Soziale Sicherung
Expertise veröffentlicht | Armut und Armutsrisiken von Frauen und Männern
Die Agentur für Gleichstellung im ESF hat eine Expertise erstellt, die sich mit dem Thema Armut und Armutsrisiken aus der Geschlechterperspektive befasst. Die Bekämpfung der Armut ist eines der fünf Kernziele der Strategie Europa 2020. Diese Strategie dient als strategischer Rahmen für die kommende Strukturfondsperiode 2014 bis 2020. Im Europäischen Sozialfonds (ESF) werden die Förderung der sozialen Eingliederung und die Bekämpfung der Armut einen wesentlichen Raum einnehmen. In der nun veröffentlichten Expertise wird daher das in der europäischen Gleichstellungsstrategie 2010 bis 2015 verankerte Ziel der gleichen wirtschaftlichen Unabhängigkeit von Frauen und Männern in den Mittelpunkt gestellt. Die Expertise ist auf der Website der Agentur für Gleichstellung im ESF als pdf-Datei eingestellt. (13.12.2012)Expertise | Armut und Armutsrisiken von Frauen und Männern
Die Agentur für Gleichstellung im ESF hat eine Expertise erstellt, die sich mit dem Thema Armut und Armutsrisiken aus der Geschlechterperspektive befasst. Die Bekämpfung der Armut ist eines der fünf Kernziele der Strategie Europa 2020. Diese Strategie dient als strategischer Rahmen für die kommende Strukturfondsperiode 2014 bis 2020. Im Europäischen Sozialfonds (ESF) werden die Förderung der sozialen Eingliederung und die Bekämpfung der Armut einen wesentlichen Raum einnehmen. In der nun veröffentlichten Expertise wird daher das in der europäischen Gleichstellungsstrategie 2010 bis 2015 verankerte Ziel der gleichen wirtschaftlichen Unabhängigkeit von Frauen und Männern in den Mittelpunkt gestellt. Die Expertise ist auf der Website der Agentur für Gleichstellung im ESF als pdf-Datei eingestellt. (13.12.2012)Stellungnahme zum 4. Armuts- und Reichtumsbericht
Der Deutsche Frauenrat nimmt Stellung zu dem zwischen den Ressorts der Bundesregierung abgestimmten Entwurf für den neuen Armuts- und Reichtumsbericht. Kritisch gesehen wird von der Frauenlobby vor allem, dass die Lebensrealität von Frauen in der aktuellen Berichtsfassung weitgehend ausgeblendet wird. Darüber hinaus würden die zentralen Erkenntnisse aus dem Ersten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung kaum berücksichtigt. Die Stellungnahme zum Bericht finden Sie hier. Der Entwurf zum Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung steht als pdf-Datei auf der Website des Bundesanzeigers zum kostenpflichtigen Download bereit. (10.12.2012)Bundesrat beschließt Neuregelungen zu Hartz IV und Bildungspaket
Der Bundesrat hat den Gesetzesänderungen zur Neuberechnung der Regelsätze für Hartz-IV-Leistungen und der Einführung des Bildungspakets zugestimmt. Rückwirkend zum 1. Januar 2011 steigt der Bedarfssatz um fünf Euro, zum 1. Januar 2012 um weitere drei Euro - unabhängig von den notwendigen Anpassungen aufgrund der Preis- und Lohnentwicklung. Aufwandsentschädigungen für ehrenamtliche Tätigkeiten als Übungsleitung werden zukünftig nicht mehr auf den Regelsatz angerechnet. Kinder und Jugendliche sollen Zuschüsse zu Schul- und Bildungskosten aus einem zusätzlichen Bildungspaket erhalten. Zuständig für das Bildungs- und Teilhabepaket sind allein die Kommunen. Sie erhalten die Kosten erstattet. Informationen zum Bildungspaket sind auf einer Website des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales abrufbar: www.bildungspaket.bmas.de (28.02.2011)Mehr Frauen als Männer erhalten Grundsicherung
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes erhielten am Jahresende 2009 rund 764 000 volljährige Personen in Deutschland Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem 4. Kapitel des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch (SGB XII "Sozialhilfe"). Das waren 1,1% der Bevölkerung ab 18 Jahren. Die Mehrzahl der Empfänger waren Frauen (54,9%). Während die Zahl der männlichen Hilfebezieher im Vergleich zum Vorjahr um 1,8% stieg, sank die Zahl der weiblichen um 2,3%. Deutschlandweit bezogen 1,2% der volljährigen Frauen und 1,0% der Männer Leistungen der Grundsicherung. (22.10.2010)
Bedarfsgemeinschaften im SGB II: Warum Alleinerziehende es besonders schwer haben.
Dazu informiert ein Kurzbericht des Instituts Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) von Torsten Lietzmann. Ein-Eltern-Familien haben in Deutschland ein erhöhtes Armutsrisiko. Sie sind öfter und länger auf staatliche Transferleistungen angewiesen als andere Haushalte. In der IAB Studie wird die Situation der hilfebedürftigen Alleinerziehenden im SGB II Bezug dargestellt.Torsten Lietzmann: Bedarfsgemeinschaften im SGB II: Warum Alleinerziehende es besonders schwer haben, IAB-Kurzbericht, 12/2009. Der Bericht ist auf der Website des IAB abrufbar.
SGB XII, Hartz IV, Gesundheitsversorgung - aus Sicht von Frauen mit Behinderung
Die Broschüre des Weibernetz e.V. informiert über die Rechte von Frauen mit Behinderung im Zusammenhang mit den Hartz IV-Regelungen. Einen Schwerpunkt der Broschüre bilden daher die frauenspezifischen Belange in der Gesundheitsversorgung. [mehr]Genderspezifische Auswirkungen des SGB II
Ein Vortrag von Dr. Karen Jährling im Rahmen der Tagung "Drei Jahre SGB II" in der Ev. Akademie Loccum im Dezember 2007. Die Folien stehen auf der Website der Ev. Akademie Loccum als pdf-Datei zur Verfügung.Armutsberichte der Bremer Arbeitnehmerkammer
Der Armutsbericht für das Land Bremen von der Arbeitnehmerkammer wird jedes Jahr neu aufgelegt. Er beschäftigt sich mit der allgemeinen Armutsentwicklung und befasst sich mit einem inhaltlichen Schwerpunkt. Der Bericht 2007 untersucht die "Soziale Spaltung der Stadt". [mehr]Frauen erwerbslos in Lübeck
Arbeitslosengeld II, wie kann es weitergehen? So lautet die Eingangsfrage einer Broschüre des Lübecker Frauenbüros. Auf dem Weg aus Arbeitslosigkeit und der Rückkehr nach Familienzeit müssen Frauen oft besonders viele Hindernisse überwinden. [mehr]Soziale Sicherung
Kostenlose Verhütungsmittel für Hartz IV-EmpfängerInnen
pro familia fordert mit einer Kampagne kostenlose Verhütungsmittel für Hartz IV-EmpfängerInnen. Weitere Informationen auf der Website von pro familia.Dokumentation der Bremer Fachtagung "Programmierte Frauenarmut"
Die Fachtagung fand im Juni 2008 in der Bremer Bürgerschaft statt. Vorträge und Berichte sind auf der Website der Bremischen Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau abrufbar.Weitere Informationen
Zum Thema Alterssicherung.
Die Website des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zur Arbeitsmarktreform.
www.arbeitsmarktreform.de