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Gewalt / Sexismus

Kampagnen-Start von UN Women | 'Schauen Sie hinter die Maske'

2013-03-22_UN-Women-fordert-Schauen-Sie-hinter-die-Maske_100pxEin beeindruckender Spot zum Thema Gewalt gegen Frauen entstand zum Start der deutschlandweiten Kampagne zur Stärkung der Rechte der Frau von UN Women Nationales Komitee Deutschland e.V. unter dem Motto "Schauen Sie hinter die Maske". [mehr]

Bundesweites Hilfetelefon 'Gewalt gegen Frauen' gestartet

2013_Logo_Hilfetelefon_RGBUnter der kostenlosen Telefonnummer 08000 116 016 ist das Hilfetelefon ab sofort erreichbar. Damit steht das erste rund-um-die-Uhr-Beratungsangebot dieser Art zur Verfügung. Kompetente Ansprechpartnerinnen stehen betroffenen Frauen bei allen Fragen zur Seite. Auf Wunsch werden Hilfesuchende an Unterstützungseinrichtungen vor Ort weitervermittelt. Das Hilfetelefon berät zu allen Formen von Gewalt gegen Frauen. Neben den betroffenen Frauen können sich auch Angehörige, Freunde und andere Menschen aus dem sozialen Umfeld sowie Fachkräfte an das Hilfetelefon wenden. (6.3.2013) [mehr]

Niedersachsen | Gemeinsam gegen häusliche Gewalt - Zahnärztinnen und Zahnärzte helfen

Die Zahnärztekammer Niedersachsen (ZKN) und die Kassenzahnärztliche Vereinigung Niedersachsen (KZVN) haben gemeinsam mit dem Niedersächsischen Sozialministerium eine Aktion gegen häusliche Gewalt gestartet. Jede vierte Frau in Deutschland wird mindestens einmal im Leben Opfer häuslicher Gewalt oder einer Sexualstraftat. Zu 80 Prozent wird der Kopf- und Halsbereich verletzt und die Opfer müssen sich früher oder später in zahnärztliche Behandlung begeben. Zahnärztinnen und Zahnärzten kommt daher eine entscheidende Rolle zu, wenn es darum geht, die Betroffenen nicht nur zahnmedizinisch zu versorgen, sondern auch zu beraten und darüber hinaus eine gerichtsverwertbare Dokumentation zu ermöglichen. Die Broschüre "Gemeinsam gegen häusliche Gewalt - Zahnärztinnen und -ärzte helfen", ein Befundbogen zum Download sowie Fortbildungsangebote sollen die Ärztinnen und Ärzte bei ihrem Engagement gegen Gewalt unterstützen. (13.12.2012) [mehr]

Die Fahnenaktionen von TERRE DES FEMMES

2010_Die-Fahnenaktion von TDFDie von TERRE DES FEMMES entwickelte Aktion will bundesweit ein Zeichen setzen, um gegen Gewalt und Diskriminierung an Frauen und Mädchen zu protestieren und gesetzliche sowie gesellschaftliche Veränderungen einzufordern. [mehr]

Internationaler Tag "NEIN zu Gewalt an Frauen"

Warum wurde gerade der 25. November der Tag "Nein zur Gewalt an Frauen"? An diesem Tag ließ im Jahr 1960 der Diktator der Dominikanischen Republik Trujillo die drei Schwestern Patria, Minerva und Maria Teresa Mirabal ermorden. Sie hatten es gewagt, sich für politische Freiheit im Lande einzusetzen, waren häufig inhaftiert und verhört, aber auf Druck der Kirche doch wieder freigelassen worden, bis sie schließlich zu Widerstandskämpferinnen im Untergrund wurden. [mehr]

Der Weg aus einer gewalttätigen Beziehung

2013-01-04_Der-Weg-aus-einer-gewalttaetigen-Beziehung_100pxDer Runde Tisch gegen häusliche Gewalt in Wunstorf hat eine Broschüre mit einer fiktiven Fallgeschichte herausgegeben, die aufzeigt, wie der Weg aus der Gewalt aussehen kann. Mit der Broschüre sollen betroffene Frauen angesprochen werden, aber auch Menschen aus dem Umfeld, wie Freundinnen, Bekannte, Familie, Kolleginnen und Kollegen usf. [mehr]

Niedersachsen | Netzwerk ProBeweis gestartet

Als Hilfe für Opfer von häuslicher Gewalt und Sexualstraftaten hat die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) das "Netzwerk ProBeweis" gestartet. Betroffenen soll in Opferambulanzen die Möglichkeit gegeben werden, für eine eventuelle spätere Beweisführung Verletzungen dokumentieren und Spuren sichern zu lassen - ohne unmittelbar nach der Tat eine Strafanzeige erstatten zu müssen. Zentrale Anlaufstellen werden in Hannover und Oldenburg eröffnet. Das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration finanziert das Projekt über drei Jahre mit jeweils 270.000 Euro. (29.5.2012) [mehr]

Medizinische Versorgung gewaltbetroffener Frauen: neue Internetseite

Die neue, vom Bundesfamilienministerium geförderte Website www.gesundheit-und-gewalt.de unterstützt die gesundheitliche Versorgung von gewaltbetroffenen Frauen in der Praxis von Ärztinnen und Ärzten. Das Angebot baut auf den Erfahrungen des Modellprojektes "Medizinische Intervention gegen Gewalt an Frauen - MIGG" auf und stellt die Projektergebnisse sowie Anregungen zur Diagnostik, Dokumentation und den Interventionsmöglichkeiten bei häuslicher Gewalt zur Verfügung. Die Seite richtet sich auch an gewaltbetroffene Frauen selbst und möchte dazu sensibilisieren und motivieren, Unterstützungsmöglichkeiten in Anspruch zu nehmen. (10.8.2012)

Bundeskabinett beschließt Bericht zur Situation der Frauenhäuser

Das Bundeskabinett hat den Bericht der Bundesregierung zur Situation der Frauenhäuser, Fachberatungsstellen und anderer Unterstützungsangebote für gewaltbetroffene Frauen und deren Kinder in Deutschland beschlossen. Der Bericht besteht aus einem Gutachten "Bestandsaufnahme zur Situation der Frauenhäuser, der Fachberatungsstellen und anderer Unterstützungsangebote für gewaltbetroffene Frauen und deren Kinder" sowie der dazu vom Bundesfamilienministerium erarbeiteten Stellungnahme der Bundesregierung. Der Bericht ist auf der Website des BMFSFJ abrufbar. (15.8.2012)

Wohlfahrtsverbände | Lagebericht zu Gewalt gegen Frauen verdeutlicht Handlungsbedarf

Der von der Bundesregierung vorgelegte Bericht zur Situation der Frauenunterstützungseinrichtungen macht die von den Wohlfahrtsverbänden seit langem angemahnten Defizite sichtbar. Darauf weisen Arbeiterwohlfahrt, Caritas/Sozialdienst katholischer Frauen, Diakonie und Paritäter hin. Der Bund entziehe sich seiner Verantwortung, dieses Angebot für von Gewalt betroffene Frauen und deren Kinder zu erhalten und ohne Hürden zugänglich zu machen. (14.9.2012) [mehr]

Gewalt gegen Kinder und Jugendliche - Erkennen und Handeln

2012-09_Leitfaden-Gewalt-gegen-Kinder_Bayern_100pxDer Leitfaden für Ärztinnen und Ärzte gibt konkrete Hilfestellung zur sicheren diagnostischen Abklärung und Handlungssicherheit bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdungen. [mehr]

München | Aktion Sichere Wiesn für Mädchen und Frauen - App Contest

2012_logo_Sichere-WiesnZum App-Contest der Aktion "Sichere Wiesn für Mädchen und Frauen" für das Oktoberfest 2012 sind Interessierte aufgerufen. Ziel der App ist es junge Frauen und Touristinnen (ca.18-30 Jahre aus dem In- und Ausland) anzusprechen und ihnen Orientierung und Sicherheitshinweise zur Wiesn zu geben. Gegenstand der Ausschreibung ist die Entwicklung einer App für Smartphones (iPhone und/oder android) für Touristinnen und junge Besucherinnen des Oktoberfestes mit einem realen Nutzen. [mehr]

Leitfaden für den Erstkontakt mit gewaltbetroffenen Frauen mit Behinderung

2012-03-30_Leitfaden-Erstkontakt_bff_100pxDer bff: Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe - Frauen gegen Gewalt e.V., die Frauenhauskoordinierung e.V. und Weibernetz e.V. - Bundesnetzwerk von FrauenLesben und Mädchen mit Beeinträchtigung stellen Beratungsstellen und Frauenhäusern einen Leitfaden für den Erstkontakt mit gewaltbetroffenen Frauen mit Behinderung zur Verfügung. [mehr]

Bundestag beschließt Gesetz für Hilfetelefon gegen Gewalt

Der Bundestag hat den Gesetzentwurf zur Einrichtung des Frauenhilfetelefons beschlossen. Das neue Hilfetelefon ist eine wichtige Ergänzung zu bestehenden Beratungsangeboten, gerade für solche Gewaltopfer, für die der Weg in eine Beratungsstelle körperlich, sprachlich oder kulturell bedingt eine große Hürde darstellt: etwa Frauen mit Migrationshintergrund, Opfer von Menschenhandel und Zwangsverheiratung oder Frauen mit Behinderung. Es soll neben den betroffenen Frauen auch Menschen aus ihrem sozialen Umfeld und Personen zur Verfügung stehen, die beruflich oder ehrenamtlich mit Gewaltopfern zu tun haben. Unter einer bundesweit einheitlichen Rufnummer bieten qualifizierte Beraterinnen kostenlos, vertraulich und bei Bedarf mehrsprachige Beratung und vermitteln an Anlaufstellen vor Ort. Das Hilfeangebot ist barrierefrei. Die Freischaltung ist für Ende 2012 geplant. (5.12.2011)

Gegen sexualisierte Gewalt im Sport

2012-01-06_Gegen-sexualisierte-Gewalt-im-Sport_100pxDie Deutsche Sportjugend hat zwei umfangreiche Broschüren erstellt, die sich zum einen mit konzeptionellen, zum anderen mit rechtlichen Fragen der Prävention und Intervention bei sexualisierter Gewalt im Sport beschäftigen. [mehr]

Sexualisierte Gewalt in den Medien

2011-10-21_Sexualisierte-Gewalt-in-den-Medien_100pxDie Deutsche Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung und -vernachlässigung e.V. hat einen Flyer zum Thema Sexualisierte Gewalt in den Medien herausgegeben. Der Flyer räumt mit Mythen auf und setzt Fakten dagegen und wirbt für einen sensiblen Sprachgebrauch. [mehr]

Die Hälfte des Himmels - 99 Frauen und Du | Ausstellung

2011-09_99-Frauen-und-du_Ausstellung_100pxDie Wanderausstellung porträtiert Frauen mit und ohne Gewalterfahrung aus allen Altersstufen, Lebenslagen, Berufsfeldern und vielen Ländern. In Interviews geben die Porträtierten Auskunft über ihre vielfältigen Lebenserfahrungen (hörbar per Audioguide). Dabei steht die Wertschätzung für die Erfahrungen und Geschichten der Frauen im Vordergrund. Die Ausstellung besteht aus 99 lebensgroßen Porträtaufnahmen und einem Spiegel - eben "99 Frauen und Du...". Die Ausstellung wandert durch Deutschland. Informationen zu Terminen und Orten sowie zur Ausleihe finden Sie im Internet unter web.me.com/haelfte.des.himmels/.

Europaratsübereinkommen zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt an Frauen und häuslicher Gewalt

Die Bundesregierung hat der Unterzeichnung des Europaratsübereinkommens zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt zugestimmt. Mit dem Übereinkommen liegt erstmalig für den europäischen Raum ein völkerrechtlich bindendes, detailliertes Regelungswerk vor, das den Frauen in allen Mitgliedstaaten des Europarats Schutz vor geschlechtsspezifischer Gewalt bietet. Zudem werden die Staaten verpflichtet, alle Opfer von häuslicher Gewalt wirksam zu schützen. (13.5.2011) [mehr]

Qualitätssicherung der Arbeit in Frauenhäusern

Der Arbeitskreis Niedersächsischer Frauen- und Kinderschutzhäuser hat die Ergebnisse eines Projektes zur Qualitätssicherung und Weiterentwicklung der Arbeit in Frauen- und Kinderschutzhäusern in Niedersachsen dokumentiert und mit einem dazu gehörenden Organisationshandbuch veröffentlicht. [mehr]

Gewalt / Sexismus

Bundesweites Hilfetelefon 'Gewalt gegen Frauen'

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Unter der kostenlosen Telefonnummer 08000 116 016 ist das Hilfetelefon ab sofort erreichbar.


Organisationen

2007_Organisationen_ZIFAutonome Frauenhäuser
Zentrale Informationsstelle
- Informationen zum Thema "Gewalt gegen Frauen", den Autonomen Frauenhäusern sowie Texte und Links zu verschiedenen Themen.

2007_Organisationen_bffBundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe
Informationen zum Verband, bundesweite Hilfsangebote, Termine und Veröffentlichungen.

2007_Organisationen_BZGABundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
Umfangreiche Linklisten zu Organisationen, Informationen, Materialien, Broschüren, Fachpublikationen, Daten und rechtliche Grundlagen.

2007_Organisationen_FrauenhauskoordinierungFrauenhauskoordinierung e.V.
Darstellung der eigenen Arbeit, Aktivitäten sowie Informationen und Materialien rund um die Frauenhausarbeit, zum Thema Gewalt gegen Frauen und zur Anti-Gewalt-Arbeit.


Finanzierung von Frauenhäusern

Der Deutsche Verein hat im Juli 2010 ein Diskussionspapier zur Finanzierung von Frauenhäusern veröffentlicht. Sie finden es auf der Website des Vereins Frauenhauskoordinierung e.V.

Täterarbeit - Häusliche Gewalt

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Täterarbeit Häusliche Gewalt (BAG TäHG) e.V. ist ein interinstitutioneller und interkultureller Dachverband für Täterarbeitseinrichtungen Häuslicher Gewalt in Deutschland. Seit April 2010 ist die BAG TäHG ständiges Mitglied in der Bund-Länder-AG Häusliche Gewalt. www.taeterarbeit.com

Das Männerbüro Hannover ist Mitglied im Hannoverschen InterventionsProgramm gegen Männergewalt (HAIP) in der Familie und Gründungsmitglied der BAG Täterarbeit Häusliche Gewalt.

Anlaufstelle für Betroffene von sexuellem Kindesmissbrauch

Die telefonische Anlaufstelle für Betroffene sexuellen Kindesmissbrauchs ist freigeschaltet worden. Unter der Rufnummer 0800-22 55 530 können Betroffene ihre Anliegen und ihre Botschaften an die Unabhängige Beauftragte richten. Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten finden Sie unter http://beauftragte-missbrauch.de.


Weitere Informationen

Bilder gegen Gewalt
Bild-Datenbank zum Thema Gewalt an Frauen und Kindern in Beziehungen (Anmeldung erforderlich).

Gewalt im Netz
Chatten, Mailen, Surfen ohne Risiko sowie Tipps gegen sexuellen Missbrauch im Chat.