Das Portal aus Niedersachsen für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

Dokumentation erschienen | Fachtagung 'Lesben und Alter'

Lesben-und-AlterDie Dokumentation der 6. Fachtagung "Lesben und Alter" ist veröffentlicht. An der zweitägigen Veranstaltung des Dachverbands Lesben und Alter hatten rund 80 Fachfrauen und Netzwerkerinnen teilgenommen. Ihr Fazit: Es wird höchste Zeit, den mindestens 530.000 gleichgeschlechtlich orientierten Frauen in der dritten und vierten Altersphase Gehör in der gesellschaftlichen Altersdebatte zu verschaffen. In der Dokumentation sind alle Referate und Zusammenfassungen aus den Workshops augenommen. Die reich bebilderte Dokumentation zeigt somit die zahlreichen Facetten auf, die soziale Vorsorge für das Alter lesbischer Frauen umfasst.Weiterlesen >>>

Frauen erhalten niedrigere Renten als Männer

Frauen erhalten niedrigere Renten als Männer, ausgenommen hiervon sind Hinterbliebenenrenten. Die durchschnittliche Rentenzahlung bei Altersrenten lag 2014 bei Frauen mit ca. 618 Euro bei nur annähernd 60 Prozent der durchschnittlichen Rentenzahlung an Männer, wie das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut der Hans-Böckler-Stiftung (WSI) mitteilt. Beim Zugang in die Altersrente sind die Unterschiede etwas geringer (55 Prozent), was auf eine leichte Annäherung der Rentenniveaus von Frauen und Männern im Zeitverlauf verweist. Allerdings ist die Differenz von rund 442 Euro dennoch erheblich. Mehr dazu im WSI GenderDatenPortal

WSI Report | Grosse Rentenlücke zwischen Männern und Frauen

Grosse-Rentenluecke-zwischen-Maennern-und-Frauen_WSIFrauen von eigenständiger Sicherung im Alter weit entfernt
Der Lohnrückstand von Frauen ist in Deutschland mit konstant 22 Prozent sehr groß im europäischen Vergleich. Doch schaut man auf die Renten, fällt der Abstand noch weitaus gravierender aus. Das konstatieren Dr. Christina Klenner, Gender-Expertin des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung, sowie Dr. Peter Sopp und Dr. Alexandra Wagner vom Forschungsteam Internationaler Arbeitsmarkt in Berlin. In einer neuen Auswertung aktueller Daten aus dem WSI GenderDatenPortal haben sie dokumentiert, welche Unterschiede es bei der Alterssicherung zwischen Frauen und Männern gibt. Nach ihrer Analyse sind Frauen sowohl bei der gesetzlichen Rente als auch bei der betrieblichen Altersversorgung klar im Nachteil. Gleichzeitig profitieren sie stärker von Elementen des sozialen Ausgleichs im Rentenrecht, vor allem bei der Hinterbliebenenversorgung.Weiterlesen >>>

Videospots zur Altersvorsorge für Frauen

Videospots-Altersvorsorge-fuer-FrauenDie Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz hat Videospots zum Thema Altersvorsorge von Frauen online gestellt. Anhand von individuellen Beispielen werden verschiedene Wege zur Vorsorge und Probleme aufgezeigt. Zur Website der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.

Mütterrente | Kein vorsorglicher Antrag erforderlich

Um die sogenannte Mütterrente zu erhalten, muss kein Antrag gestellt werden, wie die Deutsche Rentenversicherung Mitteldeutschland mitteilt. Obwohl es noch keine gesetzliche Regelung gäbe, gingen immer mehr formlose Anträge auf Neuberechnung der Kindererziehungszeiten ein. Entsprechende Musterschreiben suggerierten, dass ein Antrag notwendig sei. Das sei allerdings falsch. Weitere Informationen zum Thema auf der Website der Rentenversicherung.

Rente und Arbeitsrechte für alle

Informationen für Beschäftigte in Minijobs von der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd).Weiterlesen >>>

Umfrage | Altersarmut von Frauen

Altersarmut bleibt nach wie vor ein Thema besonders für Frauen. Denn vor allem Frauen beschäftigen sich zu wenig mit ihrer finanziellen Zukunft. Mehr als 40 Prozent haben sich noch nicht um eine private Vorsorge für den Ruhestand gekümmert. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung durch das IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung im Auftrag der Hannoverschen Leben. Bei den Männern ergänzen knapp drei Viertel nach eigenen Angaben die staatliche Rente durch eine private Vorsorge. Diese Unterschiede beim Schließen der Rentenlücke bekommen eine zusätzliche Dramatik durch die Tatsache, dass sich die Höhe der gesetzlichen Rente bei Männern und Frauen immer noch stark unterscheidet, so die Hannoversche Leben. Ein Frau in Westdeutschland bekommnt durchschnittlich 473 Euro Altersrente, Männer hingegen 970 Euro, wie Zahlen der Deutschen Rentenversicherung belegen. Ein weiteres Armutsrisiko für Frauen so die Versicherung ist "die Tatsache, dass mittlerweile jede dritte Ehe in Deutschland geschieden wird", sagt Michael Langwald, Rentenexperte der Hannoverschen Leben. Das geltende Unterhaltsrecht macht hierbei sehr klar, dass Frauen künftig wesentlich stärker selbst um ihre finanzielle Sicherheit kümmern müssen als in der Vergangenheit.

Weitere Informationen

Mütterrente | Informationen der Deutschen Rentenversicherung

Zur Website der Deutschen Rentenversicherung Bund.

Safety First - Schulportal zum Thema Vorsorge und Versicherungen

Projekt:Zukunft - Das Schulportal für Schülerinnen und Schüler bietet einen konzentrierten Überblick über das System staatlicher und privater Vorsorge. www.safety1st.de

ver.di | Frauenalterssicherungskonferenzen

Die Gewerkschaft ver.di veranstaltet jährlich eine Frauen-Altersicherungskonferenz. Sie finden die Dokumentationen der Tagungen auf der Website von ver.di.

Stellungnahmen

Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros
Rente mit 67 (2006/02),
Benachteiligung von Frauen durch die Rentenreform (2000/08),
Eckpunkte für eine geschlechtergerechte Rentenreform (2000/08).

Aktuelle Aktion

Pinkstinks
Pinkstinks kommt mit dem Theaterstück "David und sein rosa Pony" an Schulen. Das 45-minütige Stück richtet sich an Kinder zwischen 5 und 9 Jahren und thematisiert die Festlegung von Geschlechterrollen und die Belastung, "richtig Junge" sein zu müssen. Im Anschluss an die Vorführung wird eine spielerische, pädagogische Nachbearbeitung durchgeführt. Vom 21. bis 25. August 2017 ist Pinkstinks an Schulen im Raum Niedersachsen/ Bremen unterwegs. In den nächsten Wochen werden weitere Theaterwochen für alle andern Regionen in Deutschland ausgeschrieben. Durch die Förderung vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugen sind die Theaterwochen für die Schulen kostenlos. pinkstinks.de/theaterarbeit-an-schulen

Infografik der Woche

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Zum Internationalen Tag für die Beseitigung von sexualisierter Gewalt in Konflikten und zum Weltflüchtlingstag hat die Frauenrechtsorganisation medica mondiale Informationen zum Thema Frauen und Flucht übersichtlich grafisch dargestellt. >>>weiterlesen

Termine Alle Termine >>>

Juli 2017

5.7.–6.7.2017 | Frauen in einer sich verändernden Arbeitswelt | Internationales Symposium, Bonn

7.7.2017 | 11 Jahre AGG - Anforderungen an gelebte Vielfalt in der Arbeitswelt, Berlin

25.7.–29.7.2017 | informatica feminale Baden-Württemberg | Sommerhochschule Informatik, Furtwangen

August 2017

7.8.–25.8.2017 | Informatica Feminale - Sommerstudium für Frauen in der Informatik, Bremen

7.8.–25.8.2017 | Ingenieurinnen-Sommeruni, Bremen

Aktionswochen 2017

Logo_GleichbeRECHTigt
Das neue Programm des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung gemeinsam mit den kommunalen Gleichstellungsbeauftragten Niedersachsens ist gestartet. Unter dem Titel "GleichbeRECHTigt leben - Unsere Werte, unser Recht" geht es um die Sicherung und Weiterentwicklung von Frauenrechten, Gleichberechtigung und Teilhabe für alle Frauen und Männer, die in Niedersachsen leben, ob als Einheimische oder als Geflüchtete. weiterlesen >>>

Kalendermonatsblatt

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"EINE Welt" - Der Frauenkalender der Vernetzungsstelle 2017 widmet sich dem Thema Frauen und Flucht. Lesen Sie hier unseren Beitrag für den Monat Juni: "Auf der Suche nach Sicherheit"