Das Portal aus Niedersachsen für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

Rückblick auf die 13. Frauen-Alterssicherungskonferenz

Alterssicherungskonferenz_Die-Rente-ist-sicher-zu-niedrigDie 13. Frauen-Alterssicherungskonferenz fand im September 2017 in Berlin zu "Strategien gegen Altersarmut" statt. Sie wurde von ver.di in Kooperation mit dem Sozialverband Deutschland durchgeführt. Einen Rückblick mit den Redebeiträgen finden Sie auf der Website der ver.di Frauen.

Frauen im Ruhestand - immer noch schlechter gestellt

Das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung hat zum Thema Alterssicherung von Frauen ein neues Diskussionspapier veröffentlicht: Frauen in Deutschland beziehen im Alter rund 40 Prozent weniger Rente als Männer. Jede dritte Rentnerin kommt nicht einmal auf 500 Euro Rente im Monat. Das komme daher, dass viele Partnerschaften, vor allem in Westdeutschland, in der Vergangenheit nach dem Modell des männlichen (Haupt)-Ernährers gelebt worden seien. Auch wenn diese Arbeitsteilung heute nicht mehr dem Gesellschaftsbild vieler junger Menschen entspräche, weil sie zu einer finanzielle Abhängigkeit vom Ehepartner führe. Frauen sind heute deutlich häufiger erwerbstätig als früher, dennoch schließe sich die Rentenlücke zwischen Männern und Frauen nur langsam. Frauen setzen im Beruf weiterhin häufiger und länger aus, um Kinder zu erziehen und steigen danach oft nur in Teilzeit wieder ein. Frauen sind häufiger nur geringfügig beschäftigt und werden unterm Strich schlechter bezahlt als Männer.Weiterlesen >>>

Dokumentation erschienen | Fachtagung 'Lesben und Alter'

Lesben-und-AlterDie Dokumentation der 6. Fachtagung "Lesben und Alter" ist veröffentlicht. An der zweitägigen Veranstaltung des Dachverbands Lesben und Alter hatten rund 80 Fachfrauen und Netzwerkerinnen teilgenommen. Ihr Fazit: Es wird höchste Zeit, den mindestens 530.000 gleichgeschlechtlich orientierten Frauen in der dritten und vierten Altersphase Gehör in der gesellschaftlichen Altersdebatte zu verschaffen. In der Dokumentation sind alle Referate und Zusammenfassungen aus den Workshops augenommen. Die reich bebilderte Dokumentation zeigt somit die zahlreichen Facetten auf, die soziale Vorsorge für das Alter lesbischer Frauen umfasst.Weiterlesen >>>

Frauen erhalten niedrigere Renten als Männer

Frauen erhalten niedrigere Renten als Männer, ausgenommen hiervon sind Hinterbliebenenrenten. Die durchschnittliche Rentenzahlung bei Altersrenten lag 2014 bei Frauen mit ca. 618 Euro bei nur annähernd 60 Prozent der durchschnittlichen Rentenzahlung an Männer, wie das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut der Hans-Böckler-Stiftung (WSI) mitteilt. Beim Zugang in die Altersrente sind die Unterschiede etwas geringer (55 Prozent), was auf eine leichte Annäherung der Rentenniveaus von Frauen und Männern im Zeitverlauf verweist. Allerdings ist die Differenz von rund 442 Euro dennoch erheblich. Mehr dazu im WSI GenderDatenPortal

WSI Report | Grosse Rentenlücke zwischen Männern und Frauen

Grosse-Rentenluecke-zwischen-Maennern-und-Frauen_WSIFrauen von eigenständiger Sicherung im Alter weit entfernt
Der Lohnrückstand von Frauen ist in Deutschland mit konstant 22 Prozent sehr groß im europäischen Vergleich. Doch schaut man auf die Renten, fällt der Abstand noch weitaus gravierender aus. Das konstatieren Dr. Christina Klenner, Gender-Expertin des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung, sowie Dr. Peter Sopp und Dr. Alexandra Wagner vom Forschungsteam Internationaler Arbeitsmarkt in Berlin. In einer neuen Auswertung aktueller Daten aus dem WSI GenderDatenPortal haben sie dokumentiert, welche Unterschiede es bei der Alterssicherung zwischen Frauen und Männern gibt. Nach ihrer Analyse sind Frauen sowohl bei der gesetzlichen Rente als auch bei der betrieblichen Altersversorgung klar im Nachteil. Gleichzeitig profitieren sie stärker von Elementen des sozialen Ausgleichs im Rentenrecht, vor allem bei der Hinterbliebenenversorgung.Weiterlesen >>>

Videospots zur Altersvorsorge für Frauen

Videospots-Altersvorsorge-fuer-FrauenDie Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz hat Videospots zum Thema Altersvorsorge von Frauen online gestellt. Anhand von individuellen Beispielen werden verschiedene Wege zur Vorsorge und Probleme aufgezeigt. Zur Website der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.

Mütterrente | Kein vorsorglicher Antrag erforderlich

Um die sogenannte Mütterrente zu erhalten, muss kein Antrag gestellt werden, wie die Deutsche Rentenversicherung Mitteldeutschland mitteilt. Obwohl es noch keine gesetzliche Regelung gäbe, gingen immer mehr formlose Anträge auf Neuberechnung der Kindererziehungszeiten ein. Entsprechende Musterschreiben suggerierten, dass ein Antrag notwendig sei. Das sei allerdings falsch. Weitere Informationen zum Thema auf der Website der Rentenversicherung.

Rente und Arbeitsrechte für alle

Informationen für Beschäftigte in Minijobs von der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd). Das Heft steht in 3. Auflage mit Stand 2017 zum Download zur Verfügung.Weiterlesen >>>

Weitere Informationen

Mütterrente | Informationen der Deutschen Rentenversicherung

Zur Website der Deutschen Rentenversicherung Bund.

Safety First - Schulportal zum Thema Vorsorge und Versicherungen

Projekt:Zukunft - Das Schulportal für Schülerinnen und Schüler bietet einen konzentrierten Überblick über das System staatlicher und privater Vorsorge. www.safety1st.de

ver.di | Frauenalterssicherungskonferenzen

Die Gewerkschaft ver.di veranstaltet jährlich eine Frauen-Altersicherungskonferenz. Sie finden die Dokumentationen der Tagungen auf der Website von ver.di.

Aktuelle Aktion

werbemelderin_pinkstinks
Sexistische Werbung kann ab sofort direkt über Smartphone oder Tablet bei Pinkstinks gemeldet werden. Werbung fotografieren, an Pinkstinks senden, dann wird die Beschwerde auf einer interaktiven Deutschlandkarte sichtbar. Einfach http://werbemelder.in in den Browser eingeben. Dort sind ein Webformular, eine Deutschlandkarte und aktuelle Blogeinträge zu sexistischer Werbung sichtbar. So kann auch verfolgt werden, was Pinkstinks unternimmt. http://werbemelder.in

Broschüre der Woche

Selbstverteidigung-braucht-Selbstbehauptung
Die Broschüre der Bremischen Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau befasst sich mit Standards für Selbstbehauptungskurse. Sie richtet sich an Trainerinnen und Trainer und führt Schwerpunkte für verschiedene Zielgruppen auf. Dabei wird zwischen weiblichen und männlichen Gruppen unterschieden, die Gruppe der Kinder und Jugendlichen sowie Menschen mit Behinderung, Trans* und Inter* Personen sowie das Alter der Teilnehmenden in den Fokus genommen. Gleichzeitig richtet sie sich auch an potenzielle Teilnehmende und klärt über die Inhaltspunkte für seriöse und effiziente Trainings auf. weiterlesen >>>

Termine Alle Termine >>>

Oktober 2017

24.10.2017 | Verleihung des Juliane Bartel Medienpreises, Hannover

26.10.2017 | Jahresempfang des Landesfrauenrat Niedersachsen e.V., Hannover

November 2017

6.11.2017 | Unverzichtbar oder überholt? - Kommunale Gleichstellungsarbeit in Mecklenburg-Vorpommern, Rostock

6.11.2017 | Gleichstellung in Sachsen - gestern - heute - morgen, Dresden

15.11.2017 | Das Niedersächsische Gleichberechtigungsgesetz - ausgebucht -, Hannover

Aktionswochen 2017

Logo_GleichbeRECHTigt
Das neue Programm des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung gemeinsam mit den kommunalen Gleichstellungsbeauftragten Niedersachsens ist gestartet. Unter dem Titel "GleichbeRECHTigt leben - Unsere Werte, unser Recht" geht es um die Sicherung und Weiterentwicklung von Frauenrechten, Gleichberechtigung und Teilhabe für alle Frauen und Männer, die in Niedersachsen leben, ob als Einheimische oder als Geflüchtete. weiterlesen >>>

Kalendermonatsblatt

10_Oktober_Kalendermonatsblatt_260px
"EINE Welt" - Der Frauenkalender der Vernetzungsstelle 2017 widmet sich dem Thema Frauen und Flucht. Lesen Sie hier unseren Beitrag für den Monat Oktober: "Engagiert"