopp und Dr. Alexandra Wagner vom Forschungsteam Internationaler Arbeitsmarkt in Berlin. In einer neuen Auswertung aktueller Daten aus dem WSI GenderDatenPortal haben sie dokumentiert, welche Unterschiede es bei der Alterssicherung zwischen Frauen und Männern gibt. Nach ihrer Analyse sind Frauen sowohl bei der gesetzlichen Rente als auch bei der betrieblichen Altersversorgung klar im Nachteil. Gleichzeitig profitieren sie stärker von Elementen des sozialen Ausgleichs im Rentenrecht, vor allem bei der Hinterbliebenenversorgung.Weiterlesen >>>

Weitere Informationen

ver.di | Frauenalterssicherungskonferenzen

Die Gewerkschaft ver.di veranstaltet jährlich eine Frauen-Altersicherungskonferenz. Sie finden die Dokumentationen der Tagungen auf der Website von ver.di.

Aktuelle Aktion

GirlsDay-Aufruf
Girls´Day und Boys´Day - Dieses Jahr schon am 28. März!
Bald ist wieder Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag und Boys'Day - Jungen-Zukunftstag. Schülerinnen und Schüler ab Klasse 5 erkunden Berufe und Studienfächer, in denen das jeweils eigene Geschlecht noch unterrepräsentiert ist. Bis jetzt stehen bundesweit schon mehr als 105.000 Plätze für Mädchen und Jungen zur Verfügung. Weitere Informationen sowie Anmeldungen unter www.girlsday.de bzw. www.boysday.de.

Broschüre der Woche

Zwangsverheiratung-BIG-Berlin
Zwangsverheiratung
Der Berliner Arbeitskreis gegen Zwangsverheiratung möchte Mädchen und Frauen, die von Zwangsverheiratung bedroht oder betroffen sind, informieren und ihnen Möglichkeiten der Unterstützung und Hilfe aufzeigen. Auch Menschen, die mit ihnen Kontakt haben wie z.B. Freundinnen und Freunde, die Nachbarschaft, Lehrerkräfte, Ärztinnen und Ärzte können sich über diese Broschüre informieren. weiterlesen >>>

Termine Alle Termine >>>

Februar 2019

22.2.2019 | Recht auf reproduktive Selbstbestimmung, Rostock

27.2.2019 | Fachkräftesicherung für die Arbeitswelt der Zukunft - Zwischenbilanz der ESF-Sozialpartnerrichtlinie „Fachkräfte sichern: weiter bilden und Gleichstellung fördern“, Berlin

28.2.2019 | Podiumsdiskussion: 'Mehr Balance bitte! Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben in der EU', Berlin

März 2019

8.3.2019 | Internationaler Frauentag, weltweit

13.3.2019 | Zertifikatsverleihung zur Gleichbehandlung der Geschlechter im Arbeitsleben, Berlin

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Kalendermonatsblatt

02_Kalender-VNST_Februar
Der Frauenkalender der Vernetzungsstelle 2019 widmet sich dem Thema "Europa". Lesen Sie hier unseren Beitrag für den Monat Februar: Europäische Union (EU) - allgemeine Informationen