Arbeit & Wirtschaft
Ausgeübte Erwerbstätigkeit von Müttern
In diesem vom Bundesfamilienministerium vorgelegten Dossier geht es um die Erwerbstätigkeit von Müttern. Als Datengrundlage wird auf den Mikrozensus des Statistischen Bundesamtes zurückgegriffen, der Auswertungen der Müttererwerbstätigkeit nach mehreren Merkmalen wie dem Alter und der Zahl der Kinder, der Wohnregion, dem Familienstand und dem Bildungsniveau zulässt. [mehr]
EU Kommission schlägt Quote von 40 Prozent vor
Die Europäische Kommission hat einen Vorschlag vorgelegt, der die "gläserne Decke" durchbrechen soll, die qualifizierten Frauen den Weg zu Top-Positionen in Europas größten Unternehmen noch immer versperrt. Angestrebt wird ein Anteil des unterrepräsentierten Geschlechts in den Aufsichtsräten aller börsennotierten Unternehmen - mit Ausnahme der kleinen und mittleren Unternehmen - von 40%. Die Leitungsorgane der Unternehmen werden derzeit von einem Geschlecht beherrscht: 85% der nicht geschäftsführenden Direktoren bzw. Aufsichtsratsmitglieder und 91,1% der geschäftsführenden Direktoren bzw. Vorstandsmitglieder sind Männer, während Frauen in diesen Positionen nur zu 15% bzw. 8,9% vertreten sind. Trotz intensiver Debatte in der Öffentlichkeit und freiwilliger Initiativen auf nationaler und europäischer Ebene, hat sich an der Situation in den letzten Jahren nicht viel geändert: Seit 2003 hat sich der Frauenanteil in den Leitungsorganen von Unternehmen im Schnitt um jährlich gerade mal 0,6 Prozentpunkte erhöht. (15.11.2012) [mehr]Studie | Mehr Frauen in deutschen Aufsichtsräten?
Die "Studie zur Effizienz, Besetzung und Transparenz deutscher Aufsichtsräte" kommt zum Ergebnis, dass Deutschlands Aufsichtsräte weiblicher und internationaler werden. Der wissenschaftliche Direktor des KompetenzCentrums für Unternehmensführung & Corporate Governance an der FOM Hochschule, Prof. Dr. Ruhwedel, hat alle öffentlich verfügbaren Informationen zur Arbeitsweise der Aufsichtsräte analysiert - darunter Websites sowie Geschäfts- und Corporate-Governance-Berichte. "Zwar liegt die Frauenquote nach wie vor zum Teil deutlich unter den von der EU-Kommission geforderten 40 Prozent", so Ruhwedel, "aber bei den Neubesetzungen liegt der Frauenanteil in diesem Jahr bei 39 (DAX) bzw. 35 Prozent (MDAX). Zudem achten die Unternehmen verstärkt auf das Profil der Kandidatinnen und Kandidaten statt auf ihre Netzwerkzugehörigkeit." Für die anstehenden Aufsichtsratswahlen im Jahr 2013 solle beispielsweise die Transparenz über die Kandidaten deutlich erhöht werden, damit die Aktionäre auf den Hauptversammlungen eine echte Wahl haben. Dies komme auch der EU-Forderung zur Einführung einer Frauenquote entgegen. www.fom.de. (21.11.2012)Emsland | Chance in Arbeit
Die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Emsland hat einen außergewöhnlichen Flyer zum Thema Frauen und Erwerbstätigkeit veröffentlicht. Im Handtaschenformat kommen Tipps und Infos zur beruflichen Situation von Frauen daher. [mehr]Projekt | Familienernährerinnen
Berliner Erklärung: Überparteiliche Initiative von Frauenverbänden und Parlamentarierinnen für mehr Chancengleichheit in der Wirtschaft
Abgeordnete aller sechs im Bundestag vertretenen Parteien und die Vertreterinnen sechs großer Frauenverbände fordern die tatsächliche Durchsetzung der im Grundgesetz garantierten Gleichberechtigung von Frauen und Männern und die Beseitigung bestehender Nachteile für weibliche Karrieren. (19.12.2011) [mehr]WOMEN.AFTER.WORK
Broschüre | Diversity Management - Ein Gewinn für alle
Die Stadt Wien koppelt Vergabe öffentlicher Aufträge an Frauenförderung
Frauenfördernde Maßnahmen werden bei der Vergabe von Aufträgen der Stadt zu sogenannten "sozialen Ausführungsbedingungen". Das bedeutet: Ein Unternehmen, das einen Auftrag von der Stadt Wien erhält, verpflichtet sich, innerhalb einer bestimmten Frist bestimmte frauenfördernde Maßnahmen, die sich an der Größe und der Branche des Unternehmens orientieren, in seinem Betrieb umzusetzen. Die Implementierung der gekoppelten Vergabe wird in einem Etappenplan erfolgen. Begonnen wird bei den Dienstleistungsaufträgen der Stadt mit einer Mindestlaufzeit von sechs Monaten und einer Auftragssumme von mindestens 40.000 Euro an Unternehmen, die mehr als 20 Beschäftigte haben. (9.11.2010) [mehr]Das Faktorverfahren für Ehegatten im Steuerrecht
Mit einer Änderung im Steuergesetz soll die Gleichstellung von Männern und Frauen bei der Wahl der Lohnsteuerklassen von Ehepaaren vorangebracht werden: Ehepaare haben seit 2010 neben der Wahl der klassischen Lohnsteuerklassenkombinationen III/V und IV/IV die Möglichkeit, sich für die neue Option "IV/IV Faktor" zu entscheiden. Zur Information hat die Konferenz der Gleichstellungs- und Frauenministerinnen und -minister, -senatorinnen und -senatoren der Länder (GFMK) Arbeitsgruppe Familienrecht ein Merkblatt erarbeitet, das Möglichkeiten, Durchführung und Vorteile des Faktorverfahrens erläutert. (03.12.09) [mehr]Antworten aus der feministischen Ökonomie auf die globale Wirtschafts- und Finanzkrise
Im Sommer 2009 veranstaltete ein breites Bündnis von Frauen aus Wissenschaft und Gesellschaft ein Symposium, um nach Antworten der feministischen Ökonomie auf die Krise zu suchen. In der Reihe WISO Diskurs ist die Tagungsdokumentation dieser Veranstaltung erschienen. [mehr]Global Gender Gap Report
Jährlicher Bericht in englischer Sprache des Weltwirtschaftsforums (World Economic Forum) zur Gleichstellung in über 100 Ländern weltweit. Deutschland liegt im Jahr 2009 auf Platz zwölf von insgesamt 134 Ländern. Auf den ersten vier Plätzen finden sich nur skandinavische Länder. Messgrößen für die Studie sind die Teilnahme von Frauen am Wirtschaftsgeschehen, das Arbeitseinkommen, der Zugang zu hoch qualifizierter Bildung und Beschäftigung, die Teilnahme am politischen Leben sowie Gesundheit und Lebenserwartung. Der Bericht steht auf der Website des World Economic Forum zur Verfügung.FrauenDatenReport 2005
Trotz des Gleichstellungsgebots in der Verfassung bestehen Ungleichheiten zwischen Frauen und Männern in allen Teilbereichen der deutschen Gesellschaft fort. Diese reichen von der unterschiedlichen Teilhabe am Arbeitsmarkt über die ungleiche Verteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit, die geschlechtsspezifische Lohndifferenz, Ungleichheiten in der sozialen Absicherung bis hin zu einer geringeren Repräsentanz von Frauen in Entscheidungspositionen in Politik und Wirtschaft. [mehr]Frauenbranchenbücher
Vielerorts gibt es bereits Frauenbranchenbücher. Adressen von Unternehmerinnen, Netzwerken und Verbänden, Tipps und mehr sind in der Regel enthalten. Beispielhaft stellen wir hier das FrauenBranchenBuch für den Landkreis Hildesheim und Umgebung vor. [mehr]Chancengleichheit in der gewerblichen und industriellen Standortentwicklung
Das Handbuch aus Österreich für eine Verbesserte Ausrichtung von Wirtschaftsparks auf die Gleichstellung von Frauen und Männern. [mehr]Koordinierungsstellen Frauen und Wirtschaft in Niedersachsen
1991 wurden die ersten Koordinierungsstellen zur beruflichen und betrieblichen Förderung von Frauen in Niedersachsen gegründet. Heute gibt es 19 dieser Koordinierungsstellen, deren Ziel die Umsetzung der beruflichen Gleichstellung von Frauen und die Förderung der Integration in das Erwerbsleben nach der Familienphase ist. [mehr]Ausstellung: Bodenpersonal - putzen kann jede(r)!?
Die Ausstellung des Zentrums für Frauen-Geschichte Oldenburg e.V., stellt ein wichtiges Arbeitsfeld von Frauen dar, denn unsichtbar und wenig geschätzt ist die Arbeit des "Bodenpersonals". Die Leistung von Reinigungsfrauen wird erst dann bemerkt, wenn sie nicht erbracht wurde: wenn Mülleimer überquellen, auf den Fußböden der Dreck klebt. [mehr]Arbeit & Wirtschaft
DIW | Frauen im Erwerbsleben
Zum Schwerpunkt Frauen im Erwerbsleben auf der Website des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung e.V. (DIW Berlin).BMAS | Schwerpunkt Alleinerziehende
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat einen einen Schwerpunkt auf die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsperspektiven Alleinerziehender gelegt. Zur Website des BMAS.Weiterbildung
Die Koordinierungsstelle Frau und Beruf der Region Hannover bietet Seminare an, um den Wiedereinstig ins Erwerbsleben oder eine berufliche Neuorientierung zu erleichtern oder die eigene berufliche Qualifikation zu verbessern. Vermittelt werden personen- und berufsbezogene Kompetenzen wie Zeit- und Selbstmanagement, Kommunikation, Steuer- und Vertragsfragen, Buchführung uvm. Das Semianrangebot für das erste Halbjahr 2012 finden Sie auf der Website der Koordinierungsstelle Frau und Beruf.Böckler-Boxen - Frauen und Männer im Arbeitsleben
Daten & Fakten
Gender Datenreport
Kommentierter Datenreport des BMFSFJ zu: Erwerbstätigkeit, Erwerbseinkommen, Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Ko-Stellen
Informationen zu den Koordinierungsstellen Frauen und Wirtschaft in Niedersachsen.
Bundesagentur für Arbeit
Berufsorientierung
Zum Thema Berufsorientierung auf Vernetzungsstelle.de.
Weitere Informationen
FrauenLohnSpiegelInformationen zu Tariflöhnen- und -gehältern, ein kostenloser Lohn- und Gehaltscheck, Brutto-Netto-Rechner sowie viele Tipps und Links.
Broschüren, Links, Gesetze und Urteile von: ZeitZeichen - Informationsstelle innovative Arbeitszeitmodelle.
Netzwerke
Forum für den Austausch und die Unterstützung zur beruflichen Neuorientierung sowie vertrauliche Einzelberatungen (Karriere Coaching) im virtuellen Beratungscenter.