Das Portal aus Niedersachsen für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

Aktuelles Thema

24. Bundeskonferenz der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten in Wolfsburg

Die 24. Bundeskonferenz der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten Deutschlands ist in Wolfsburg erfolgreich zu Ende gegangen. 400 kommunale Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte diskutierten vom 08. bis 09. Mai 2017 in Wolfsburg zum Thema "Kommune mit Zukunft: Nur mit Gleichstellung". Unter dem Titel "Take 5 für eine lebenswerte Kommune" wurde die "Wolfsburger Erklärung" verabschiedet. Gefordert wurde zudem ein Rechtsanspruch und bundeseinheitliche Finanzierung für Frauenhäuser und Hilfeangebote bei Gewalt gegen Frauen.Weiterlesen >>>

Mehr Frauen in die Parlamente | EAF Tagung

Die Parlamentarische Staatssekretärin des Bundesfamilienministeriums Elke Ferner hat beim Bundesforum "MACHT zu gleichen TEILEN" Parität in der Politik gefordert: Im Jahr 2017 sind Frauen und Männer in keinem Parlament in Deutschland gleichberechtigt vertreten. Während der Frauenanteil im Bundestag bei rund 37 Prozent und in den Länderparlamenten bei knapp 33 Prozent liegt, sind es auf der kommunalen Ebene durchschnittlich 27 Prozent. Vor allem in kleineren Kommunen gibt es immer noch "frauenfreie" Räte. Und nur jedes 10. Rathaus in Deutschland wird von einer Frau geführt, so Ferner. Rund 100 Expertinnen und Experten aus Bund, Ländern und Kommunen sowie die Vertreterinnen der Quoten-Initiativen aus Wirtschaft, Medien, Medizin, Kunst und Kultur haben beim Bundesforum "MACHT zu gleichen TEILEN - Demokratie braucht Parität" im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Strategien und Handlungsansätze für mehr Frauen in den Parlamenten diskutiert.Weiterlesen >>>

Studie | Frauen werden bei der Ausbildungssuche diskriminiert

Bei der Ausbildungsplatzsuche werden Frauen benachteiligt. Ihre Bewerbungen werden schlechter als die männlicher Bewerber eingestuft, auch wenn sie die gleichen Voraussetzungen mitbringen, wie etwa Notendurchschnitt und praktische Erfahrungen. Das zeigen Dorothea Kübler und Robert Stüber vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) gemeinsam mit Julia Schmid (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung) in einer aktuellen Studie. Das Ausmaß der Diskriminierung variiert zwischen Unternehmen, Branchen und Berufen. Entscheidend für die Benachteiligung von Bewerberinnen ist, wie stark der Frauen- bzw. Männeranteil in den Berufen ist. Besonders stark benachteiligt werden Frauen, wenn sie sich für Ausbildungen in männerdominierten Branchen bewerben, etwa für technische Berufe wie Mechatroniker. Allerdings haben Männer, die sich für Ausbildungsberufe mit hohem Frauenanteil bewerben, keine Nachteile.Weiterlesen >>>

Deutscher Arbeitgeberpreis für Bildung 2017

Der Deutsche Arbeitgeberpreis für Bildung 2017 steht unter dem Motto "Entwickle deine Zukunft! Mädchen und Frauen für Technik und Digitalisierung begeistern". In den vier Kategorien Kindertageseinrichtungen, Schulen, Berufsschulen und Hochschulen hat die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) ein Preisgeld von je 10.000 Euro ausgelobt. Bewerben können sich Einrichtungen, denen es besonders gut gelingt, das Interesse und die Begeisterung von Mädchen und jungen Frauen für Technik und Digitalisierung gezielt zu unterstützen und Zukunftskompetenzen nachhaltig zu fördern. Bewerbungsschluss: 15. August 2017. www.arbeitgeberpreis-fuer-bildung.de

Viertes Genderranking deutscher Großstädte veröffentlicht

Viertes-Genderranking_BoellDie Stadt Erlangen gewinnt das "Genderranking deutscher Großstädte 2017" vor den klassischen Spitzenreiterinnen Trier und Frankfurt am Main. Das Schlusslicht bildet Mülheim an der Ruhr. Dies ist das Ergebnis des mittlerweile vierten Genderrankings deutscher Großstädte, das die Politikwissenschaftler und -wisschaftlerinnen Prof. Dr. Lars Holtkamp, Dr. Elke Wiechmann und Monya Buß von der FernUniversität in Hagen im Auftrag der Heinrich-Böll-Stiftung erstellt haben. Dafür haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler 73 Großstädte mit über 100.000 Einwohner/innen (ohne Stadtstaaten) anhand ihrer Frauenanteile an kommunalpolitischen Führungspositionen - Ratsmitglieder, Dezernatsleitungen, Ausschuss- und Fraktionsvorsitze - sowie für das Oberbürgermeisteramt verglichen. Die Daten wurden mittels eines Genderindex gewichtet.Weiterlesen >>>

Mehr Familie - In die Zukunft, fertig, los

"Mehr Familie - In die Zukunft, fertig, los" - so lautet das Motto des diesjährigen Aktionstages der bundesweiten Initiative "Lokale Bündnisse für Familie" am 15. Mai, dem Internationalen Tag der Familie. Mit hunderten Aktionen machen Lokale Bündnisse in ganz Deutschland auf ihr Engagement aufmerksam. Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig betont anlässlich des Aktionstages: "Familien haben klare Vorstellungen davon, wie sie in der Zukunft leben wollen. Dazu gehören familienfreundliche Arbeitszeiten, flexible Betreuungsangebote, mehr Unterstützung für Pflegende und eine partnerschaftliche Aufgabenteilung bei der Vereinbarkeit. Dafür müssen wir heute schon die Weichen stellen. Vielfältige Familienformen ergeben neue Anforderungen an das Lebens- und Arbeitsumfeld. Als Partner vor Ort erkennen die Lokalen Bündnisse für Familie die Bedarfe von Eltern oder Pflegenden frühzeitig und können daher Zukunftsthemen bereits aktiv in ihre Arbeit einbinden. Die Lokalen Bündnisse für Familie werden damit in den kommenden Jahren als Schnittstelle zwischen Familie, Kommunen und Arbeitswelt immer wichtiger."Weiterlesen >>>

Geburtenziffer in Deutschland weiterhin unter EU-Durchschnitt

Im Jahr 2015 lag die Geburtenrate in Deutschland bei 1,50 Kindern je Frau. Das war zwar der höchste Wert seit der Wiedervereinigung, aber weiterhin weniger als der EU-Durchschnitt, der bei 1,58 Kindern je Frau lag. Im EU-Vergleich hatte Frankreich die höchste zusammengefasste Geburtenziffer. Laut Daten der EU-Statistikbehörde Eurostat wurden dort 2015 durchschnittlich 1,96 Kinder je Frau geboren. Es folgten Irland (1,92 Kinder je Frau) und Schweden (1,85). Die niedrigsten Geburtenziffern gab es in Portugal (1,31 Kinder je Frau), Polen und Zypern (je 1,32). Statistisches Bundesamt, www.destatis.de

BMFSFJ | Girls'Day und Boys'Day 2017 - So viele Veranstaltungen wie noch nie!

Gegen Rollenbilder und Geschlechterklischees: Am Girls´Day und Boys´Day bekommen wieder zehntausende Jungen und Mädchen die Chance, in vermeintlich typische Berufe des jeweils anderen Geschlechts hinein zu schnuppern. In diesem Jahr ist das Angebot so groß wie noch nie: Beim Girls´Day wird mit mehr als 10.000 Veranstaltungen zum ersten Mal seit dem Start im Jahr 2001 eine fünfstellige Zahl erreicht. Insgesamt 6.500 Veranstaltungen beim Boys´Day sind ebenfalls Rekord. Insgesamt haben an den Aktionstagen rund 100.000 Mädchen und über 30.000 Jungen teilgenommen.Weiterlesen >>>

Aktuelle Aktion

Saarbruecker-Frauenlauf-2017
Der 16. Saarbrücker Frauenlauf startet am 27. Mai 2017. Angeboten werden eine 10-Kilometer und eine 4,5-Kilometer Laufstrecke sowie eine 4,5-Kilometer-Walking-Strecke. Neu in diesem Jahr ist ein 2-Kilometer-Mädchenlauf. Zahlreiche Vereine und Institutionen unterstützen das Frauenbüro der Stadt Saarbrücken bei der Organisation und Durchführung der Benefiz-Veranstaltung. www.saarbruecker-frauenlauf.de

Broschüre der Woche

Wege-zum-Berufsabschluss-fuer-Alleinerziehende
Für Alleinerziehende ohne Berufsausbildung können Teilzeitausbildungen oder Umschulungen der Weg aus einer wirtschaftlich schwierigen Lage sein. Das Netzwerk "Chancen für Alleinerziehende in Bremerhaven" will mit einer Broschüre die bisher wenig genutzten Qualifizierungsmöglichkeiten bekannter machen. weiterlesen >>>

Termine Alle Termine >>>

Mai 2017

30.5.2017 | Dialogforum zur Nachbereitung der 61. Sitzung der Frauenrechtskommission der Vereinten Nationen, Berlin

31.5.–1.6.2017 | Grundlagen für die Gleichstellungsarbeit - Basisseminar für alle kommunalen Gleichstellungsbeauftragten in Niedersachsen, Hannover

Juni 2017

1.6.2017 | 10. Unternehmenstag des Unternehmensnetzwerks 'Erfolgsfaktor Familie', Berlin

7.6.2017 | Änderungen für die Gleichstellungsarbeit in der Niedersächsischen Kommunalverfassung und der aktuellen Rechtsprechung, Hannover

19.6.–20.6.2017 | 22. Deutscher Präventionstag, Hannover

Aktionswochen 2017

Logo_GleichbeRECHTigt
Das neue Programm des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung gemeinsam mit den kommunalen Gleichstellungsbeauftragten Niedersachsens ist gestartet. Unter dem Titel "GleichbeRECHTigt leben - Unsere Werte, unser Recht" geht es um die Sicherung und Weiterentwicklung von Frauenrechten, Gleichberechtigung und Teilhabe für alle Frauen und Männer, die in Niedersachsen leben, ob als Einheimische oder als Geflüchtete. weiterlesen >>>

Kalendermonatsblatt

05_Mai_Kalendermonatsblatt_260px
"EINE Welt" - Der Frauenkalender der Vernetzungsstelle 2017 widmet sich dem Thema Frauen und Flucht. Lesen Sie hier unseren Beitrag für den Monat Mai: "Queer"

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