Das Portal aus Niedersachsen für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

Aktuelles Thema

Empört Euch! Frauenkalender 2020

Zerstört, unterrepräsentiert, schutzlos, ungeregelt, unversorgt, ungerecht, gefährdet, ausgegrenzt, bevormundet, unrein, getötet, kontrolliert. Zwölf Gründe, empört zu sein. Menschenrechtsverletzungen, die Frauen zugemutet werden, unter denen Frauen leiden. Im Kalender 2020 werden sie benannt und beschrieben. Die ansprechenden zwölf Monatsbilder zeigen subtil die Einschnitte, Zerstörungen und Irritationen, die erst bei genauerem Hinsehen sichtbar werden. Ein anspruchsvoller Kalender, grafisch hochwertig gestaltet. Lassen Sie sich davon berühren. weiterlesen >>>

Juristinnenbund | 10 Irrtümer über Parität

Der Juristinnenbund befasst sich in der aktuellen Ausgabe seiner Verbandszeitschrift (djbZ, Heft 3/2019 "Gerechte Staatlichkeit, gerechte Teilhabe in den Parlamenten!") mit der derzeitigen Debatte um Paritätsgesetze. Einige diskutierte Argumente nehmen die Juristinnen genauer in den Blick und listen "10 Irrtümer über Parität" auf. Dafür nehmen ausgewiesene Expertinnen unterschiedliche verfassungsrechtliche Aspekte paritätischer Regelungen, bestehende Vorschläge und Diskussionen in den Fokus und stellen Argumente für Lösungen auf dem Weg zu einer gleichberechtigten Beteiligung von Frauen in den Parlamenten vor. Die Liste mit den 10 Irrtümern steht auf der Website des Juristinnenbundes zur Verfügung.

Deutschlandweit sind die Zahlen im Mädchenfußball seit 2010 rückläufig - Bayern besonders betroffen

Deutschlandweit sind die Zahlen im Mädchenfußball seit 2010 rückläufig. In Bayern ist fast jedes zweite Juniorinnen-Team weggebrochen. Besonders dramatisch ist die Lage in Nordbayern: Dort wächst der Unmut der Vereine über die fehlende Förderung stark. Dies zeigt eine Vergleichsstudie der Universität Würzburg aus den Jahren 2011 bis 2018.Weiterlesen >>>

Niedersachsen | Projekt zur Sensibilisierung gegen K.O.-Tropfen

Die Verwendung von K.-O.-Tropfen ist perfide. Sie werden hinterhältig benutzt, um Opfer bewusstlos und handlungsunfähig zu machen", warnt Dr. Carola Reimann, Niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung. Die eintretende Willens- bzw. Bewusstlosigkeit befähigt Täterinnen oder Täter, Sexual- und Raubdelikte zu begehen. Die jetzt gestartete Kampagne "Ich lass mich nicht K.-O.-Tropfen" möchte potenzielle Opfer deshalb sensibilisieren, sich besser vor bewusstseinstrübenden Substanzen zu schützen. Der Niedersächsische Landtag hatte sich dafür ausgesprochen, stärker auf dieses Thema aufmerksam zu machen. Die Frauen- und Mädchenberatung bei sexueller Gewalt e.V. in Braunschweig führt das vom Niedersächsischen Sozialministerium geförderte Projekt durch.Weiterlesen >>>

Fortschrittsindex Vereinbarkeit: Neues Online-Tool misst Familienfreundlichkeit von Unternehmen

Wie familienfreundlich ist mein Unternehmen? Das können Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber mit dem "Fortschrittsindex Vereinbarkeit" jetzt online ermitteln. Auf dem Unternehmenstag "Erfolgsfaktor Familie 2019" haben Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey und der Präsident des Deutschen Industrie und Handelskammertages, Dr. Eric Schweitzer, gemeinsam mit der Präsidentin des Bundesverbandes der Personalmanager, Inga Dransfeld-Haase, den Startschuss für den "Fortschrittsindex Vereinbarkeit" gegeben. Das neue Online-Tool unterstützt Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber dabei, ihre familienfreundlichen Maßnahmen zu messen, weiterzuentwickeln und sichtbar zu machen.

Umsetzung des internationalen Abkommens zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt in Niedersachsen

Als erstes Flächenland führt Niedersachsen Modellprojekte zur Umsetzung der so genannten Istanbul Konvention (IK) durch und verstärkt damit sein Engagement zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen. "Die Istanbul Konvention gibt uns die Chance, gemeinsam vorzugehen, um Diskriminierung und Gewalt gegen Frauen und Mädchen in allen gesellschaftlichen Bereichen abzuschaffen", erklärt Niedersachsens Sozial- und Gleichstellungsministerin Carola Reimann: "Gewalt gegen Frauen ist eine Menschenrechtsverletzung." Das in Istanbul beschlossene Übereinkommen des Europarats "zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt" (Istanbul Konvention) erkennt dies an und verankert wichtige Maßnahmen zum Schutz von Frauen und Mädchen vor Gewalt.Weiterlesen >>>

Befragung zum 'Landesaktionsplan für die Gleichstellung und Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt in Mecklenburg-Vorpommern'

In Mecklenburg-Vorpommern sollen alle Menschen gleichberechtigt und ohne Angst vor Ausgrenzung und Anfeindung leben können. Das gilt auch unabhängig von ihrer geschlechtlichen Identität und sexuellen Orientierung. Die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern hat dazu 2015 den "Landesaktionsplan für die Gleichstellung und Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt in M-V" erarbeitet und verabschiedet. Nach nun knapp fünf Jahren soll Bilanz gezogen werden und ein schriftlicher Bericht der Landesregierung Ende 2020 vorgelegt werden. Das Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung hat eine landesweite Onlinebefragung von LSBTI*, deren Angehörigen und der weiteren Zivilgesellschaft gestartet. Unter https://befragung.rauh-research.de/index.php/785286?lang=de können Menschen aus Mecklenburg-Vorpommern, die mindestens 16 Jahre alt sind, bis zum 13. Oktober 2019 an der Befragung teilnehmen.

Krisentelefon gegen Zwangsheirat: jetzt auch Beratung und Unterstützung für betroffene Paare

Das Niedersächsische Krisentelefon gegen Zwangsheirat hat sein Beratungsangebot für von Zwangsheirat und Gewalt bedrohter und betroffener Mädchen, Frauen bzw. Jungen und Männer erweitert: Seit Juli 2019 gibt es das vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung geförderte Projekt: "Beratung und Hilfen für von ehrbezogener Gewalt und Zwangsheirat bedrohter und betroffener Paare".Weiterlesen >>>

Europaweite Kampagne #DigitalRespect4Her

Frauen werden weltweit durchschnittlich 27-mal häufiger online angegriffen als Männer. Gewalt gegen Frauen ist sowohl offline als auch online ein gesellschaftliches Problem. Eine Kampagne der Europäischen Kommission will verstärkt Bewusstsein dafür schaffen und fordert #DigitalRespect4Her!Weiterlesen >>>

Deutscher Städte- und Gemeindebund | Mehr Frauen in die Kommunalpolitik

Die Kommunalpolitik in Deutschland braucht mehr Frauen in kommunalen Führungspositionen. Derzeit wird nur jedes zehnte Rathaus von einer Frau geführt, auch in den kommunalen Vertretungen sind derzeit nur rund 27 Prozent aller Mandate mit Frauen besetzt. Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hat sich zum Ziel gesetzt, diese Situation zu verbessern und den Frauenanteil in der Kommunalpolitik zu erhöhen. Auf dem 1. Deutschen Frauenkongress kommunal in Mainz kamen daher rund 150 Kommunalpolitikerinnen zusammen, um über Ideen und Konzepte für eine weiblichere Kommunalpolitik zu diskutieren. Den Hauptvortrag im Rahmen der Veranstaltung hielt Bundesministerin Dr. Franziska Giffey.Weiterlesen >>>

Deutscher Frauenrat | Demokratie kann nur gemeinsam verteidigt werden

Brandenburg und Sachsen haben gewählt. Der Erleichterung, dass in beiden Bundesländern die extreme Rechte nicht stärkste Kraft wurde, steht die Tatsache gegenüber, dass 23,5% (Brandenburg) bzw. 27,5% (Sachsen) der Wählerinnen und Wähler für eine antidemokratische und antifeministische Bewegung gestimmt haben. Und auch dieses Mal gilt: Es waren in der großen Mehrheit Männer, die die extreme Rechte wählten. Gleichzeitig sinkt der Frauenanteil in beiden Landtagen deutlich: in Brandenburg von 36 auf um die 32% und in Sachsen von 34 auf um die 27%.Weiterlesen >>>

Anstieg von Frauen mit Normalarbeitsverhältnis in 2018

Die Zahl der in einem Normalarbeitsverhältnis arbeitenden Frauen ist 2018 im Vergleich zum Vorjahr deutlich um rund 300.000 (2,8 %) gestiegen. Gleichzeitig ist die Zahl der Frauen in atypischer Beschäftigung um ca. 160.000 (-3,1 %) gesunken. Diese Veränderung war bei den Männern nicht so stark ausgeprägt, so das Statistische Bundesamt.Weiterlesen >>>

Aktuelle Aktion

Wir-haben-gewaehlt_EIZ
Im neuen Europaparlament werden in der Mehrheit Männer Politik gestalten - auch wenn in diesem Parlament mehr Frauen sitzen als vorher! Aber es gibt keine Quote auf EU-Ebene, es gibt kein Parité-Gesetz, wie z.B. in Frankreich. Eine quotierte Kommission macht noch keinen frauenpolitischen Sommer - aber es lässt hoffen! Das EIZ Niedersachsen lädt in Kooperation mit dem Landesfrauenrat Niedersachsen und der Region Hannover am 18. Oktober 2019 zur Diskussion ein: "Wir haben gewählt! Was wir Frauen von Europa erwarten". www.eiz-niedersachsen.de

Broschüre der Woche

Unternehmensmonitor-Familienfreundlichkeit-2019
Zum sechsten Mal hat das Institut der deutschen Wirtschaft (IW Köln) den "Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit" vorgelegt. Die aktuellen Ergebnisse zeigen deutliche Fortschritte, aber auch weiteren Handlungsbedarf. Der Monitor wird vom Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) gefördert. Er besteht aus einer repräsentativen Unternehmensbefragung und einer repräsentativen Beschäftigtenbefragung. weiterlesen >>>

Termine Alle Termine >>>

Oktober 2019

16.10.2019 | DIGITALISIERUNG Motor oder Bremse für die Neugestaltung der Erwerbs-und Sorgearbeit?, Berlin

18.10.2019 | Wir haben gewählt! Was wir Frauen von Europa erwarten, Hannover

22.10.2019 | NeMiA Netzwerk-Kongress | Die Zukunft der Arbeitswelt - Kompetenzen und Potentiale von Frauen mit Migrationsbiografie, Hannover

25.10.2019 | Strategien im Umgang mit sexueller Belästigung am Arbeitsplatz, Berlin

29.10.2019 | Nach der Wahl ist vor der Wahl. Europäische Frauen- und Gleichstellungspolitik, Regensburg

Newsletter

Bestellen Sie unseren Online-Newsletter mit aktuellen Nachrichten, Aktionen, Veranstaltungen und Veröffentlichungen. Das Themenspektrum reicht von A wie "Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz" bis Z wie "Zwangsprostitution". Hier geht es zur Anmeldung. Die letzten Ausgaben finden Sie hier als pdf-Datei.

Kalendermonatsblatt

10_Kalender-VNST_Oktober
Der Frauenkalender der Vernetzungsstelle 2019 widmet sich dem Thema "Europa". Lesen Sie hier unseren Beitrag für den Monat Oktober: "Gender Pay Gap? Gender Pay Act!"

Weitere Informationen

Ausstellung zur Frauenrechtskonvention

Cedaw-Ausstellung
Die UN-Frauenrechtskonvention feiert in diesem Jahr ihren 40. Geburtstag. Doch leider sind die Inhalte der Konvention nur wenigen Menschen bekannt. Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. hat eine Ausstellung zur UN-Frauenrechtskonvention zum Verleih entwickelt. Die Ausstellung informiert über die Reichweite, Entwicklung sowie Inhalte des CEDAW-Abkommens. Außerdem werden gleichstellungspolitische Themen der UN-Frauenrechtskonvention dargestellt, die auch auf kommunaler Ebene von Bedeutung sind. CEDAW ist das wichtigste internationale Instrument globaler Gleichstellungspolitik und für jeden Landkreis, jede Stadt oder Gemeinde von großer Bedeutung. Die Ausstellung ist in Form von Roll-ups sowie als Posterausstellung erhältlich. Mehr unter www.gleichstellung-sichtbar-machen.de/projekt/ausstellung

Stellenausschreibungen

Hier finden Sie aktuelle Stellenausschreibungen aus den Themenfeldern Gleichstellung und Frauenpolitik:

Stadt München: örtliche Gleichstellungsbeauftragte/ örtlicher Gleichstellungsbeauftragter

Die Stadt München sucht eine örtliche Gleichstellungsbeauftragte/ einen örtlichen Gleichstellungsbeauftragten. Die Bezahlung der unbefristeten Voll- oder Teilzeit-Stelle erfolgt nach A 11/ E 11 TVöD. Bewerbungsschluss: 22.10.2019. Weitere Informationen auf der Website der Stadt München

Stadt Kaltenkirchen: Gleichstellungsbeauftragte

Die Stadt Kaltenkirchen sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Gleichstellungsbeauftragte. Die Bezahlung der unbefristeten Stelle (19,5 Std./ Woche) erfolgt nach Entgeltgruppe 9c TVöD. Bewerbungsschluss: 25.10.2019. Weitere Informationen auf der Website der Stadt Kaltenkirchen