Das Portal aus Niedersachsen für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

Aktuelles Thema

Flossen weg! - Null Toleranz bei (sexueller) Belästigung im Schwimmbad

Mit Beginn der Freibadsaison haben das Frauenbüro der Landeshauptstadt Mainz, der Frauennotruf und die Kriminalpolizei gemeinsam mit dem Mombacher Schwimmbad und dem Taubertsbergbad in eine neue Kampagne gestartet: Flossen weg! - Null Toleranz bei (sexueller) Belästigung im Schwimmbad

Mit der Kampagne werden drei klare Botschaften transportiert

  • Belästigungen jeglicher Art werden nicht geduldet
  • wer andere belästigt muss mit Konsequenzen rechnen
  • Betroffene erhalten vor Ort Hilfe und Unterstützung

Weitere Informationen sowie einen Flyer finden Sie auf der Website der Landeshauptstadt Mainz.

Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen: Jahresbericht und Online-Aktion 'Sicher dir Hilfe!'

Das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" hat seinen sechsten Jahresbericht veröffentlicht. Danach wurden allein 2018 rund 42.000 Beratungskontakte gezählt. Das sind 12 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit stieg die Anzahl der Beratungen bereits zum fünften Mal in Folge. Um noch mehr Betroffene auf das Beratungsangebot des Hilfetelefons "Gewalt gegen Frauen" aufmerksam zu machen, hat Schirmherrin Bundesministerin Dr. Franziska Giffey die Online-Aktion "Sicher Dir Hilfe!" gestartet.Weiterlesen >>>

Frauen für die duale MINT-Ausbildung gewinnen

Hermann-Schmidt-Preis für innovative Berufsbildung ausgeschrieben
Mit dem Hermann-Schmidt-Preis für innovative Berufsbildung werden im Jahr 2019 gezielt Projekte und Initiativen ausgezeichnet, die innovative Konzepte und Modelle zur Gewinnung und Förderung von Frauen in dualer Ausbildung in MINT-Berufen entwickelt und erfolgreich umgesetzt haben. Bewerben können sich Betriebe, berufliche Schulen und berufliche Bildungseinrichtungen in Kooperation mit Betrieben und/ oder beruflichen Schulen. Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert. Darüber hinaus kann die Jury bis zu drei weitere Wettbewerbsbeiträge mit einem Sonderpreis auszeichnen, der jeweils mit 1.000 Euro dotiert ist. Bewerbungsschluss ist der 22.07.2019. Die Preisverleihung findet auf einer Fachveranstaltung im Herbst 2019 statt. www.wbv.de/hermann-schmidt-preis

Landesfrauenrat Niedersachsen | Ohne Paritätsgesetz bleibt die Demokratie unvollendet

Mit der gleichberechtigten Teilhabe von Frauen in der Politik beschäftigte sich der Niedersächsische Landtag erneut in der Debatte am 19.6.2019. "Dies zeigt die große Bedeutung des Themas für die Politik. Der Vorstand des Landesfrauenrates fordert den Landtag dazu auf, endlich eine Wahlrechtsreform auf den Weg zu bringen und noch in dieser Legislaturperiode ein Paritätsgesetz zu verabschieden. Ohne Parität bleibt die Demokratie auch 100 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechtes und 70 Jahre nach Einführung des Grundgesetzes unvollendet.", sagt Marion Övermöhle-Mühlbach, Vorsitzende des Landesfrauenrates Niedersachsen e.V. (LFRN).

Weltflüchtlingstag | Besondere Rolle von geflüchteten Frauen in den Blick nehmen

Zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni nimmt die Integrationsbeauftragte des Landes Brandenburg Dr. Doris Lemmermeier die Rolle von geflüchteten Frauen besonders in den Blick: "Frauen spielen im Integrationsprozess eine sehr wichtige Rolle. Wir möchten geflüchtete Frauen auf ihrem Weg zu einem selbstbestimmten Leben in Brandenburg unterstützen und sicherstellen, dass ihre Stimme gehört wird." Monika von der Lippe, Landesbeauftragte für die Gleichstellung von Frauen und Männern, betont die Bedeutung der langfristigen Integration von geflüchteten Frauen. Sie sollen gut in Brandenburg ankommen, ihre Rechte kennen und wahrnehmen, damit sie gleichberechtigt leben können. Dazu trägt ein zweisprachiges Seminar für geflüchtete Frauen bei. Es ist Teil des Modellprojekts "Wir sind da: Ein Projekt auf 2 Beinen. Integration von geflüchteten Erwachsenen und Kindern durch politische Bildung."Weiterlesen >>>

'Gleichstellung sichtbar machen - Cedaw in Niedersachsen' - Auftakt Stade

Auftakt-CEDAW-StadeDas Projekt Gleichstellung sichtbar machen - CEDAW in Niedersachsen läuft auch 2019 weiter. Die drei Modellregionen Aurich, Göttingen und Osnabrück bleiben erhalten. Es kommen zwei neue Modellregionen hinzu. In Stade ist der Schwerpunkt Existenzsicherung. Am 27. Juni findet die Auftaktveranstaltung statt. Im Landkreis Schaumburg geht es um die Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf. Dazu fand Ende Mai eine Veranstaltung im Kreishaus statt. Das Land Niedersachsen fördert im Jahr 2019 die Bekanntmachung des CEDAW Abkommens, das in 2019 übrigens in Deutschland seit 40 Jahren in Kraft ist. Neben den Modellregionen können auch weitere Kommunen in Niedersachsen ein Projekt durchführen. Eine Ausstellung sowie eine Broschüre zum Frauenrechtsabkommen unterstützt die Bekanntmachung der Frauenrechtskonvention. Falls Sie Fragen zum Projekt haben oder einen Antrag stellen möchten, melden Sie sich gern bei uns unter Telefon (0511) 33 65 06 34.

Europäische Städtekoalition gegen Rassismus | Heidelberg wird Sitz der Geschäftsstelle

Heidelberg übernimmt gemeinsam mit Barcelona ab dem Jahr 2020 die Geschäftsstelle der "European Coalition of Cities against Racism" (ECCAR). Die Stadt möchte sich damit noch stärker und nachhaltiger für Akzeptanz und Chancengleichheit einsetzen. Die ECCAR ist eine Vereinigung aus rund 140 europäischen Städten, die gemeinsam gegen Vorurteile und Diskriminierung vorgehen. Nachdem der Heidelberger Gemeinderat der Bewerbung im März 2019 bereits mit großer Mehrheit zugestimmt hatte, entschied sich der Lenkungsausschuss des Netzwerks bei seiner Arbeitssitzung in Toulouse einstimmig für den Heidelberger Antrag. Die Übernahme der ECCAR-Geschäftsstelle befördert die europaweite Vernetzung Heidelbergs im Themenfeld Antidiskriminierung maßgeblich. Bereits für Herbst 2019 lädt die Stadt die Mitglieder des Netzwerks zur jährlichen Mitgliederversammlung nach Heidelberg ein. Weitere Informationen zu den Themen Chancengleichheit, Antidiskriminierung und Vielfalt in Heidelberg gibt es online unter www.heidelberg.de/antidiskriminierung

Kinderschutzkongress und Informationskampagne für einen starken Kinderschutz

Kinderschutzkongress_2019"Wissen schützt" - unter diesem Motto sind auf dem Kinderschutzkongress in Hannover am 11. Juni 2019 mehr als 200 Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe Niedersachsens zusammen gekommen. Für Kinder- und Jugendministerin Carola Reimann steht im Kinderschutz angesichts der aktuellen Missbrauchsfälle in Lüdge vieles auf dem Prüfstand: "Für die Landesregierung hat der Schutz von Kindern und die Bekämpfung von Kindesmissbrauch oberste Priorität", so die Ministerin. "Für einen starken Kinderschutz braucht es die aktive Auseinandersetzung mit aktuellen Herausforderungen, aber auch die konstruktive Diskussion und Betrachtung von Arbeitsstrukturen, Verfahrensabläufen, Kommunikationswegen und Schnittstellen zwischen den verantwortlichen Systemen. Dafür bieten wir mit dem Kongress eine fachliche Plattform."Weiterlesen >>>

Juristinnenbund zur Verabschiedung der europäischen Richtlinie zur Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben

Gut, aber nicht gut genug!
Am 13. Juni 2019 hat der Rat der Europäischen Union die Richtlinie zur Vereinbarung von Beruf und Privatleben für Eltern und pflegende Angehörige gebilligt. Die Richtlinie ist ein weiterer europäischer Schritt in die richtige Richtung: eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie durch zeitliche und finanzielle Entlastungen und eine stärker am Grundsatz der Gleichberechtigung orientierte Verteilung von Sorgearbeit zwischen Frauen und Männern. Für Deutschland ist vor allem das Recht auf bezahlte Arbeitsfreistellung für den zweiten Elternteil anlässlich der Geburt eines Kindes hervorzuheben. Weitere Regelungen betreffen den Anspruch auf bezahlte Elternzeit und das Recht auf pflegebedingte Arbeitsfreistellung. Dennoch sei der Schritt in Richtung Vereinbarkeit sehr viel zaghafter, als zu hoffen war. "Es ist vor allem enttäuschend, dass die im ersten Entwurf der Richtlinie geplante Ausweitung der nicht übertragbaren Elterngeldzeit auf vier Monate nicht verabschiedet wurde. Gerade in Deutschland hätte die Ausweitung der PartnerInnenmonate die tatsächliche Gleichberechtigung der Geschlechter und damit die Vereinbarkeit deutlich gefördert.", kritisiert die Präsidentin des Deutschen Juristinnenbunds e.V. (djb), Prof. Dr. Maria Wersig.

Länderkonferenz zur Gleichstellungs- und Frauenpolitik | Parität in den Parlamenten erreichen

Die Gleichstellungs- und Frauenministerinnen und -minister sowie -senatorinnen und -senatoren der Länder werden sich mit dem Ziel der Parität in deutschen Parlamenten für eine entsprechende Ausgestaltung des Wahlrechts auf Bundes- und Landesebene einsetzen. Dafür hat sich die Mehrheit der Mitglieder der Länderkonferenz (GFMK) ausgesprochen. Niedersachsen hatte den Antrag eingebracht.Weiterlesen >>>

Frauenministerkonferenz vereinbart Appell gegen Sexismus

Mit einem Appell gegen Sexismus hat sich die 29. Frauen- und Gleichstellungsministerinnenkonferenz (GFMK) an die Öffentlichkeit gewandt. "Der Aufruf ist ein kraftvolles Signal, dass alle Ministerinnen und Minister sowie alle Senatorinnen und Senatoren von der GFMK aussenden. Wir brauchen ein viel stärkeres Problembewusstsein für Sexismus im Alltag. Der Appell ist ein gemeinsames Bekenntnis engagiert dafür einzutreten, dass Sexismus in unserer Gesellschaft keinen Platz hat", erklärte Frauenministerin Anne Spiegel, die amtierende Vorsitzende der GFMK.Weiterlesen >>>

Netzwerk Migrantinnen und Arbeitsmarkt

Der DGB-Bezirk Niedersachsen - Bremen - Sachsen-Anhalt hat das "Netzwerk Migrantinnen und Arbeitsmarkt" gegründet, um auf die besondere Situation von Frauen mit Migrationsbiografie aufmerksam zu machen. Diese sind oft doppelt benachteiligt - aufgrund ihres Geschlechts und aufgrund ihrer Herkunft. Ziel des Netzwerkes ist es, die Integration von Frauen mit Migrationsbiografie in den Arbeitsmarkt zu fördern. Es will Unternehmen, öffentliche Verwaltungen und Verbände dabei unterstützen, sich dieser Zielgruppe stärker zu öffnen. Geplant ist, ein Arbeitsmarkt-Migrantinnen-Forum einzurichten, dazu findet am 21. August eine Veranstaltung in Hannover statt. Außerdem wird am 22. Oktober 2019 zum Thema eine Fachtagung durchgeführt, ebenfalls in Hannover. Mehr zum Netzwerk unter niedersachsen.dgb.de/nemia

Auftakt 'Gleichstellung sichtbar machen - CEDAW in Niedersachsen' im Landkreis Schaumburg

CEDAW-Auftakt-SchaumburgDie Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf stand am 28.05.2019 im Landkreis Schaumburg im Mittelpunkt der Auftaktveranstaltung des Projektes "Gleichstellung sichtbar machen - CEDAW in Niedersachsen". Teilnehmende u.a. aus den Bereichen Politik, Verwaltung, Wohlfahrtsverbände und Frauenorganisationen kamen zusammen, um sich intensiv mit der UN-Frauenrechtskonvention sowie der Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf auseinanderzusetzen. Dabei standen die Themenbereiche "Väter", "Wiedereinstieg" und "Pflege" im Mittelpunkt der Diskussionsrunden.Weiterlesen >>>

Regenbogenportal: Wissensnetz zu gleichgeschlechtlichen Lebensweisen und geschlechtlicher Vielfalt

In Deutschland leben schätzungsweise 6,5 Millionen lesbische, schwule, bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche (LSBTI*) Menschen. Das Bundesfamilienministerium hat das Ziel, Unwissen, Vorbehalte und Diskriminierung abzubauen, Akzeptanz, Gleichstellung und ein respektvolles Miteinander zu fördern. Mit dem neuen Regenbogenportal www.regenbogenportal.de gibt es nun eine Informationsquelle, Datenbank und Wissensnetzwerk in einem.

Demokratie leben! - Bewerbungsphase für neue Förderperiode des Bundesprogramms startet

Das Bundesprogramm "Demokratie leben!" des Bundesfamilienministeriums geht 2020 in die zweite Förderperiode. Die ersten Förderaufrufe wurden veröffentlicht, Interessenbekundungsverfahren sind ab sofort möglich.Weiterlesen >>>

Aktuelle Aktion

Feministische-Sommeruni-Leipzig-2019
Die Feministische Sommeruni vom 28. bis 29. Juni 2019 in Leipzig steht ganz im Zeichen der Friedlichen Revolution und neuer Perspektiven aus Ostdeutschland: Wer waren die Akteurinnen des politischen Umbruchs? Was können spätere Generationen von ihnen lernen, worüber mit ihnen streiten? Wie haben ostdeutsche Feminist*innen of Color die Maueröffnung erlebt? Und wie entscheiden Sachsens Frauen zur Landtagswahl 2019? Ein kostenfreies Angebot des Digitalen Deutschen Frauenarchivs. www.feministische-sommeruni.de

Broschüre der Woche

Maenner-ins-Grundschullehramt
Wie kann in Grundschulkollegien mehr Geschlechtervielfalt erreicht werden? Nur etwa 12 Prozent aller Lehrkräfte in Grundschulen sind männlich. Olaf Stuve und Dr. Thomas Viola Rieske haben im Auftrag des GEW Zukunftsforums Lehrer_innenbildung untersucht, inwiefern die Unterrepräsentanz von männlichen Lehrkräften in Grundschulen problematisch ist und wie ihr begegnet werden kann. weiterlesen >>>

Termine Alle Termine >>>

Juni 2019

26.6.2019 | Gesundheit rund um die Geburt in Niedersachsen, Hannover

27.6.2019 | 'Gleichstellung sichtbar machen - Cedaw in Niedersachsen" - Auftakt Stade, Stade

Juli 2019

5.7.2019 | Vereinnahmung des Feminismus-Begriffs von rechts - Frauen, wehrt euch!, Mainz

18.7.–19.7.2019 | Geschlechtergerechte Jungenarbeit, München

August 2019

12.8.–30.8.2019 | Ingenieurinnen-Sommeruni - Internationales Sommerstudium für Frauen in den Ingenieurwissenschaften, Bremen

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Kalendermonatsblatt

06_Kalender-VNST_Juni
Der Frauenkalender der Vernetzungsstelle 2019 widmet sich dem Thema "Europa". Lesen Sie hier unseren Beitrag für den Monat Juni: Europäische Charta Gleichstellung

Weitere Informationen

Mentoring-Programm | FRAU. MACHT. DEMOKRATIE.

In Niedersachsen ist ein neues Mentoring-Programm zur nächsten Kommunalwahl im Jahr 2021 gestartet. Mit dem Mentoring-Programm "FRAU. MACHT. DEMOKRATIE." möchte das Niedersächsische Sozialministerium einen Beitrag leisten, den Frauenanteil in der Politik zu erhöhen. Projektträger ist Gleichberechtigung und Vernetzung e.V., regional wird das Programm durch kommunale Gleichstellungsbeauftragte betreut. www.frau-macht-demokratie.de

Stellenausschreibungen

Hier finden Sie aktuelle Stellenausschreibungen aus den Themenfeldern Gleichstellung und Frauenpolitik:

Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte Stadt Dreieich

Die Stadt Dreieich sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte in Teilzeit (19,5 Std./Woche). Nach 5 Jahren besteht die Option auf Arbeitszeitanhebung in Vollzeit. Die Vergütung der unbefristeten Stelle erfolgt nach Entgeltgruppe 11 TVöD. Bewerbungsschluss: 30.06.2019. Weitere Informationen auf der Website der Stadt Dreieich

Gleichstellungsbeauftragte Stadt Frankfurt am Main

Die Stadt Frankfurt am Main sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Gleichstellungsbeauftragte (Amtsrätin) in Vollzeit oder Teilzeit, BesGr. A 12 BesO / EGr. 11 TVöD. Bewerbungsschluss: 12.07.2019. Weitere Informationen auf der Website der Stadt Frankfurt am Main