Das Portal aus Niedersachsen für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

Aktuelles Thema

Die Kampagne #mehrfrauenindieparlamente

Der Deutsche Frauenrat hat einen Aufruf für Parität in den Parlamenten gestartet.
Am 19. Januar 1919 konnten Frauen in Deutschland zum ersten Mal wählen und gewählt werden. Heute, 100 Jahre später, müssen wir feststellen so der Frauenrat, dass die tatsächliche Gleichstellung von Frauen und Männern in unserer Gesellschaft trotz vieler Fortschritte immer noch nicht erreicht ist - auch nicht in Politik und Parlamenten. Daher fordert der Deutsche Frauenrat: Das wollen wir nicht länger hinnehmen - wir streiten gemeinsam für Parität in den Parlamenten. Eine Unterschriftensammlung für diesen Aufruf sowie weitere Informationen und Materialien wie z.B. Postkarten finden Sie unter www.mehrfrauenindieparlamente.de

Bundeslandwirtschaftsministerium fördert LandFrauenstudie

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) fördert eine vom Deutschen LandFrauenverband e.V. (dlv) initiierte Landfrauenstudie im Rahmen des Bundesprogrammes Ländliche Entwicklung (BULE) mit einer Laufzeit von drei Jahren. Die Zuwendung in Höhe von 542 000 Euro erhalten das Thünen-Institut für Betriebswirtschaft (249.474,90 Euro), Dir. und Prof. Dr. Hiltrud Nieberg sowie die Georg-August-Universität Göttingen, Lehrstuhl für Soziologie Ländlicher Räume (292.740,80 Euro), Prof. Dr. Claudia Neu. Die Studie konzentriert sich auf selbständige Landwirtinnen, Betriebsleiterinnen, weibliche Altenteiler, weibliche mithelfende Familienangehörige und Partnerinnen von Landwirten. In einer ergänzenden Untersuchung wird vertieft nach den Lebens- und Zukunftsperspektiven von jungen Frauen in der Landwirtschaft gefragt. Der dlv ist aktiv am Projekt beteiligt und unterstützt das Vorhaben vor allem durch die Vor-Ort-Organisation der Workshops, die Gewinnung von Interviewpartnerinnen und die gemeinsame Reflektion der Ergebnisse.

Kabinett beschließt Verbesserung der Information über Schwangerschaftsabbruch

Das Bundeskabinett hat einen Gesetzentwurf zum §219a beschlossen. Ziel sei die Verbesserung der Information von Frauen, die einen Schwangerschaftsabbruch in Erwägung ziehen sowie Rechtssicherheit für Ärztinnen, Ärzte, Krankenhäuser und Einrichtungen, die Schwangerschaftsabbrüche durchführen. Gleichzeitig soll das Verbot der Werbung für den Schwangerschaftsabbruch erhalten bleiben. Weitere Informationen sowie den Gesetzentwurf finden Sie auf der Website des Bundesjustizministeriums.

Brandenburger Landtag beschließt Paritätsgesetz

Im 100. Jahr des Frauenwahlrechts hat der Landtag Brandenburg am 31.1.2019 das Paritégesetz beschlossen. "Das neue Paritégesetz ist ein großer Sieg für die Demokratie", sagte Brandenburgs Parlamentspräsidentin Britta Stark zur Verabschiedung des Gesetzes. "Es geht nicht um ein Frauenthema, sondern um das Ganze. Ich spreche nicht von einer Quote, sondern von Demokratie. Frauen haben Anspruch auf die Hälfte der Macht - ohne sie ist kein Staat zu machen."  Mit dem Paritätsgesetz, das die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in den Parlamenten sichert, ist Brandenburg bundesweit Vorreiter. Das Gesetz verpflichtet alle Parteien, ihre Landeslisten zur Parlamentswahl zu gleichen Teilen mit Männern und Frauen zu besetzen. Die Parteien können entscheiden, ob die Liste mit einem Mann oder einer Frau beginnt, bei den folgenden Plätzen müssen sich die Geschlechter abwechseln.

Aufruf des Juristinnenbundes | Frauen, lasst uns zur Europawahl gehen! Es lohnt sich!

Der Deutsche Juristinnenbund (djb) appelliert an alle Frauen, ihr Europawahlrecht zu nutzen und durch eine hohe Wahlbeteiligung von Frauen die Rolle des Europäischen Parlaments als Vorreiter bei der Geschlechtergleichstellung anzuerkennen und zu unterstützen. Das Europäische Parlament sollte sich die Forderung des djb nach einer ambitionierten und nachhaltigen Geschlechtergleichstellungsstrategie auf europäischer Ebene zu Eigen machen und dabei den gegenwärtigen gefährlichen Regressionstendenzen entschieden entgegentreten.Weiterlesen >>>

Nordrhein-Westfalen | Untersuchung des Schutz- und Hilfesystems für gewaltbetroffene Frauen startet

Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen wird mittels einer Studie die Hilfeangebote für gewaltbetroffene Frauen sowohl im ländlichen als auch im städtischen Raum untersuchen. Ziel der Studie ist es, das bestehende Hilfesystem zu verbessern und mögliche Angebotslücken im Land zu schließen.Weiterlesen >>>

Besserer Einstieg ins Erwerbsleben für zugewanderte Frauen | Förderung für Ko-Stellen in Niedersachsen wird fortgeführt

Neun Projektträger des Programms "Koordinierungsstellen Frauen und Wirtschaft" können in den nächsten zwei Jahren ihre Aktivitäten zur besseren Arbeitsmarktintegration von geflüchteten Frauen fortsetzen. Für ihre zusätzlichen Angebote erhalten die Träger jeweils 70.000 Euro. "Viele der Geflüchteten sind erst jetzt richtig angekommen. Doch gerade Frauen haben wegen ihrer familiären Situation weniger Gelegenheit, regelmäßig an Sprach- und Integrationskursen teilzunehmen", erläutert Niedersachsens Sozial- und Gleichstellungsministerin Reimann. "Deswegen ist es mir wichtig, das frauenspezifische Angebot einer vertrauensvollen Beratung, aber auch die regionale Vernetzung mit Einrichtungen und Betrieben vorzuhalten", so Dr. Carola Reimann.Weiterlesen >>>

Entgelttransparenzgesetz | Nur eine Minderheit der Unternehmen ist aktiv geworden

Das Entgelttransparenzgesetz soll die Benachteiligung von Frauen beseitigen. Doch es entfaltet bislang kaum Wirkung, nur eine Minderheit der Unternehmen ist bislang aktiv geworden. Das zeigt eine neue Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung in Kooperation mit dem Institut für empirische Sozial- und Wirtschaftsforschung (INES Berlin). Nötig sind strengere Auflagen und spürbare Sanktionen.Weiterlesen >>>

Aktuelle Aktion

GirlsDay-Aufruf
Girls´Day und Boys´Day - Dieses Jahr schon am 28. März!
Bald ist wieder Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag und Boys'Day - Jungen-Zukunftstag. Schülerinnen und Schüler ab Klasse 5 erkunden Berufe und Studienfächer, in denen das jeweils eigene Geschlecht noch unterrepräsentiert ist. Bis jetzt stehen bundesweit schon mehr als 105.000 Plätze für Mädchen und Jungen zur Verfügung. Weitere Informationen sowie Anmeldungen unter www.girlsday.de bzw. www.boysday.de.

Broschüre der Woche

Zwangsverheiratung-BIG-Berlin
Zwangsverheiratung
Der Berliner Arbeitskreis gegen Zwangsverheiratung möchte Mädchen und Frauen, die von Zwangsverheiratung bedroht oder betroffen sind, informieren und ihnen Möglichkeiten der Unterstützung und Hilfe aufzeigen. Auch Menschen, die mit ihnen Kontakt haben wie z.B. Freundinnen und Freunde, die Nachbarschaft, Lehrerkräfte, Ärztinnen und Ärzte können sich über diese Broschüre informieren. weiterlesen >>>

Termine Alle Termine >>>

Februar 2019

22.2.2019 | Recht auf reproduktive Selbstbestimmung, Rostock

27.2.2019 | Fachkräftesicherung für die Arbeitswelt der Zukunft - Zwischenbilanz der ESF-Sozialpartnerrichtlinie „Fachkräfte sichern: weiter bilden und Gleichstellung fördern“, Berlin

28.2.2019 | Podiumsdiskussion: 'Mehr Balance bitte! Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben in der EU', Berlin

März 2019

8.3.2019 | Internationaler Frauentag, weltweit

13.3.2019 | Zertifikatsverleihung zur Gleichbehandlung der Geschlechter im Arbeitsleben, Berlin

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Kalendermonatsblatt

02_Kalender-VNST_Februar
Der Frauenkalender der Vernetzungsstelle 2019 widmet sich dem Thema "Europa". Lesen Sie hier unseren Beitrag für den Monat Februar: Europäische Union (EU) - allgemeine Informationen

Weitere Informationen

Stellenausschreibungen

Hier finden Sie aktuelle Stellenausschreibungen aus den Themenfeldern Gleichstellung und Frauenpolitik:

Geschäftsführung des Landesfrauenrates Hamburg

Der Landesfrauenrat Hamburg e.V ist der Dachverband für 62 Verbände und Hamburgs größte Frauenlobby. Zum nächstmöglichen Zeitpunkt wird eine Geschäftsführung (30 Sd. wöchentlich) gesucht. Bei entsprechender Voraussetzung ist eine Vergütung nach TV-L Entgeltgruppe 11 möglich. Die komplette Stellenausschreibung finden Sie unter https://landesfrauenrat-hamburg.de.