Das Portal aus Niedersachsen für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

Aktuelles Thema

Das feuerrote Lohnmobil unterwegs für Lohngleichheit

Eine Wanderausstellung zur Lohngleichheit von Frauen und Männern tourt durch die Schweiz. Viele Fachleute, ein Gestaltungsteam und eine zweiköpfige Projektleitung haben die Idee einer mobilen Wanderausstellung zum Thema Lohngleichheit in Form des Lohnmobils umgesetzt. Eine ausführliche Informationstafel im Innern des Containers zeigt, inwiefern Lohn(un)gleichheit alle betrifft und sich nicht nur auf individueller, sondern auch auf gesellschaftlicher Ebene negativ auswirkt. Kundige Ausstellungsbetreuerinnen und -betreuer vor Ort stehen für Fragen des Publikums zur Verfügung. Grossflächig vor dem Container verteilte interaktive Themen-Würfel laden zum Mitmachen ein.Weiterlesen >>>

26. Konferenz der Gleichstellungs- und Frauenministerinnen und -minister, -senatorinnen und -senatoren der Länder (GFMK)

Unter dem Vorsitz von Niedersachsens Sozial- und Gleichstellungsministerin Cornelia Rundt fand am 15. und 16. Juni 2016 die 26. Konferenz der Gleichstellungs- und Frauenministerinnen und -minister sowie -senatorinnen und -senatoren der Länder in Hannover statt. Die Ministerinnen und Minister sowie Senatorinnen und Senatoren haben sich in ihrem Leitantrag mit den Vorstellungen der jungen Generation für ihre geschlechtergerechte Zukunft und mit jungen Feministinnen befasst. Ministerin Cornelia Rundt: "Die Frauen- und Gleichstellungspolitik in Deutschland aktiv und modern zu gestalten, ist ein ausgesprochen aktuelles und gesellschaftlich drängendes Thema. Auch mit Blick auf die Zuwanderung muss unser Handeln mit unseren Wertvorstellungen übereinstimmen. Wir müssen beweisen, dass wir die Gleichstellung der Geschlechter in Deutschland auch leben."Weiterlesen >>>

Niedersachsen | Erklärung für Gleichstellung weiter unterstützt

Zum Internationalen Frauentag hatte Niedersachsens Sozial- und Gleichstellungsministerin Cornelia Rundt, in diesem Jahr auch Vorsitzende der Gleichstellungs- und Frauenministerinnen- und -ministerkonferenz (GFMK), die "Hannoversche Erklärung" initiiert. Cornelia Rundt: "Die Hannoversche Erklärung stellt klar, dass die Unterdrückung von Frauen in keinem Fall tolerierbar ist - und dass wir gemeinsam weiter für uneingeschränkte Gleichstellung eintreten". Bis heute haben mehr als 180 niedersächsische Kommunen und Verbände die Erklärung unterzeichnet. Anlässlich der am 15. und 16. Juni in Hannover tagenden Hauptkonferenz der GFMK haben die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesfrauenministerium Elke Ferner, die Mecklenburg-Vorpommersche Gleichstellungsministerin Birgit Hesse, der Bremer Gleichstellungsstaatsrat Jan Fries sowie die Brandenburgische Frauenministerin Diana Golze die Erklärung ebenfalls unterzeichnet. Darin heißt es unmissverständlich unter anderem: ‚Jede Frau hat das Recht und die Freiheit, nach ihrem eigenen Rollenverständnis zu leben. Eine Unterdrückung von Frauen wird nicht toleriert.' www.ms.niedersachsen.de

DAX-30-Unternehmen erreichen erstmals 30 Prozent Frauenanteil in Aufsichtsräten

Der Frauenanteil in den Aufsichtsräten der 30 größten börsennotieren Unternehmen des Landes ist seit Einführung der Geschlechterquote um mehr als drei Prozentpunkte gestiegen. Anfang Juni lag er bei 30,2 Prozent. Das zeigt eine Analyse des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). Demnach überschritten die DAX-30-Unternehmen insgesamt erstmals die 30-Prozent-Marke bei den Frauenanteilen in den Aufsichtsräten. Einzeln betrachtet erfüllen bereits 18 der 30 Unternehmen die gesetzliche Quote, die für den Großteil dieser DAX-Unternehmen seit Januar 2016 gilt. Deutlich anders sieht es in den Vorständen aus, die nicht von der Quote betroffen sind. Hier stagniert der Frauenanteil bei unter einem Zehntel: Anfang Juni waren 9,4 Prozent der Posten in Vorständen und Geschäftsführungen mit Frauen besetzt, Anfang 2016 lag der Anteil bei 9,6 Prozent. www.diw.de

Deutscher Frauenrat | Neuer Vorstand gewählt

Mona-Kueppers_Vorstand-Deutscher-FrauenratDer Deutsche Frauenrat hat auf seiner Mitgliederversammlung 2016 einen neuen Vorstand gewählt. Für die kommenden vier Jahre übernimmt den Vorsitz Mona Küppers vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB). Ihr zur Seite als Stellvertreterinnen stehen Susanne Kahl-Passoth von den Evangelischen Frauen in Deutschland (EFiD) und Lisi Maier vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Mona Küppers ist seit vielen Jahren in verschiedenen ehrenamtlichen Leitungsfunktionen des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) aktiv. Sie war seit 2012 stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Frauenrats und übernimmt dessen Führung von Hannelore Buls.Weiterlesen >>>

Niedersachsen | Handlungsempfehlungen zu geschlechtergerechter Hochschulkultur

Gleiche Chancen für beide Geschlechter an den Hochschulen, Aufstiegsbarrieren für Frauen beseitigen - das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK), die Landeshochschulkonferenz und die Hochschulfrauenbeauftragten haben gemeinsame Handlungsempfehlungen erarbeitet. Diese wurden auf der Abschlussveranstaltung der Dialoginitiative "Geschlechtergerechte Hochschulkultur" Anfang Juni 2016 vorgestellt. Die aktuelle Dialoginitiative startete vor zwei Jahren. Bei der Auftaktveranstaltung wurden drei für die Geschlechtergerechtigkeit besonders relevante Handlungsfelder identifiziert und im Rahmen von Workshops im vergangen Jahr erörtert: Personalentwicklung, Führungskultur und Beteiligungskultur. Dazu wurden acht Handlungsempfehlungen erarbeitet, um geschlechtergerechte Personalentwicklungskonzepte auf den Weg zu bringen, die geschlechtersensible Führungsverantwortung zu stärken, mehr Frauen in Leitungsfunktionen zu bringen und den "Gender Pay Gap" zu beseitigen. Die gemeinsame Erklärung sowie die Handlungsempfehlungen stehen auf der Website des MWK zum Download zur Verfügung.

gb-check | Unternehmen zur Testung des Gleichbehandlungs-Checks gesucht

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes entwickelt in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin den Gleichbehandlungs-Check (gb-check). Um die Praxistauglichkeit des Analyseinstrumentariums zu testen und zur Verbesserung des gb-checks beizutragen läuft ab Juli 2016 eine Pilotphase. Zur Teilnahme werden Unternehmen und Institutionen gesucht. Die Pilotphase kann flexibel zwischen Juli und Dezember 2016 durchgeführt werden. Ein Informationsflyer sowie eine Zusammenstellung mit FAQ zur Pilotphase bieten erste Einblicke. Bis zum 31. Juli 2016 können sich Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen bewerben. Nehmen Sie mit der Antidiskriminierungsstelle des Bundes telefonisch oder per Mail Kontakt auf. Charlotte Kastner (Projektleitung), Antidiskriminierungsstelle des Bundes, Charlotte.Kastner@ads.bund.de, Telefon (030) 18 555 1812, www.gb-check.de.

Lettland | Frauen dürfen keine Pfarrerinnen mehr werden

Die Evangelisch-Lutherische Kirche Lettlands hat auf ihrer letzten Synode beschlossen, dass Frauen keine Pfarrerinnen mehr werden dürfen und dazu in ihrer Kirchenverfassung in der Passage über die Ordination das Wort "männlich" eingeführt. "Wir sind entsetzt über diese Entscheidung, die aus unserer Sicht theologisch unhaltbar ist", sagt dazu Susanne Kahl-Passoth, Vorsitzende der Evangelischen Frauen in Deutschland e.V. (EFiD). "Das Priestertum aller Getauften ist Kern der reformatorischen Botschaft, auch die Geschlechtergerechtigkeit gehört zu diesem Kern. Damit ist auch die gleichberechtigte Ordination von Frauen und Männer nicht aufgebbarer Bestandteil der reformatorischen Botschaft", erläutert Angelika Weigt-Blätgen. Umso erschreckender sei es, dass auch 500 Jahre nach Luther noch 27 der 145 Kirchen, die dem Lutherischen Weltbund angehören, die Frauenordination nach wie vor verweigern, so die stellvertretende EFiD-Vorsitzende. www.evangelischefrauen-deutschland.de

Niedersachsen | Mittel aus dem Betreuungsgeld müssen weiter für Familien und ihre Kinder eingesetzt werden

Die diesjährige Jugend- und Familienministerkonferenz in Dresden fordert einstimmig die Bundesregierung dazu auf, die freigewordenen Mittel aus dem Betreuungsgeld den Ländern dauerhaft ab 2019 zur Verbesserung der Kinderbetreuung und für familienpolitische Leistungen zur Verfügung zu stellen. "Die sogenannte ‚Herdprämie´ hatte falsche Anreize gesetzt. Sie abzuschaffen war konsequent und folgerichtig. Das so freigewordene Geld muss deshalb ab 2019 weiter für Familien und ihre Kinder eingesetzt werden. Niedersachsen beabsichtigt, die Mittel zweckentsprechend für die frühkindliche Betreuung in Kitas und Krippen und familienpolitische Maßnahmen zu verwenden", sagt Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt.

Bundesfrauenministerium wird 30

Das Bundesfrauenministerium ist am heutigen 6. Juni 30 Jahre alt geworden. Im Jahr 1986 wurde das damalige Bundesministerium für Jugend, Familie und Gesundheit durch die neue Abteilung "Frauenpolitik" erweitert. Erste Bundesministerin für Frauen war Rita Süssmuth. www.bmfsfj.de

Aktuelle Aktion

Gute-Werbung-zieht-an-nicht-aus
Die AG der kommunalen Gleichstellungs- und Frauenbeauftragten Mittelfrankens hat eine Kampagne gegen sexistische Werbung gestartet. Unter dem Motto "Gute Werbung zieht an - nicht aus!" wird mit Plakaten, Postkarten und Aufklebern gegen geschlechterdiskriminierende Werbung Stellung bezogen. Weitere Informationen sowie die Plakatmotive finden Sie auf der Website der Frauenbeauftragten der Stadt Nürnberg.

Broschüre der Woche

Handreichung-Betreuung-Unterstuetzung-LSBTTI-Fluechtlinge
Flüchtlinge mit LSBTTI*-Hintergrund sind als besonders schutzbedürftige Flüchtlinge anzusehen. Eine Broschüre des Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V. gibt in übersichtlicher Form eine Einführung in das Thema, wichtige Handlungs-
empfehlungen und nennt mit LSBTTI*-Thematik befasste Beratungsstellen in Deutschland. Zudem werden grundlegende Informationen zu Asylrechtsfragen gegeben.
weiterlesen >>>

Termine Alle Termine >>>

Juni 2016

28.6.2016 | Junge Frauen für Gleichstellungsarbeit begeistern, Mainz

28.6.2016 | Wirtschaftstag Familie, Berlin

29.6.2016 | Inne halten - vorwärts blicken - Gleichstellung weiter denken, Berlin

Juli 2016

7.7.–8.7.2016 | Armutskongress 2016, Berlin

27.7.–31.7.2016 | 23. Niedersächsische Frauenmusiktage, Osterode am Harz

Fortbildungsprogramm

Fortbildungsprogramm-Gleichberechtigung-und-Vernetzung_260px
Kennen Sie unser komplettes Fortbildungsprogramm? Die Broschüre steht als pdf-Datei hier zum Download bereit. Aktuelle Termine finden Sie hier oder im Newsletter der Vernetzungsstelle.

Kalenderblatt des Monats

Kalender-2016_Juni_260px
"Bewegung" - Der Jahreskalender 2016 der Vernetzungsstelle porträtiert Projekte, durch die die Gleichberechtigung vorangebracht wird. Lesen Sie hier unseren Beitrag für den Monat Juni: "Würde wahren - Presse mit Respekt"

Weitere Informationen

Stellenausschreibungen

Der Landkreis Northeim sucht zum 01.12.2016 eine Gleichstellungs,
beauftragte. Es handelt sich um eine unbefristete Vollzeitstelle mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 39 Stunden. Die Vergütung erfolgt nach der Entgeltgruppe 12 TVöD. Bewerbungs-
schluss: 22.07.2016. Weitere Informationen auf der Website des Landkreises Northeim

WORTE HELFEN FRAUEN | NEUES PROJEKT

Worte-helfen-Frauen_260px
Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. führt für das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung das Projekt "Worte helfen Frauen" - Übersetzungsleistungen für geflüchtete Frauen durch. Es werden Gelder zur Verfügung gestellt, die es den Gewaltberatungsstellen, Frauenhäusern und Schwangerschaftsberatungsstellen in Niedersachsen ermöglichen, Übersetzungsleistungen für Beratungsgespräche mit geflüchteten Frauen abzurechnen. Eine Übersicht zu den Übersetzungsleistungen bietet ein Infoplakat. Weitere Informationen finden Sie außerdem hier.

THEMA 'GEFLÜCHTETE FRAUEN'

Frau-Schatten_Hildegard-Armbruster_pixelio-de
Weitere Informationen zum Thema "Geflüchtete Frauen" finden Sie hier.

Newsletter

Bestellen Sie unseren Online-Newsletter mit aktuellen Nachrichten, Aktionen, Veranstaltungen und Veröffentlichungen. Das Themenspektrum reicht von A wie "Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz" bis Z wie "Zwangsprostitution". Hier geht es zur Anmeldung. Die letzten Ausgaben finden Sie hier als pdf-Datei.