Gewalt / Sexismus
Kampagnen-Start von UN Women | 'Schauen Sie hinter die Maske'
Bundesweites Hilfetelefon 'Gewalt gegen Frauen' gestartet
Niedersachsen | Gemeinsam gegen häusliche Gewalt - Zahnärztinnen und Zahnärzte helfen
Die Zahnärztekammer Niedersachsen (ZKN) und die Kassenzahnärztliche Vereinigung Niedersachsen (KZVN) haben gemeinsam mit dem Niedersächsischen Sozialministerium eine Aktion gegen häusliche Gewalt gestartet. Jede vierte Frau in Deutschland wird mindestens einmal im Leben Opfer häuslicher Gewalt oder einer Sexualstraftat. Zu 80 Prozent wird der Kopf- und Halsbereich verletzt und die Opfer müssen sich früher oder später in zahnärztliche Behandlung begeben. Zahnärztinnen und Zahnärzten kommt daher eine entscheidende Rolle zu, wenn es darum geht, die Betroffenen nicht nur zahnmedizinisch zu versorgen, sondern auch zu beraten und darüber hinaus eine gerichtsverwertbare Dokumentation zu ermöglichen. Die Broschüre "Gemeinsam gegen häusliche Gewalt - Zahnärztinnen und -ärzte helfen", ein Befundbogen zum Download sowie Fortbildungsangebote sollen die Ärztinnen und Ärzte bei ihrem Engagement gegen Gewalt unterstützen. (13.12.2012) [mehr]Die Fahnenaktionen von TERRE DES FEMMES
Internationaler Tag "NEIN zu Gewalt an Frauen"
Warum wurde gerade der 25. November der Tag "Nein zur Gewalt an Frauen"? An diesem Tag ließ im Jahr 1960 der Diktator der Dominikanischen Republik Trujillo die drei Schwestern Patria, Minerva und Maria Teresa Mirabal ermorden. Sie hatten es gewagt, sich für politische Freiheit im Lande einzusetzen, waren häufig inhaftiert und verhört, aber auf Druck der Kirche doch wieder freigelassen worden, bis sie schließlich zu Widerstandskämpferinnen im Untergrund wurden. [mehr]Der Weg aus einer gewalttätigen Beziehung
Niedersachsen | Netzwerk ProBeweis gestartet
Als Hilfe für Opfer von häuslicher Gewalt und Sexualstraftaten hat die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) das "Netzwerk ProBeweis" gestartet. Betroffenen soll in Opferambulanzen die Möglichkeit gegeben werden, für eine eventuelle spätere Beweisführung Verletzungen dokumentieren und Spuren sichern zu lassen - ohne unmittelbar nach der Tat eine Strafanzeige erstatten zu müssen. Zentrale Anlaufstellen werden in Hannover und Oldenburg eröffnet. Das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration finanziert das Projekt über drei Jahre mit jeweils 270.000 Euro. (29.5.2012) [mehr]Medizinische Versorgung gewaltbetroffener Frauen: neue Internetseite
Die neue, vom Bundesfamilienministerium geförderte Website www.gesundheit-und-gewalt.de unterstützt die gesundheitliche Versorgung von gewaltbetroffenen Frauen in der Praxis von Ärztinnen und Ärzten. Das Angebot baut auf den Erfahrungen des Modellprojektes "Medizinische Intervention gegen Gewalt an Frauen - MIGG" auf und stellt die Projektergebnisse sowie Anregungen zur Diagnostik, Dokumentation und den Interventionsmöglichkeiten bei häuslicher Gewalt zur Verfügung. Die Seite richtet sich auch an gewaltbetroffene Frauen selbst und möchte dazu sensibilisieren und motivieren, Unterstützungsmöglichkeiten in Anspruch zu nehmen. (10.8.2012)Bundeskabinett beschließt Bericht zur Situation der Frauenhäuser
Das Bundeskabinett hat den Bericht der Bundesregierung zur Situation der Frauenhäuser, Fachberatungsstellen und anderer Unterstützungsangebote für gewaltbetroffene Frauen und deren Kinder in Deutschland beschlossen. Der Bericht besteht aus einem Gutachten "Bestandsaufnahme zur Situation der Frauenhäuser, der Fachberatungsstellen und anderer Unterstützungsangebote für gewaltbetroffene Frauen und deren Kinder" sowie der dazu vom Bundesfamilienministerium erarbeiteten Stellungnahme der Bundesregierung. Der Bericht ist auf der Website des BMFSFJ abrufbar. (15.8.2012)Wohlfahrtsverbände | Lagebericht zu Gewalt gegen Frauen verdeutlicht Handlungsbedarf
Der von der Bundesregierung vorgelegte Bericht zur Situation der Frauenunterstützungseinrichtungen macht die von den Wohlfahrtsverbänden seit langem angemahnten Defizite sichtbar. Darauf weisen Arbeiterwohlfahrt, Caritas/Sozialdienst katholischer Frauen, Diakonie und Paritäter hin. Der Bund entziehe sich seiner Verantwortung, dieses Angebot für von Gewalt betroffene Frauen und deren Kinder zu erhalten und ohne Hürden zugänglich zu machen. (14.9.2012) [mehr]Gewalt gegen Kinder und Jugendliche - Erkennen und Handeln
München | Aktion Sichere Wiesn für Mädchen und Frauen - App Contest
Leitfaden für den Erstkontakt mit gewaltbetroffenen Frauen mit Behinderung
Bundestag beschließt Gesetz für Hilfetelefon gegen Gewalt
Der Bundestag hat den Gesetzentwurf zur Einrichtung des Frauenhilfetelefons beschlossen. Das neue Hilfetelefon ist eine wichtige Ergänzung zu bestehenden Beratungsangeboten, gerade für solche Gewaltopfer, für die der Weg in eine Beratungsstelle körperlich, sprachlich oder kulturell bedingt eine große Hürde darstellt: etwa Frauen mit Migrationshintergrund, Opfer von Menschenhandel und Zwangsverheiratung oder Frauen mit Behinderung. Es soll neben den betroffenen Frauen auch Menschen aus ihrem sozialen Umfeld und Personen zur Verfügung stehen, die beruflich oder ehrenamtlich mit Gewaltopfern zu tun haben. Unter einer bundesweit einheitlichen Rufnummer bieten qualifizierte Beraterinnen kostenlos, vertraulich und bei Bedarf mehrsprachige Beratung und vermitteln an Anlaufstellen vor Ort. Das Hilfeangebot ist barrierefrei. Die Freischaltung ist für Ende 2012 geplant. (5.12.2011)Gegen sexualisierte Gewalt im Sport
Sexualisierte Gewalt in den Medien
Die Hälfte des Himmels - 99 Frauen und Du | Ausstellung
Europaratsübereinkommen zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt an Frauen und häuslicher Gewalt
Die Bundesregierung hat der Unterzeichnung des Europaratsübereinkommens zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt zugestimmt. Mit dem Übereinkommen liegt erstmalig für den europäischen Raum ein völkerrechtlich bindendes, detailliertes Regelungswerk vor, das den Frauen in allen Mitgliedstaaten des Europarats Schutz vor geschlechtsspezifischer Gewalt bietet. Zudem werden die Staaten verpflichtet, alle Opfer von häuslicher Gewalt wirksam zu schützen. (13.5.2011) [mehr]Qualitätssicherung der Arbeit in Frauenhäusern
Der Arbeitskreis Niedersächsischer Frauen- und Kinderschutzhäuser hat die Ergebnisse eines Projektes zur Qualitätssicherung und Weiterentwicklung der Arbeit in Frauen- und Kinderschutzhäusern in Niedersachsen dokumentiert und mit einem dazu gehörenden Organisationshandbuch veröffentlicht. [mehr]Gewalt / Sexismus
Bundesweites Hilfetelefon 'Gewalt gegen Frauen'
Unter der kostenlosen Telefonnummer 08000 116 016 ist das Hilfetelefon ab sofort erreichbar.
Organisationen
Autonome Frauenhäuser
Zentrale Informationsstelle - Informationen zum Thema "Gewalt gegen Frauen", den Autonomen Frauenhäusern sowie Texte und Links zu verschiedenen Themen.Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe
Informationen zum Verband, bundesweite Hilfsangebote, Termine und Veröffentlichungen.Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
Umfangreiche Linklisten zu Organisationen, Informationen, Materialien, Broschüren, Fachpublikationen, Daten und rechtliche Grundlagen.Frauenhauskoordinierung e.V.
Darstellung der eigenen Arbeit, Aktivitäten sowie Informationen und Materialien rund um die Frauenhausarbeit, zum Thema Gewalt gegen Frauen und zur Anti-Gewalt-Arbeit.
Finanzierung von Frauenhäusern
Der Deutsche Verein hat im Juli 2010 ein Diskussionspapier zur Finanzierung von Frauenhäusern veröffentlicht. Sie finden es auf der Website des Vereins Frauenhauskoordinierung e.V.Täterarbeit - Häusliche Gewalt
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Täterarbeit Häusliche Gewalt (BAG TäHG) e.V. ist ein interinstitutioneller und interkultureller Dachverband für Täterarbeitseinrichtungen Häuslicher Gewalt in Deutschland. Seit April 2010 ist die BAG TäHG ständiges Mitglied in der Bund-Länder-AG Häusliche Gewalt. www.taeterarbeit.comDas Männerbüro Hannover ist Mitglied im Hannoverschen InterventionsProgramm gegen Männergewalt (HAIP) in der Familie und Gründungsmitglied der BAG Täterarbeit Häusliche Gewalt.
Anlaufstelle für Betroffene von sexuellem Kindesmissbrauch
Die telefonische Anlaufstelle für Betroffene sexuellen Kindesmissbrauchs ist freigeschaltet worden. Unter der Rufnummer 0800-22 55 530 können Betroffene ihre Anliegen und ihre Botschaften an die Unabhängige Beauftragte richten. Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten finden Sie unter http://beauftragte-missbrauch.de.
Weitere Informationen
Bilder gegen GewaltBild-Datenbank zum Thema Gewalt an Frauen und Kindern in Beziehungen (Anmeldung erforderlich).
Gewalt im Netz
Chatten, Mailen, Surfen ohne Risiko sowie Tipps gegen sexuellen Missbrauch im Chat.