Das Portal aus Niedersachsen für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

Aktuelles Thema

Saarbrücken | Bordellwerbung in der Landeshauptstadt eingeschränkt

Der führende Anbieter von Werbeflächen im Saarland hat der Landeshauptstadt mitgeteilt, dass auf seinen gesamten Flächen in Saarbrücken eine Produktsperre für Werbung im Bereich Bordelle und Prostitution installiert wird. Nach vielen Beschwerden von Bürgerinnen und Bürgern begrüßt die Stadtverwaltung diesen Schritt sehr.Weiterlesen >>>

Juristinnenbund | Frauenpolitik verdient ein eigenes Kapitel und erfordert konkrete Maßnahmen

Die Vorsitzende des Deutschen Juristinnenbundes äußert sich zu den Ergebnissen der Sondierungsgespräche zwischen Union und SPD. "Wenn es in etwaigen Koalitionsverhandlungen bei den angerissenen Themen der Sondierung bleibt, bedeutet das gleichstellungspolitischen Stillstand in Deutschland. Frauen- und Gleichstellungspolitik wird offenkundig nicht als Querschnittsaufgabe verstanden, sondern in einem kurzen, wenig innovativen Abschnitt ausgerechnet unter der Überschrift ‚Familie, Frauen und Kinder´ abgehandelt", so Prof. Dr. Maria Wersig. Ein Bezug auf die Empfehlungen des Zweiten Gleichstellungsberichts der Bundesregierung fehlt. Der djb fordert von einer Bundesregierung in Zeiten rechtspopulistischer Strömungen vor allem eine konsistente und zukunftsweisende Gleichstellungspolitik in allen gesellschaftlichen Bereichen. Im Jahr 2018 befindet sich Deutschland im europäischen Vergleich allenfalls im Mittelfeld, was die Gleichstellung von Frauen und Männern angeht. Frauen verlangen eine Gleichverteilung von Status, Macht und Einkommen. Weitere legislative Maßnahmen sind unerlässlich.Weiterlesen >>>

Marlies-Hesse-Nachwuchspreis 2018

Der Journalistinnenbund hat den Marlies-Hesse-Nachwuchspreis 2018 ausgeschrieben. Journalistinnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die am 1. März 2018 ihr 35. Lebensjahr (noch) nicht überschritten haben, können Beiträge einsenden oder mit einem Beitrag vorgeschlagen werden. Diese müssen zwischen dem 1. März 2017 und dem 1. März 2018 veröffentlicht worden sein. Es besteht keine Einschränkung in Bezug auf das Genre oder die Länge des Beitrags. Der Hauptpreis ist mit 1.000 Euro dotiert. Bewerbungsschluss ist der 1. März 2018. Die Preisverleihung findet am 30. Juni in Berlin im Rahmen der Jahrestagung des Journalistinnenbundes statt. www.journalistinnen.de

Urteil | In Schleswig-Holstein darf die Stelle einer kommunalen Gleichstellungsbeauftragten ausschließlich für Frauen ausgeschrieben werden

In Schleswig-Holstein darf die Stelle einer kommunalen Gleichstellungsbeauftragten ausschließlich für Frauen ausgeschrieben werden, ohne dass ein nicht zum Zuge gekommener männlicher Bewerber eine Entschädigung nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) verlangen kann. Dies hat das Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein wie zuvor schon das Arbeitsgericht Lübeck entschieden.Weiterlesen >>>

Schleswig-Holstein | Land beteiligt sich an Kosten für kommunale Gleichstellungsbeauftragte

Die Landesregierung hat mit den Kommunalen Landesverbänden (KLV) vereinbart, sich an den Kosten für die Beschäftigung von Gleichstellungsbeauftragten in Vollzeit in einer Größenordnung von einer Million Euro jährlich zu beteiligen. Laut dem Gesetz zur Sicherung der Arbeit der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten vom März 2017 sind Kommunen mit mehr als 15. 000 Einwohnerinnen und Einwohnern grundsätzlich dazu verpflichtet, eine Gleichstellungsbeauftragte in Vollzeit zu beschäftigen.Weiterlesen >>>

Bericht zum Elterngeld Plus vorgelegt

Die Bundesregierung hat den Bericht über die Auswirkungen der Regelungen zum Elterngeld Plus und zum Partnerschaftsbonus sowie zur Elternzeit beschlossen. Vor knapp zweieinhalb Jahren wurde das Elterngeld weiterentwickelt, um junge Eltern in ihrem Wunsch nach Familie und Beruf für beide Partner besser zu unterstützen. Mit dem Elterngeld Plus können Eltern, die in Teilzeit erwerbstätig sind, das Elterngeld seither länger beziehen. Die Bundesfamilienministerin zieht eine positive Bilanz: "Das Elterngeld Plus ist ein voller Erfolg. Es unterstützt Eltern genau dann verlässlich und gut, wenn sie es am meisten brauchen. Der Bericht zeigt: Die neuen Familienleistungen kommen gut bei den Eltern an und sie wirken."Weiterlesen >>>

Info-App für Prostituierte in Baden-Württemberg freigeschaltet

Prostituierte können sich ab sofort per Smartphone über das neue Prostituiertenschutzgesetz in Baden-Württemberg informieren. Die App "BleibSafe" ist ab sofort abrufbar. Sie enthält Informationen zur verpflichtenden gesundheitlichen Beratung, der neu eingeführten Kondompflicht sowie zum Ablauf des Anmeldeverfahrens. Zusätzlich informiert sie über die rechtlichen Rahmenbedingungen zur Ausübung der Prostitution in Deutschland. Darüber hinaus enthält die App ein Navigationssystem zu sämtlichen für das Anmeldeverfahren und die gesundheitliche Beratung zuständigen Behörden sowie einen Wegweiser zu den in Baden-Württemberg spezifisch für diesen Bereich bestehenden Beratungs- und Hilfeeinrichtungen. Die Informationen können in deutscher, englischer, bulgarischer, rumänischer, spanischer und französischer Sprache abgerufen werden, zudem bietet "BleibSafe" auch eine Vorlesefunktion an. Gefördert wurde die Entwicklung von "BleibSafe" vom Land Baden-Württemberg, Herausgeberin ist die Freiburger Fachberatungsstelle für Prostituierte P.I.N.K. www.bleibsafe.info

Brandenburgs Unternehmerin und Existenzgründerin des Jahres gesucht

Brandenburg-Unternehmerin-Existenzgruenderin-des-JahresBewerbungen für die Preise "Unternehmerin des Landes Brandenburg 2018" und "Existenzgründerin des Landes Brandenburg 2018" können ab sofort eingereicht werden. Das Motto des Wettbewerbs lautet: "Frauen. Unternehmen. Zukunft." Das Arbeitsministerium verleiht bereits zum achten Mal den Preis "Unternehmerin des Landes Brandenburg" und zum zweiten Mal des Preis für Existenzgründerinnen. Die Preise werden im Rahmen des 11. Unternehmerinnen- und Gründerinnentages (UGT) am 17. Mai 2018 in der Schinkelhalle in Potsdam verliehen. Die Bewerbungsfrist für beide Preise endet am 11. März 2018. Die Bewerbungsunterlagen sind im Internet unter www.ugt-brandenburg.de eingestellt.

Kein Abschied von der Elternschaft trotz immer späterer Familiengründung

Männer und Frauen werden in Deutschland tendenziell immer später Eltern. Dies bedeutet jedoch keinen generell abnehmenden Trend zur Familiengründung. Anhand eines Vergleichs von zusammengefassten Geburtsjahrgängen wird erkennbar, dass es bei Frauen zu Beginn des fünften Lebensjahrzehnts nach wie vor die Regel ist, als Mutter in einer Familie zu leben. Der Anteil der 40-jährigen Frauen der zusammengefassten Geburtsjahrgänge 1970 – 1974, welche als Mutter in einer Familie leben, ist mit 75 % ähnlich hoch wie rund 15 Jahre zuvor. Damals hatte der Wert bei 78% gelegen. Statistisches Bundesamt, www.destatis.deWeiterlesen >>>

Vorsitz der Frauen- und Gleichstellungsministerkonferenz geht nach Bremen

Turnusgemäß übernimmt Bremens Sozial- und Frauensenatorin Anja Stahmann am 1. Januar 2018 den Vorsitz der Frauen- und Gleichstellungsministerkonferenz (GFMK). "Wir werden uns im kommenden Jahr schwerpunktmäßig mit der Frage beschäftigen, wie unsere Gesellschaft Frauen und Kinder besser vor Gewalt schützen kann, besonders in nahen Beziehungen", sagte die Senatorin. "In jeder Woche verlieren in Deutschland beinahe drei Frauen ihr Leben durch ihren aktuellen oder ehemaligen Lebenspartner, Tag für Tag zeigen 180 Frauen eine Körperverletzung in der Partnerschaft oder durch den früheren Partner an. Das macht deutlich, wie wichtig dieses Thema frauenpolitisch ist."Weiterlesen >>>

Was ändert sich 2018?

Zum 1. Januar sind mehrere gesetzliche Änderungen in Kraft getreten. Der Mutterschutz ist ausgeweitet worden und einige Familienleistungen sind erhöht worden. Ab dem 6. Januar 2018 gilt der individuelle Auskunftsanspruch nach dem Entgelttransparenzgesetz. Damit können Beschäftigte bei ihrem Arbeitgeber erfragen, nach welchen Kriterien sie bezahlt werden.Weiterlesen >>>

Vom Frauenhaus in die eigenen vier Wände | Schleswig-Holstein fördert Projekt

Die schwierige Situation auf dem Wohnungsmarkt führt dazu, dass Frauen nach einem Aufenthalt in einem Frauenhaus oft erhebliche Probleme haben, eine angemessene und bezahlbare Wohnung zu finden. Sie bleiben oftmals länger als notwendig, auch wenn sie nicht mehr schutzbedürftig sind. Die Plätze stehen anderen Frauen und Kindern in Krisensituationen somit nicht zur Verfügung. Das Projekt "Wohnraumbeschaffung durch Kooperation – bezahlbarer Wohnraum für Frauen, die mit ihren Kindern in Frauenhäusern leben" (kurz: Frauen_Wohnen) soll dies ändern. Das schleswig-holsteinische Gleichstellungsministerium fördert das Projekt mit insgesamt 4,2 Mio Euro bis Ende 2022. Projektträger ist der Paritätische Wohlfahrtsverband Schleswig-Holstein. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Paritätischen.

Aktuelle Aktion

Klasse-Frauen
Vom 5. bis 9. März 2018, in der Woche des Internationalen Frauentags, kommen bekannte und weniger bekannte Bremerinnen mit interessanten und ungewöhnlichen Berufsbiografien in Schulklassen und berichten von sich und ihrem Werdegang, von den Hürden oder offenen Türen, die ihnen als Frauen begegneten. Mädchen und auch Jungen können eigene Rollenbilder reflektieren und für sich entdecken. Mitmachen können alle Klassen/ Kurse von der Grund- bis zur Erwachsenenschule im Stadtgebiet Bremen. weiterlesen >>>

Broschüre der Woche

Wege-aufzeigen_Beratungsrallye_Goettingen
"Wege aufzeigen - Beratungsstellenrallye für Menschen, die mit zugewanderten Frauen arbeiten" - Diese Broschüre wurde im Rahmen des niedersächsischen Aktionsprogramms "Gleichberechtigt leben - Unsere Werte, unser Recht" angefertigt. Sie bietet einen Überblick über die kreative Umsetzung der Aktivitäten des Frauenbüros der Stadt Göttingen innerhalb des Landesprogramms. weiterlesen >>>

Termine Alle Termine >>>

Januar 2018

24.1.2018 | Fachkonferenz "Im Spannungsfeld Häusliche Gewalt und Kindeswohl", Holzminden

Februar 2018

14.2.2018 | One Billion Rising for Justice | Weltweiter Aktionstag für Gerechtigkeit, weltweit

März 2018

8.3.2018 | Internationaler Frauentag, weltweit

18.3.2018 | Equal Pay Day, deutschlandweit

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Kalendermonatsblatt

01_Januar_Kalenderblatt
"Women's Voice, Women's Choice" - Der Frauenkalender der Vernetzungsstelle 2018 widmet sich dem Thema 100 Jahre Frauenwahlrecht. Lesen Sie hier unseren Beitrag für den Monat Januar: Endlich Wahlrecht!

Weitere Informationen

Materialien zum Internationalen Frauentag | Fahne, Roll-up und Aktionsklatschen

Materialien-Frauentag-2018
Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. bietet verschiedene Materialien zum Internationalen Frauentag an. Eine Fahne kann vor Rathäusern, Kreishäusern oder an anderen Stellen gehisst werden, um die Bedeutung dieses Tages zu betonen und auch, um zum Ausdruck zu bringen, dass von der Kommune Impulse ausgehen, um die Gleichberechtigung voran zu bringen. Ein passendes Roll-up Banner kann alternativ oder ergänzend aufgestellt werden. Neben einer blauen wird auch eine blau-violette Farbvariante angeboten! Für Aktionen und um den Anliegen der Frauen mehr Gehör zu verschaffen, sind für 2018 nun auch Aktionsklatschen erhältlich. >>>weiterlesen

Stellenausschreibungen

Hier finden Sie aktuelle Stellenausschreibungen aus den Themenfeldern Gleichstellung und Frauenpolitik:

Referentinnen/Referenten 'Gender Mainstreaming'

Im Ministerium für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt sind folgende Stellen zu besetzen:

  • Referentin oder Referent im Referat "Gender Mainstreaming, Landesprogramm für ein geschlechtergerechtes Sachsen-Anhalt, LSBTTI, EU-Ressortkoordination - Projektsteuerung und Planung der Zusammenführung der drei Landesprogramme
  • Referentin oder Referenten im Referat "Gender Mainstreaming, Landesprogramm für ein geschlechtergerechtes Sachsen-Anhalt, LSBTTI, EU-Ressortkoordination - Unterstützung bei der Umsetzung des Landtagsbeschlusses "Landesprogramm für ein Geschlechtergerechtes Sachsen-Anhalt" sowie die Begleitung des anstehenden Fortschreibungsprozesses

Bewerbungsschluss ist jeweils der 24.01.2018. Weitere Informationen auf der Website des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung

Frauennotruf Hannover

Der Frauennotruf Hannover sucht zum 01.04.2018 zur Verstärkung des Teams eine neue Kollegin. Bewerbungsschluss: 31.01.2018. Weitere Informationen in der Stellenausschreibung

Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung

Die Frauenberatung Verden e.V. sucht zum 15.09.2018 eine Kollegin für die Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung (Beratungen zu § 218) mit Aufgaben im geschäftsführenden Team. Bewerbungsschluss: 26.02.2018. Weitere Informationen in der Stellenausschreibung