Das Portal aus Niedersachsen für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

Aktuelles Thema

'Aber jetzt rede ich' - die neue Kampagne des Hilfetelefons 'Gewalt gegen Frauen'

Jede dritte Frau erfährt mindestens einmal in ihrem Leben Gewalt, aber nur 20 Prozent suchen Unterstützung. Um noch mehr Frauen zu ermutigen, sich Hilfe zu suchen und Unterstützungsangebote wahrzunehmen, hat das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" eine neue Öffentlichkeitskampagne entwickelt. Unter dem Motto "Aber jetzt rede ich" stellt die Kampagne die Betroffenen selbst in den Fokus. Sie zeigt Frauen in ihrer Stärke - mutig, selbstbestimmt und entschlossen, einen Weg aus der Gewalt zu finden. Zur Kampagne gehören ein Filmspot, Plakatmotive, ein Hörfunkspot sowie zahlreiche Informationsmaterialien. Alle Materialien finden Sie unter www.hilfetelefon.de

Deutscher Engagementpreis 2018: Projekt gegen Altersarmut von Frauen ausgezeichnet

Am 5. Dezember 2018 hat Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey in Berlin den Deutschen Engagementpreis verliehen. Der Publikumspreis ging dabei an das Projekt "Moje Tieden - gegen Altersarmut von Frauen in Ostfriesland" des Zonta Club Leer-Ostfriesland. Im Mittelpunkt steht die spontane Unterstützung - meist finanzieller Art - älterer, sozial schwacher Frauen. Über Zuwendungen sollen den betroffenen Frauen außerdem ein aktives Miteinander und Wege aus der gesellschaftlichen Isolation ermöglicht werden, um sie an "Moje Tieden" (schönen Zeiten) in der Gemeinschaft teilhaben zu lassen. Die Ministerin unterstrich bei der Preisverleihung: "Freiwilliges Engagement hält unsere Gesellschaft zusammen, macht unser Land lebenswerter und stärker. Umso wichtiger ist es, dass wir dieses Engagement sichtbar machen und würdigen. Mit dem Deutschen Engagementpreis ehren wir diejenigen, die sich besonders vorbildlich für andere einsetzen - freiwillig und unentgeltlich. Ihr Engagement macht unsere Gesellschaft besser. Im Kleinen wie im Großen." www.bmfsfj.de

Niedersachsen investiert in Barrierefreiheit von Frauenhäusern

In Niedersachsen gibt es aktuell 41 durch das Land geförderte Frauenhäuser. Das Land hat neben der allgemeinen Fördersumme in Höhe von rund 4,4 Millionen Euro in diesem Jahr zusätzlich eine Million Euro für den barrierefreien Aus- und Umbau der niedersächsischen Frauenhäuser bereitgestellt. Sozialministerin Carola Reimann: "Es freut mich, dass wir mit diesen zusätzlichen Haushaltsmitteln die Arbeit der Frauenhäuser unterstützen und im Sinne der Istanbul-Konvention für besseren Gewaltschutz sorgen. Frauenhäuser müssen auch für Frauen mit körperlichen Einschränkungen zugänglich sein!"Weiterlesen >>>

Berlin | Land unterzeichnet EU-Charta zur Gleichstellung

Bei der Festveranstaltung zum 10. Jubiläum des Gleichstellungspolitischen Rahmenprogramms in Berlin hat der Regierende Bürgermeister Michael Müller die "Europäische Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler Ebene" unterzeichnet. Die Charta wurde vom Rat der Gemeinden und Regionen Europas (RGRE) und dessen Mitgliedern entwickelt. Mit ihrer Unterzeichnung bekennen sich Lokal- und Regionalregierungen Europas formell und öffentlich zum Grundsatz der Gleichstellung von Frauen und Männern. Weitere Informationen zu der Festveranstaltung "10 Jahre Gleichstellung weiter denken" und zum Gleichstellungspolitischen Rahmenprogramm finden Sie unter: www.berlin.de/sen/frauen/gleichstellung/gpr-jubilaeum

Bündnis für bezahlbares Wohnen in Niedersachsen

Das "Bündnis für bezahlbares Wohnen in Niedersachsen" hat im November auf dem 16. Wohnungspolitischen Kongress in Hannover erste Arbeitsergebnisse vorgelegt. Im Bündnis arbeiten rund 60 Organisationen, Verbände, Kammern, Kommunen und Unternehmen mit der Landesregierung zusammen. Auch der Landesfrauenrat ist in die Arbeit einbezogen. Das Ziel des Landesfrauenrates, die besonderen Bedarfe von Frauen - wie Frauenhausbewohnerinnen oder auch Alleinerziehende - in den Focus der Bündnispartner zu rücken, ist in einem ersten Schritt umgesetzt worden. In den Empfehlungen der AG "Entwicklung im Bestand" ist aufgenommen worden: "Unterbringung insbesondere von Frauen aus Frauenhäusern durch den gezielten einvernehmlichen Ankauf von Belegungsbindungen." Informationen zum Bündnis sowie die Empfehlungen des Kongresses finden Sie unter www.buendnis-fuer-bezahlbares-wohnen.niedersachsen.de

Niedersachsen | Zahl der Anzeigen wegen häuslicher Gewalt steigt an

Zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November hat Niedersachsens Sozialministerin Dr. Carola Reimann aufgerufen, das Schweigen bei Gewalt gegen Frauen und Mädchen zu brechen. Aus diesem Grund beteiligt sich die Ministerin an der bundesweiten Mitmachaktion "Wir brechen das Schweigen" unter der Schirmherrschaft von Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey. Niedersachsens Sozialministerin hisste am Hannah-Arendt-Platz eine Flagge von Terre des Femmes mit der Aufschrift "Frei leben - ohne Gewalt". Laut Lagebericht des Niedersächsischen Landeskriminalamts stiegen in den Jahren 2013 bis 2017 die Delikte der häuslichen Gewalt mit weiblichen Opfern in Niedersachsen an. Im Jahr 2017 wurden insgesamt 11.623 Fälle polizeilich bekannt (2013: 10.283). Der Anstieg der Straftaten könne laut LKA damit zusammenhängen, dass das fortgesetzte Engagement von Polizei und Netzwerkpartnerinnen und -partnern die Anzeigebereitschaft von Opfern "Häuslicher Gewalt" befördere. Hierfür spricht auch das Ergebnis der Dunkelfeldstudie, die zeigt, dass die Anzeigequote bei Körperverletzungen deutlich gestiegen ist.Weiterlesen >>>

Empfehlungen des Rats für deutsche Rechtschreibung zur 'Geschlechtergerechten Schreibung'

Der "Rat für deutsche Rechtschreibung" hat sich mit geschlechtergerechter Sprache befasst und Kriterien als Grundlage für "Geschlechtergerechte Schreibung" festgelegt. Es erfolgt aber keine Festlegung auf die Art einer neuen Schreibweise. Der Rat sieht die Entwicklung noch am Anfang und will daher keine Empfehlungen, z.B. für den Gender-Gap oder den Gender-Stern abgeben. Den Beschluss in Form einer Pressemitteilung finden Sie unter www.rechtschreibrat.com/der-rat/mitteilungen.

Juliane Bartel Medienpreis 2018 verliehen

Juliane-Bartel-Medienpreis-2018_Tom-Figiel_150pxNiedersachsens Sozial- und Frauenministerin Dr. Carola Reimann hat am 20. November 2018 im Kleinen Sendesaal des NDR Landesfunkhauses Niedersachsen in Hannover Autorinnen und Autoren mit dem Niedersächsischen Juliane Bartel Medienpreis 2018 ausgezeichnet. "Die prämierten Beiträge rütteln wach und machen gleichzeitig Mut, denn sie zeigen nicht nur Missstände, sondern auch positive Beispiele, die für uns alle ein Ansporn darstellen sollten, das Thema stets im Blick zu halten", unterstreicht Dr. Carola Reimann.
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BMFSFJ | Vorstellung neuer Zahlen zur Partnerschaftsgewalt 2017

Partnergewalt_BMFSFJ-2018Zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November hat das Bundesfrauenministerium die "Kriminalstatistische Auswertung zu Partnerschaftsgewalt 2017" veröffentlicht. Erstellt wurde die Auswertung durch das Bundeskriminalamt. Die Auswertung wurde gegenüber den beiden Vorjahren erweitert und an die neue Gesetzeslage angepasst. Die Zahlen zeigen, in welchem Umfang und mit welchen Ausprägungen versuchte und vollendete Gewalt in Paarbeziehungen bei der Polizei in 2017 bekannt geworden sind. Deutlich wird, in welcher Beziehung Täter und Opfer zueinander stehen und welche Delikte passiert sind. Außerdem stellte die Bundesfrauenministerin die neue Kampagne zum Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" vor.Weiterlesen >>>

BMFSFJ | 100 Jahre Frauenwahlrecht

Am 12. November 2018 fand der feierliche Festakt mit Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und Bundesministerin Dr. Franziska Giffey zum hundertjährigen Jubiläum des Frauenwahlrechts im Deutschen Historischen Museum in Berlin statt. Bundesfrauenministerin Giffey erinnerte an den langen Weg, den sich Frauen um die Gleichberechtigung der Geschlechter erkämpfen mussten: "Frauen können alles. Das ist Fakt und Forderung zugleich. Und wenn Frauen – und auch einige Männer, etwas so Bahnbrechendes wie das Frauenwahlrecht erreicht haben, ist es wichtig, daran zu erinnern", so Giffey.

Projekt 'Worte helfen Frauen' unterstützt geflüchtete Frauen mit Übersetzungsleistungen - jetzt auch per Telefon

Niedersachsens Sozialministerin Dr. Carola Reimann hat Anfang November auf dem zweiten Fachtag des Projekts "Worte helfen Frauen" den Erfolg der Übersetzungsleistungen für geflüchtete Frauen in Niedersachsen herausgestellt. "Viele der ankommenden Frauen kennen die hier geltenden Gesetze nicht so genau. Vor allem haben viele von ihnen keine Vorstellung davon, welche Rechte und Pflichten sie in unserem Land haben. Das Projekt "Worte helfen Frauen" bietet Betroffenen schnelle, unbürokratische Hilfe." Unter dem Motto "Mehr als Sprache" diskutierten rund 100 Mitarbeitende aus Beratungsstellen, sozialen Einrichtungen und Kommunen darüber, wie sie die Qualität des Übersetzens im Beratungskontext sichern und weiter verbessern können. Durch den Einsatz vieler Ehrenamtlicher stellt die Qualitätssicherung eine Herausforderung dar. Hinzu kommt, dass weltweit immer noch sehr viele Frauen und Mädchen vor Krieg, Verfolgung und Gewalt fliehen. Einige verlassen ihr Herkunftsland, weil sie geschlechtsspezifische Gewalt, wie zum Beispiel Zwangsheirat oder Genitalverstümmelung, fürchten oder erlebt haben. Seit 2015 sind viele Geflüchtete auch nach Niedersachsen gekommen. Der Anteil der zugewanderten Frauen liegt bei ungefähr einem Drittel.Weiterlesen >>>

Aktuelle Aktion

JungeOper-Hannover
Mit einem grotesk-komischen Unterton hinterfragt Komponistin Elena Kats-Chernin in ihrer Oper "Iphis" (geeignet für Kinder ab 13 Jahren) Rollen- und Geschlechterbilder und erzählt mit lustvoll zupackender Musik eine turbulente Familienkomödie. Für Schulklassen werden nach der Vorstellung an der Jungen Oper Hannover Workshops angeboten, in denen die Schülerinnen und Schüler interaktiv der "gender awareness" auf den Grund gehen. Weitere Infos gibt es auf www.genderundschule.de.

Broschüre der Woche

20-Jahre-Netzwerk-Gewaltschutz
Seit zwei Jahrzehnten arbeitet das Netzwerk Gewaltschutz in Stadt und Region Darmstadt-Dieburg zusammen. Eine Broschüre würdigt die engagierte Zusammenarbeit für einen verbesserten Schutz für betroffene Frauen, Mädchen und Jungen. Sie zeigt Meilensteine aus 20 Jahren der Entwicklung auf.
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Termine Alle Termine >>>

Dezember 2018

12.12.–13.12.2018 | Grundlagen für die Gleichstellungsarbeit | Basisseminar für kommunale Gleichstellungsbeauftragte - Ausgebucht!, Hannover

Januar 2019

30.1.2019 | Öffentlichkeitsarbeit mit Pfiff - Fast ohne Budget- und Zeitaufwand ALLE erreichen - Ausgebucht!, Hannover

Februar 2019

6.2.2019 | Fortbildung für Verwaltungsmitarbeiterinnen von Gleichstellungsbeauftragten, Hannover

27.2.–28.2.2019 | Grundlagen für die Gleichstellungsarbeit, Hannover

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Kalendermonatsblatt

12_Dezember_Kalenderblatt
"Women's Voice, Women's Choice" - Der Frauenkalender der Vernetzungsstelle 2018 widmet sich dem Thema 100 Jahre Frauenwahlrecht. Lesen Sie hier unseren Beitrag für den Monat Dezember: Wahlprüfsteine machen Gleichstellung sichtbar.

Weitere Informationen

Stellenausschreibungen

Hier finden Sie aktuelle Stellenausschreibungen aus den Themenfeldern Gleichstellung und Frauenpolitik:

Projektkoordination 'Politikbeteiligung von Frauen'

Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. hat zum 01.03.2019 eine Stelle in der Projektkoordination im Themenfeld "Politikbeteiligung von Frauen" zu besetzen. Die 50%-Stelle mit einer Vergütung in Anlehnung an TVL 12 ist bis zunächst 31.10.2020 befristet. Eine Aufstockung der Arbeitszeit durch Mitarbeit in einem anderen Projekt wird angeboten. Weitere Informationen in der Stellenausschreibung

Gleichstellungsbeauftragte Stadt Varel

Die Stadt Varel sucht zum 01.05.2019 eine Gleichstellungsbeauftragte. Die unbefristete Stelle umfasst 19,5 Std./ Woche, Vergütung gemäß 9b TVöD. Bewerbungsschluss: 15.12.2018. Weitere Informationen auf der Website der Stadt Varel

Gleichstellungsbeauftragte Fachhochschule Westküste

An der Fachhochschule Westküste in Heide/ Holstein ist zum 01.01.2019 die Stelle der Hauptamtlichen Gleichstellungsbeauftragten für eine Amtszeit von fünf Jahren zu besetzen. Die Vergütung erfolgt bis zur Entgeltgruppe 11 TV-L. Bewerbungsschluss: 21.12.2018. Weitere Informationen auf der Website der FH Westküste

Leitung Geschäftsstelle lag Niedersachsen

Der "Verein zur Förderung der Geschäftsstelle der Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros Niedersachsen" sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Leitung der Geschäftsstelle der Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauen- und Gleichstellungsbüros Niedersachsen. Die Teilzeit-Stelle (mind. 21,5 Std./ Woche) ist zunächst befristet bis zum 31.12.2019. Die Vergütung erfolgt in Anlehnung an den TV-L bis Entgeltgruppe 11. Bewerbungsschluss: 13.01.2019. Weitere Informationen in der Stellenausschreibung