Aus der Vernetzungsstelle
Die Vernetzungsstelle verleiht Ausstellungen und Filme! Weitere Informationen finden Sie hier.
Aktionen aktuell
FRAUENunternehmen! Das Unternehmerinnen-Zentrum Hannover (UZH) feiert im August sein 10-jähriges Bestehen. Begleitet wird die Jubiläumsfeier Kunst und Kultur. [mehr]
Broschüre der Woche
In der Broschüre "Gender Mainstreaming in Charlottenburg-Wilmersdorf" sind der vierte und fünfte Gleichstellungsbereicht sowie zwei Fachkonferenzen aus den Jahren 2008 und 2009 zum Thema dokumentiert. [mehr]
Magazin
Alleinerziehende in Deutschland
Im Jahr 2009 war fast jede fünfte Familie mit minderjährigen Kindern alleinerziehend. Die Tendenz ist steigend, von 1,3 Millionen Alleinerziehenden im Jahr 1996 auf 1,6 Millionen im Jahr 2009. Unterschiede bestehen besonders zwischen Ost- und Westdeutschland. In den neuen Ländern ist der Anteil der Alleinerziehenden mit 27% deutlich höher als im Westen, wo er nur 17% beträgt. Die überwiegende Mehrheit der Alleinerziehenden ist weiblich. Der Frauenanteil lag 2009 bei 90%. Die alleinerzienden Väter betreuen häufiger ältere Kinder. Etwa 36% der Väter waren für Kinder zwischen 15 und 17 Jahren verantwortlich. Bei den alleinerziehenden Müttern kümmerte sich hingegen rund ein Drittel um Kinder im Krippen- oder Vorschulalter. Die Erwerbstätigkeit von alleinerziehenden Müttern lag 2009 bei 60%, bei Müttern aus Paarfamilien bei 58%. Allerdings zeigen sich deutliche Unterschiede beim Umfang der Erwerbstätigkeit. Mit 42% arbeiteten erwerbstätige, alleinerziehende Mütter wesentlich häufiger in Vollzeit als erwerbstätige Mütter in Paarfamilien (27%). Diese und weitere Ergebnisse des Mikrozensus 2009 zur Situation alleinerziehender Mütter und Väter in Deutschland hat das Statistische Bundesamt veröffentlicht. Sie finden weitere Informationen auf der Website www.destatis.de. (30.07.2010)Forschungsprojekt | Pflegesensible Arbeitszeiten
Erforscht werden sollen die Arbeitszeitrealitäten und -bedarfe von Beschäftigten mit Pflegeaufgaben. Ziel ist es, Eckpunkte für eine Gestaltung "pflegesensibler Arbeitszeiten" zu entwickeln, welche Unternehmen, Verbänden und Gewerkschaften zur Verfügung gestellt werden können. Für das Projekt werden Beschäftigte mit privaten Pflegeaufgaben gesucht, die in einem Interview aus ihrem (Pflege-)Alltag berichten. Auch Kontakt und Vernetzung mit betrieblichen Akteuren wie Personalabteilung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten sowie betrieblicher Interessenvertretungen ist geplant. Das Institut für sozialwissenschaftlichen Transfer (SowiTra) führt das Projekt zusammen mit dem Institut für Ethik und angrenzende Sozialwissenschaften (IfES) der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster durch. Gefördert wird es von der Hans-Böckler-Stiftung. Weitere Informationen zum Projekt sowie Kontaktmöglichkeiten finden Sie auf der Website des SowiTra. (27.7.2010)
'Politikberatung als Intervention?' - Tagung des GenderKompetenzZentrums in Berlin
Das GenderKompetenzZentrum an der Humboldt-Universität in Berlin hat mit einer letzten Tagung seine Tätigkeit abgeschlossen. "Politikberatung als Intervention?" war das Thema, mit dem doch auch in die Zukunft gesehen wurde. Zwei wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und zwei Mitarbeiter werden sich - nun selbstständig - weiterhin im Kontext von Gleichstellungs-, Antidiskriminierungs- und Diversitätspolitik engagieren. [mehr] (23.07.10)DIW Berlin: Führungskräfte-Monitor 2010
Der Führungskräfte-Monitor 2010 des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung e.V. (DIW Berlin) stellt die Situation von Frauen und Männern in Führungspositionen in der Privatwirtschaft im Zeitraum 2001 bis 2008 dar. Zu den Führungskräften werden dabei auch Angestellte mit hochqualifizierten Tätigkeiten gezählt. So waren 27 Prozent der Führungskräfte in der Privatwirtschaft im Jahr 2008 Frauen. Damit ist der Anteil genauso hoch wie 2006. Je höher die Hierarchieebene, desto seltener sind Frauen dort vertreten. Auch der Verdienst von Frauen ist in Führungspositionen weit geringer als der von Männern; der Verdienstunterschied lag im Jahr 2008 bei 28 Prozent und damit fast so hoch wie 2001. Der gesamte Bericht steht unter www.diw.de als pdf-Datei zur Verfügung. (16.07.10)Vereinte Nationen richten neues Ressort für Frauen ein
Die Generalversammlung der Vereinten Nationen (VN) hat einstimmig für die Einrichtung eines neuen Ressorts gestimmt, das sich speziell um die Belange von Frauen und Mädchen weltweit kümmern soll. "UN WOMEN" ist eine neue Organisationseinheit für die Förderung von Frauen und Geschlechtergleichheit, die am 01.01.2011 ihre Arbeit aufnehmen wird. Die bisherigen Einrichtungen der VN, die für Geschlechtergleichheit und Frauenförderung zuständig waren - der Entwicklungsfonds der Vereinten Nationen für Frauen, die Abteilung für Frauenförderung, das Büro der Sonderberaterin des VN-Generalsekretärs für Gleichstellungsfragen und das Internationale Forschungs- und Ausbildungsinstitut zur Förderung der Frau - werden in dem neuen Ressort zusammengefasst. Ziel ist es, die Wirksamkeit der Gleichstellungspolitik international zu stärken und eine effizientere Arbeitsweise zu gewährleisten. (13.07.10)Fotowettbewerb zu Frauen in der Wirtschaft
Die WeiberWirtschaft eG hat einen Fotowettbewerb ausgeschrieben, mit dem Ziel, neue Sichtweisen auf Frauen in der Wirtschaft zu zeigen: Wie kann die Verbindung "Frauen und Wirtschaft" in neue Bilder gegossen werden? Welche neuen Sinnstiftungen kann es für einen Bereich geben, der so wenige positive Vorbilder hat und im letzten Jahrhundert besetzt war von der Verbindung nackter Körper und Produktwerbung? Es werden drei Preise vergeben, die mit insgesamt 1.800 Euro dotiert sind. Die prämierten Bilder werden in der Gründerinnenzentrale in Berlin-Mitte ausgestellt. Einsendeschluss ist der 05. September 2010. Weitere Informationen auf der Website der WeiberWirtschaft eG. (12.07.10)Ev. Frauen in Deutschland nehmen Stellung zum Urteil zur Präimplantationsdiagnostik
Der Bundesgerichtshof hat am 06.07.10 entschieden, dass die Präimplantationsdiagnostik zur Entdeckung schwerer genetischer Schäden des Embryos nicht strafbar ist. In einer Stellungnahme des Verbandes Evangelischer Frauen in Deutschland e.V. heißt es dazu, das Urteil erhöhe den Druck auf potentielle Eltern, Präimplantationsdiagnostik in Anspruch zu nehmen, und in der Folge den bereits jetzt erheblichen Druck auf Schwangere zur Inanspruchnahme pränataldiagnostischer Möglichkeiten. Frauen fühlten sich zunehmend gedrängt, nur gesunde Kinder zu gebären, der Rechtfertigungsdruck auf Eltern, die sich für ein behindertes Kind entscheiden, steige weiter. Zur Stellungnahme des Verbandes Evangelischer Frauen in Deutschland e.V. (12.07.10)Gleichstellungskonzepte von zwölf Universitäten gelobt
Eine von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) eingesetzte Arbeitsgruppe unter Vorsitz des Vizepräsidenten Ferdi Schüth hat die Gleichstellungskonzepte von 63 deutschen Universitäten bewertet. Zu den zwölf Hochschulen, deren Konzepte als "vorbildlich" eingestuft wurden, gehören die RWTH Aachen, die Freie Universität und die Humboldt-Universität in Berlin, die Universitäten Bielefeld, Bremen, Duisburg-Essen, Freiburg und Göttingen, Hamburg, Paderborn, Tübingen und Würzburg. Sie zeichnen sich - so DFG-Präsidenten Professor Dr.-Ing. Matthias Kleiner - durch vier Punkte aus: In der Leitungsebene gibt es eine klare institutionelle Zuständigkeit für die Umsetzung der Standards; das Gleichstellungskonzept ist Teil der Gesamtstrategie der Hochschule; für Gleichstellungsmaßnahmen und die Umsetzung der Standards werden gezielt und nachhaltig Mittel zugewiesen; alle zwölf Hochschulen haben sehr anspruchsvolle Zielvorgaben formuliert und sich selbst darauf verpflichtet. (12.07.10)(N)ONLINER Atlas 2010 veröffentlicht
Laut aktuellem (N)ONLINER Atlas der Initiative D21 ist die Internetnutzung in Deutschland im vergangenen Jahr um 2,9 Prozentpunkte auf 72 Prozent gestiegen. Binnen eines Jahres haben somit zwei Millionen Menschen die digitale Welt neu für sich entdeckt. Allerdings sind 28 Prozent und damit knapp 19 Millionen Menschen über 14 Jahren nicht online. (9.7.2010) [mehr]Sibel Kekilli mit Friedenspreis des Deutschen Films ausgezeichnet
Für ihre Darstellung in dem Film "Die Fremde" erhielt die Schauspielerin Sibel Kekilli den "Bernhard Wicki Filmpreis – Die Brücke – Der Friedenspreis des Deutschen Films". In dem Film der Regisseurin Feo Aladag spielt sie eine junge türkische Mutter, die aus der Rolle, die ihr in der patriarchalen türkischen Gesellschaft, in ihrer Familie, zugewiesen wird, ausbrechen will. (09.07.10)Einkommensunterschiede gerecht?
Offener Brief von Elke Holst, Jürgen Schupp und Stefan Liebig (DIW Berlin) zum Artikel in der Süddeuschen Zeitung vom 6.7.2010. In dem Artikel wird darauf hingewiesen, dass Frauen meinten, Männern würde ein höheres Einkommen zustehen. (7.7.2010) [mehr]
Frauenfußball-Weltmeisterschaft 2011
Niedersächsische Sozialministerin besucht Vernetzungsstelle
Die Niedersächsische Ministerin für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration Aygül Özkan hat die Vernetzungsstelle für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte in Hannover besucht. Die Ministerin hat sich über die Arbeit der Vernetzungsstelle sowie über die weiteren Projekte von Gleichberechtigung und Vernetzung informiert. (6.7.2010) [mehr]
Wettbewerb um die besten Konzepte zur Durchführung von tasteMINT gestartet
Im Rahmen des Nationalen Pakts für Frauen in MINT-Berufen "Komm, mach MINT!" ist der Wettbewerb tasteMINT gestartet. Mit dem Wettbewerb werden vorbildhafte Konzepte gesucht, mit denen tasteMINT an Hochschulen oder anderen Institutionen eingeführt werden kann. Zur Teilnahme aufgefordert sind Hochschulen sowie öffentliche und private Bildungseinrichtungen, Akademien und Institutionen, die im Bereich der Studienorientierung tätig sind. Eingereicht werden können Konzepte für Maßnahmen, Angebote und Aktivitäten, die die dauerhafte Einführung von tasteMINT zum Inhalt haben. (6.7.2010) [mehr]Mediabus des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie
Der Mediabus, ein rollendes Internet-Café, ist im Auftrag der Initiative "Internet erfahren" in Deutschland unterwegs. Die Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie richtet sich an Menschen, die mit dem Internet bisher gar nicht oder nur wenig vertraut sind und so von vielen beruflichen und sozialen Möglichkeiten ausgeschlossen sind. Kommunen, Organisationen und Einrichtungen können sich beim Projektbüro "Internet erfahren" für einen Einsatz vor Ort bewerben. (6.7.2010) [mehr]Aktuell
Blog
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Termine
21.06.-31.07.10: Ausstellung "Von Rosa und anderen Tagen", Witten09.-13.08.10 : SommerUniversität für Frauen in Natur- und Ingenieurwissenschaften, Duisburg
02.09.10: Tagung "Streitsache Sexualdelikte - Frauen in der Gerechtigkeitslücke", Berlin
20.-21.09.10: 1. Bundesweiter Mentoring-Kongress für Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft, Berlin
20.-22.09.10: Jahrestagung der Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen, Trier
Kalenderblatt des Monats August
Frauenforum auf NDR Info
Hörfunk mit weiblicher Perspektive ist das Motto der Sendereihe auf NDR Info. Die nächsten Beiträge: 01.08.10: Die Anti-Baby-Pille - Hormone mit gesellschaftlicher Wirkung | 08.08.10: Magazin mit aktuellen Themen | 15.08.10: "Rosi, Ruthchen und die anderen" - Die Freundinnen der Beatles in Hamburg [mehr]"Starke Frauen" - WDR5
Eine Sendereihe in "WDR 5 - Neugier genügt". Porträtiert werden "starke Frauen" aus der Geschichte und mitreißende Zeitgenossinnen. [mehr]Förderung
Die Website Vernetzungsstelle.de wird gefördert mit Mitteln des Landes Niedersachsen. Wir bedanken uns besonders für die Unterstützung durch das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration.