Das Portal aus Niedersachsen für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

Aktuelles Thema

Gender Award - Kommune mit Zukunft

Die BAG kommunaler Frauen- und Gleichstellungsbeauftragter Deutschlands lobt den "Gender Award - Kommune mit Zukunft" aus. Gesucht werden Kommunen, die eine besonders kreative und vorbildliche Gleichstellungsarbeit vor Ort umsetzen. Die es schaffen, Ungerechtigkeiten zwischen Frauen und Männern aufzuspüren und dauerhaft zu beseitigen: Mit kleinen und großen Aktionen, Projekten und Maßnahmen. Einsendeschluss ist der 15. Juni 2016. Der erste Gender Award wird im Oktober 2016 in Berlin verliehen. Schirmherrin ist die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), Manuela Schwesig. www.frauenbeauftragte.org

Stuttgart | Kampagne 'Stoppt Zwangs- und Armutsprostitution'

Stuttgart_Kampagne-Stoppt-ZwangsprostitutionStuttgart soll eine Stadt sein, in der Zwangs- und Armutsprostitution geächtet wird. Mit der Plakatkampagne 'Stoppt Zwangs- und Armutsprostitution' will die Stadt eine Wertediskussion zum Frauenbild in der Gesellschaft, zu Sexualität und Partnerschaft anstoßen. Die Menschenwürde steht im Mittelpunkt der Kampagne. Adressaten der Kampagne sind insbesondere Freier oder Männer, die erst noch zu Freiern werden könnten. Die Plakatkampagne "Stoppt Zwangs- und Armutsprostitution" ist Teil des referatsübergreifenden "Konzepts zur Verbesserung der Situation der Prostituierten in Stuttgart". www.stuttgart-sagt-stopp.de.

Videoprojekt TRANS* - Teilnehmende gesucht

In einem Videoprojekt soll mit jungen transsexuellen Menschen ein Film zum Thema Transgender produziert werden. Hierbei soll das eigene Erleben von Transsexuellen und ihrer geschlechtlichen Identität mit allen Schwierigkeiten im Vordergrund stehen. Der Dokumentarfilm soll zeigen, dass es neben 'typischen' Mädchen/Frauen und Jungen/Männern auch Menschen mit anderen sexuellen
Orientierungen und Geschlechtsidentitäten gibt, die die typischen Geschlechtsrollen infrage stellen. Die Teilnehmenden bestimmen in allen Teilen künstlerisch und inhaltlich die Filmproduktion mit. Die Filmreihe soll anschließend öffentlich im Kino präsentiert und auf DVD für die Aufklärungs- und Präventionsarbeit genutzt werden. Für das Filmprojekt werden Betroffene und Interessierte zur Teilnahme gesucht. info@medienprojekt-wuppertal.de, www.medienprojekt-wuppertal.de/videoprojekt-trans.

BAG nimmt Stellung zu den Reformplänen der Bundesregierung bei Hartz IV

Die Reformpläne der Bundesregierung zur Rechtsvereinfachung bei Hartz IV würden Alleinerziehende und ihre Kinder schlechter stellen und enthielten somit ein erhebliches Streitpotential zu Lasten der Kinder. Die Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauen- und Gleichstellungsbeauftragter (BAG) hält die im Gesetzesentwurf enthaltenen Regelungen für minderjährige Kinder bei getrennt lebenden Elternteilen für nicht hinnehmbar. Die Regelungen würden in der Praxis dazu führen, Alleinerziehenden das Sozialgeld für Zeiten zu streichen, in denen sich das Kind beim anderen Elternteil aufhalte. Daher lehnt die BAG diese Regelungen entschieden ab. Weitere Informationen sowie den offenen Brief an die Bundesarbeitsministerin finden Sie unter www.frauenbeauftragte.org.

Niedersächsischer Gesundheitspreis 2016

Verbände, Institutionen, Initiativen und Unternehmen aus der Gesundheitsversorgung und Gesundheitsförderung sowie aus dem Feld eHealth können sich um den sechsten Niedersächsischen Gesundheitspreis bewerben. Gesucht werden innovative Antworten und individuelle Lösungen u.a auf folgende Frage: Wie lassen sich geschlechterspezifische Bedarfe in der Gesundheitsversorgung und -föderung berücksichtigen? Ausgeschrieben wird der Preis von den Niedersächsischen Ministerien für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung sowie für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, der AOK Niedersachsen, der Apothekerkammer Niedersachsen sowie der Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen. Bewerbungen sind bis zum 5. August 2016 möglich. gesundheitspreis-niedersachsen.de

Hannover | Frauen machen Standort 2016

Hannover-Frauen-machen-StandortDer Stadt-Hannover-Preis "Frauen machen Standort 2016" geht in seine 15. Runde. Für den mit 10.000 Euro dotierten Preis können Unternehmerinnen, Selbständige oder Freiberuflerinnen sowie Geschäftsführerinnen in Führungsposition nominiert werden, die seit mindestens drei Jahren in einem Unternehmen in der Landeshauptstadt tätig sind und sich damit bereits erfolgreich am Markt behauptet haben. Bis zum 9. August 2016 können Frauen sich selbst oder andere Kandidatinnen vorstellen und vorschlagen. Informationen zur Bewerbung und den weiteren Bewertungskriterien finden Sie auf der Website der Landeshauptstadt Hannover.

Fachkräfteinitiative Niedersachsen | Frauen in Führung

Fachkraefteinitiative_Frauen-in-Fuehrung_Photo-AltoGleichstellungsministerin Cornelia Rundt und Wirtschaftsminister Olaf Lies sind sich anlässlich einer gemeinsamen Diskussionsrunde mit Vertreterinnen und Vertretern von niedersächsischen Unternehmen, Arbeitgeber- und Frauenverbänden zum Thema ‚Frauen in Führung' einig: "Für mehr Frauen Führungspositionen kommen wir um die Quote nicht herum. Ohne läuft es einfach nicht." Ministerin Cornelia Rundt ist von der Notwendigkeit einer gesetzlichen Regelung überzeugt: "Wir brauchen das Gesetz als Ausgleich zur Ausgrenzung von Frauen bei der Vergabe von Spitzenpositionen." Zugleich macht sie darauf aufmerksam, dass eine Quote allein das Problem nicht aus der Welt schaffen werde "Was wir brauchen, ist ein umfassender Kulturwandel - in Unternehmen und in der Gesellschaft insgesamt!" Auch Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies sieht dringenden Handlungsbedarf: "Schon allein die wirtschaftliche Vernunft legt es nahe, Frauen stärker als bisher zu fördern. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des anhaltenden Fachkräftemangels kann es sich die Wirtschaft zukünftig schlicht nicht mehr leisten, auf das Potenzial weiblicher Führungs- und Spitzenkräfte zu verzichten."

Rheinland-Pfalz | Anne Spiegel neue Ministerin für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz

Anne Spiegel ist zur Ministerin für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz in Rheinland-Pfalz ernannt worden. "Teilhabe, Selbstbestimmung und Gleichstellung - das sind die Koordinaten und Ziele meines politischen Wirkens. Die Menschen in unserem Land sollen sich wertgeschätzt fühlen und mit ihren Begabungen und Fähigkeiten aktiv in die Gesellschaft einbringen können, unabhängig vom Geschlecht, der sexuellen Orientierung oder ihrer Herkunft", erklärt Ministerin Anne Spiegel. Spiegel ist Amtsnachfolgerin von Irene Alt. Zur Staatssekretärin im Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz wurde Dr. Christiane Rohleder ernannt. Die promivierte Juristin tritt die Nachfolge der bisherigen Staatssekretärin Margit Gottstein an. Dr. Christiane Rohleder ist Expertin in den Bereichen Verbraucherschutz und Frauenpolitik. Zuletzt war sie im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz tätig. www.mffjiv.rlp.de

Praxisdialog 'Familienfreundliche Kommunen' gestartet

Vom 17. Mai bis 30. Juni können Sie am Praxisdialog "Familienfreundliche Kommunen" des Demografieportals des Bundes und der Länder teilnehmen. Dort berichten drei Lokale Bündnisse für Familie aus Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Thüringen über ihre Projekte in den Kategorien "Unterstützung bei der Fachkräftesicherung", "Standortfaktor Vereinbarkeit" und "Väterfreundliche Kommunen". Teilnehmende am Dialog können online Fragen stellen. Diese werden von den Projektkoordinatorinnen und -koordinatoren beantwortet. Darüber hinaus ist ein überregionaler Erfahrungsaustausch möglich. www.demografie-portal.de

Sexismus in Schulbüchern - Beispiele gesucht

Die Unesco sammelt Beispiele für Sexismus in Schulbüchern. Hintergrund des Aufrufs ist die internationale Langzeit-Studie "Global Education Monitoring Report", die im Auftrag der Unesco durchgeführt wird. Sie untersucht unter anderem, wie gleichberechtigt die Bildungschancen von Mädchen und Jungen im weltweiten Vergleich sind. Mit dem Aufruf soll die Qualität der Unterrichtsinhalte unter dem Genderaspekt sichtbar gemacht werden. Fotos mit negativen oder positiven Beispielen können unter dem Hashtag #BetweenTheLines (@gemreport) auf Instagram gepostet werden. Mehr zum GEM-Report unter gemreportunesco.wordpress.com

Projekte gesucht | Messe 'weiblich 20.16 vielfältig und bunt'

Der Landesarbeitskreis "Lobby für Mädchen und junge Frauen im Saarland" und die Fachstelle Mädchenarbeit des Paritätischen Bildungswerkes LV Rheinland-Pfalz/Saarland e.V. planen in Kooperation mit der Stadt Dillingen am 28. September 2016 eine Fachveranstaltung und Messe für innovative Projekte der Mädchenarbeit. Gesucht werden Projekte aus der gesamten Bundesrepublik und der Region SaarLorLux. Die Messe soll einem breiten Fachpublikum die Möglichkeit bieten, sich zu vernetzen, auszutauschen, Perspektiven zu erweitern und neue Entwicklungen der Mädchenarbeit kennen zu lernen. Dafür werden Projekte gesucht, die die Vielfalt der Mädchenarbeit darstellen. Eine Anmeldung wird bis zum 20. Mai 2016 erbeten. Weitere Informationen sowie ein Anmeldformular finden Sie auf der Website des Paritätischen Bildungswerkes LV Rheinland-Pfalz/Saarland.

Bundesregierung | Neuregelung des Mutterschutzes beschlossen

Das Bundeskabinett hat den vom Bundesfamilienministerium vorgelegten Gesetzentwurf zur Neuregelung des Mutterschutzrechts beschlossen. Mit dem Gesetz soll der bestmögliche Gesundheitsschutz für schwangere und stillende Frauen gewährleistet werden. Die Regelungen zum Mutterschutz stammen im Wesentlichen aus dem Jahr 1952. Seither haben sich die Arbeitswelt und Erwerbstätigkeit von Frauen grundlegend gewandelt. Der Gesetzentwurf geht jetzt zur Beratung in den Bundestag und muss auch in den Bundesrat. Es ist geplant, dass das Gesetz am 1. Januar 2017 in Kraft tritt. Auf der Website des BMFSFJ finden Sie Informationen zu den Änderungen im Einzelnen.

Ausschreibung | Juliane Bartel Medienpreis 2016

Juliane-Bartel-MedienpreisZum 16. Mal verleiht das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung den Juliane Bartel Medienpreis. Es werden Arbeiten prämiert, die im Fernsehen oder Hörfunk einen Beitrag zur Geschlechtergerechtigkeit leisten. Auch in diesem Jahr wird zusätzlich ein Online-Preis vergeben. Über die Vergabe der Preise entscheidet eine unabhängige, interdisziplinäre Jury. Anmeldeschluss für Beiträge ist der 1. Juli 2016. Die Preisverleihung findet am 9. November 2016 im NDR Landesfunkhaus Niedersachsen in Hannover statt. Weitere Informationen und die Anmeldeunterlagen finden Sie auf der Website des Niedersächsischen Sozialministeriums unter www.jbp.niedersachsen.de.

Aktuelle Aktion

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Unter dem Motto "Hand in Hand gegen Rassismus" sollen Synagogen, Moscheen und Kirchen, aber auch Flüchtlingsunterkünfte, soziale Einrichtungen und Rathäuser durch Menschenketten am 18. und 19. Juni 2016 verbunden werden. Der Aufruf steht für eine offene Gesellschaft ohne Rassismus, Homophobie und Frauenfeindlichkeit. Er wird von zahlreichen Organisationen, darunter der Deutsche Frauenrat, unterstützt.

Broschüre der Woche

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Die Broschüre "missING" richtet sich an Schülerinnen und Studieninteressierte, die sich über Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten im MINT-Bereich informieren möchten. weiterlesen>>>

Termine Alle Termine >>>

Mai 2016

31.5.2016 | Geflüchtete Mädchen und Frauen - Gesundheit, Versorgung, Perspektiven, Oldenburg

Juni 2016

2.6.2016 | 4. Nationaler MINT Gipfel, Berlin

4.6.2016 | women&work - Karrieremesse für Frauen, Bonn

6.6.–7.6.2016 | 21. Deutscher Präventionstag, Madgeburg

7.6.2016 | Deutscher Diversity-Tag: Vielfalt unternehmen, bundesweit

Fortbildungsprogramm

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Kennen Sie unser komplettes Fortbildungsprogramm? Die Broschüre steht als pdf-Datei hier zum Download bereit. Aktuelle Termine finden Sie hier oder im Newsletter der Vernetzungsstelle.

Kalenderblatt des Monats

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"Bewegung" - Der Jahreskalender 2016 der Vernetzungsstelle porträtiert Projekte, durch die die Gleichberechtigung vorangebracht wird. Lesen Sie hier unseren Beitrag für den Monat Mai: "It was NEVER a dress!"

Weitere Informationen

Stellenausschreibungen

An der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR) Campus Schöneberg ist am Harriet Taylor Mill-Institut im Rahmen der Förderung gleichstellungspolitischer Maßnahmen durch das Professorinnenprogramm II ab sofort die Position einer Wissenschaftlichen Mitarbeiterin/ eines Wissenschaftlichen Mitarbeiters zu besetzen. Stellenumfang: 50 Prozent der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit, Vergütung: Entgeltgruppe 13 (TV-L Berliner Hochschulen), befristet bis zum 31.12.2020. Bewerbungsfrist: 28.05.2016. Weitere Informationen auf der Website der HWR

WORTE HELFEN FRAUEN | NEUES PROJEKT

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Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. führt für das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung das Projekt "Worte helfen Frauen" - Übersetzungsleistungen für geflüchtete Frauen durch. Es werden Gelder zur Verfügung gestellt, die es den Gewaltberatungsstellen, Frauenhäusern und Schwangerschaftsberatungsstellen in Niedersachsen ermöglichen, Übersetzungsleistungen für Beratungsgespräche mit geflüchteten Frauen abzurechnen. Eine Übersicht zu den Übersetzungsleistungen bietet ein Infoplakat. Weitere Informationen finden Sie außerdem hier.

THEMA 'GEFLÜCHTETE FRAUEN'

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Weitere Informationen zum Thema "Geflüchtete Frauen" finden Sie hier.

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