Das Portal aus Niedersachsen für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

Aktuelles Thema

Junge Erwachsene und Gleichstellung

Gleichberechtigung ist heute ein Thema, das in der Gesellschaft angekommen ist, nicht nur in Gesetzen und rechtlichen Fragestellungen, sondern weitestgehend auch im Alltag - so denken viele. Aber: Wie sieht die junge Generation das Thema? Welche Einstellungen haben junge Menschen in Niedersachsen zu den Themen Feminismus, Gleichberechtigung und Gleichstellung in der Gesellschaft? Ist in dieser Gruppe ein hohes Interesse zu erkennen? Und wie sieht es mit der Umsetzung von Gleichstellung im Alltag aus? Auf diese Fragen Antworten zu erhalten, war Ziel des Projektes "Gleichstark", das das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung gefördert hat. Mittels partizipativer Elemente wurden Vorstellungen, Meinungen und Wünsche von jungen Menschen zum Thema Gleichstellung ermittelt. Darüber hinaus ist mittels einer Befragung untersucht worden, inwieweit die durchaus positiven Einstellungen zur Gleichberechtigung auch Eingang in die Lebensrealitäten junger Erwachsener finden. Die Kernergebnisse finden Sie in einer Broschüre zusammengefasst. www.vernetzungsstelle.de/gleichstark

Stadt München schreibt Anita Augspurg Preis 2016 aus

Die Landeshauptstadt München vergibt seit 1994 alljährlich den Anita Augspurg Preis. Ziel ist es, Organisationen, Institutionen, Betriebe, Projekte, Initiativen und Einzelpersonen, die im haupt- wie auch im ehrenamtlichen Bereich Vorbildliches zur Verwirklichung der Gleichstellung in München geleistet haben, hervorzuheben und zu fördern. Dotiert ist der Preis mit 5100,- Euro. Bewerbungsschluss ist der 7. Oktober 2016. Weitere Informationen auf der Website der Stadt München

Neues niedersächsisches Gleichberechtigungsgesetz (NGG) geht in die Verbandsanhörung

Das Kabinett hat die Novellierung des Niedersächsischen Gleichberechtigungsgesetzes (NGG) zur Verbandsanhörung freigegeben. Mit dem Gesetzentwurf sollen in denjenigen Bereichen im öffentlichen Dienst, bei denen Frauen noch immer unterrepräsentiert sind, wirksamere Fördermöglichkeiten für Frauen verankert werden.Weiterlesen >>>

LAG Berlin | Wahlaufruf gestartet

Die Gleichstellungs- und Frauenbeauftragten der Berliner Bezirke appellieren an die Berliner Frauen, sich an den Kommunalwahlen am 18. September 2016 zu beteiligen. Wählen ist ein demokratisches Grundrecht und von Frauen hart erkämpft worden. Berlin als eine Stadt für Frauen muss weiterhin politisch die Weichen für ein gleichberechtigtes Leben stellen und die Arbeits- und Lebensbedingungen für Mädchen und Frauen in dieser Stadt verbessern. Mit den Wahlprüfsteinen formulieren die Gleichstellungs- und Frauenbeauftragten der Berliner Bezirke, worauf Frauen bei der Wahlentscheidung achten sollten. Postkarten und Flyer mit den Wahlprüfsteinen sind in allen Bezirken öffentlich ausgelegt sowie auf der Website der Gleichstellungs- und Frauenbeauftragten der Berliner Bezirke online abrufbar.

Hörfunk | Wo die Gender-Monster wohnen

Ein Streifzug durch das gleichstellungspolitische Berlin. Die Reportage von Hilke Rusch und Mirjam Baumert ist nachzuhören auf kulturradio rbb, Rundfunk Berlin-Brandenburg. Es wird u.a. die Gleichstellungsbeauftragte des Bezirksamtes Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf interviewt. Zum Beitrag auf der Website des rbb.

Checkliste | Homeoffice und mobiles Arbeiten

Das Unternehmensnetzwerk Erfolgsfaktor Familie hat im Forum "Väter und Vereinbarkeit" eine Checkliste für Unternehmen zusammengestellt, die mobiles Arbeiten einführen oder verstärken wollen. Besonders für Väter ist das mobile Arbeiten ein guter Einstieg in die Arbeitszeitflexibilisierung. Auch bei Führungskräften besteht ein hoher Bedarf an mobilem Arbeiten, der noch nicht gedeckt wird. Eltern sparen mit dem mobilen Arbeiten Zeit ein, die für Familienaufgaben verwendet werden kann. Für eine Mehrzahl der Väter und Mütter zeichnet die Möglichkeit zum Arbeiten im Homeoffice außerdem einen familienfreundlichen Betrieb aus. www.erfolgsfaktor-familie.de

Kommunalwahl in Niedersachsen

Wenn-Frauen-die-Wahl-haben_2016Am 11. September 2016 finden in Niedersachsen Kommunalwahlen statt. Die Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros Niedersachsen (lag) und der Landesfrauenrat Niedersachsen e.V. (LFRN) rufen insbesondere Frauen auf, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. "26,8 Prozent Frauen in den Kommunalparlamenten sind im Jahr 2016 nicht mehr zeitgemäß. Von einer gleichberechtigten Teilhabe von Frauen in der Politik sind wir weit entfernt. Das Interesse an politischem Engagement der Frauen ist da", so lag-Vorstandsfrau Karin Jahns. Mehr als 400 Frauen haben am letzten Mentoring-Programm "Politik braucht Frauen" in Niedersachsen teilgenommen.Weiterlesen >>>

Finale | Smart Hero Award 2016

Vorbildlicher Einsatz für die Gesellschaft: Die Nominierten für den Smart Hero Award 2016 stehen fest. Bereits zum dritten Mal lobt die Stiftung Digitale Chancen gemeinsam mit Facebook den Smart Hero Award für ehrenamtliches und bürgerschaftliches Engagement aus. Aus über 350 eingereichten Projekten wählte die Stiftung Digitale Chancen 14 Finalisten für den Preis aus. Alle Nominierten zeichnen sich durch ihr großes, kreatives Engagement aus, dem sie durch den Einsatz von sozialen Medien noch mehr Schubkraft verleihen. In diesem Jahr ehrt der Smart Hero Award Projekte aus den Bereichen "Akzeptanz in der Gesellschaft", "Leben mit Krankheit" und "Couragiertes politisches Engagement". Erstmals gibt es außerdem eine eigene Kategorie für die Flüchtlingshilfe. Die Öffentlichkeit entscheidet in einer Onlineabstimmung über den Gewinner des Publikumspreises. Diese offene Online-Abstimmung läuft vom 1.8. bis 1.9.2016 Der Preis steht unter der Schirmherrschaft von Manuela Schwesig, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Mehr Informationen zum Smart Hero Award und zum Publikumspreis finden Sie unter: www.smart-hero-award.de.

Häusliche Gewalt in Berlin weiter hoch - Statistik für 2015 liegt vor

Im Jahr 2015 hat die Berliner Polizei insgesamt 14.490 Fälle häuslicher Gewalt registriert. Das bedeutet einen leichten Rückgang um 764 Fälle oder 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl der angezeigten Fälle bleibt aber weiter hoch. Im vergangenen Jahr 2015 mussten 1.176 Frauen und 1.116 Kinder Schutzplätze in Frauenhäusern und Zufluchtswohnungen in Anspruch nehmen. Die Frauenhäuser waren zu 89 Prozent ausgelastet, etwas weniger als im Jahr zuvor. Das geht aus der aktuellen Datenerhebung und Statistik zu häuslicher Gewalt in Berlin 2015 hervor. Fast 10.000 Mal wurde die BIG-HOTLINE angerufen. Die Zahl der Stalking-Fälle ist gestiegen: Im Jahr 2015 wurden 439 weibliche Opfer (2014: 358) von Stalking und 98 männliche (2014: 78) sowie eine (2014:1) Transgender Person beraten, 8 Opfer machten keine Angaben zum Geschlecht - insgesamt waren es 546 (2014: 437). Der Bericht ist online unter www.berlin.de/sen/frauen/keine-gewalt/haeusliche-gewalt/artikel.20187.php verfügbar. (15.8.2016)

Niedersachsen | Start des interaktiven und multimedialen Projekts 'Kein-Raum-für-Rechts.de'

Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt: "Kampf und Prävention gegen Rechtsextremismus gehören zu den demokratischen Kernaufgaben."
Auf den ersten Blick sieht es aus wie das Zimmer eines gewöhnlichen Jugendlichen. Erst auf den zweiten Blick wird Besucherinnen und Besuchern klar, wo sie gelandet sind: mitten im Zimmer eines Neonazis. Das interaktive und online frei zugängliche Projekt "Kein Raum für Rechts!" macht es möglich, virtuell in die Welt rechtsextremer Menschen einzutreten und rechtsextreme Symbolik wahrzunehmen, zu erkennen und zu deuten. Das dient als Basis, um sich gegen Rechtsextremismus abzugrenzen, zu intervenieren und sich für die Demokratie einsetzen zu können.Weiterlesen >>>

Niedersachsen | Zahl der Alleinerziehenden gestiegen

Die Gruppe der Alleinerziehenden in der Bevölkerung wächst. Wie das Landesamt für Statistik mitteilte, stieg ihre Zahl im Jahr 2015 in Niedersachsen gegenüber dem Vorjahr um fast 5 Prozent auf rund 250.000. Dabei ist der Anteil alleinerziehender Mütter mit 85 Prozent überproportional hoch. Zahlreiche Untersuchungen zur Lebenssituation Alleinerziehender weisen übereinstimmend auf deren schlechte wirtschaftliche Situation hin. Dies gilt insbesondere im Vergleich zu Haushalten von Paaren mit Kindern.Weiterlesen >>>

Zehn Jahre Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG)

Zehn Jahre nach Inkrafttreten des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) spricht sich die Antidiskriminierungsstelle des Bundes für eine Reform des Gesetzes aus. Sie stützt sich dabei auf Ergebnisse eines unabhängigen Evaluierungsgremiums. Demnach müssten Schutzlücken geschlossen werden, damit Menschen wirksamer gegen Diskriminierung vorgehen können. Konkret sprechen sich die Expertinnen und Experten etwa für eine Ausweitung der Fristen aus, innerhalb derer Betroffene Ansprüche geltend machen müssen. Auch sollten Verbände die Möglichkeit erhalten, Betroffene vor Gericht zu vertreten.Weiterlesen >>>

Olympische Sommerspiele | Frauen heute in allen Disziplinen dabei

Bei den Sommerspielen vom 5. bis 21. August 2016 in Rio de Janeiro werden Frauen voraussichtlich 45 Prozent der Teilnehmenden stellen - ein neuer Rekord. Das war aber nicht immer so: Als 1896 die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit in Athen stattfanden, waren Frauen von den Wettkämpfen komplett ausgeschlossen. "Sie waren nur die Petersilie auf der olympischen Platte. Frauen sollten bei den Spielen nicht wetteifern, sondern allenfalls im Publikum applaudieren und die Sieger bekränzen", beschreibt Dr. Petra Tzschoppe, Sportwissenschaftlerin der Universität Leipzig, die Situation damals. Der Begründer der Spiele, Baron Pierre de Coubertin, blieb bei diesem Thema ganz in der Tradition der antiken Olympischen Spiele. Erst ganz allmählich und über einen langen Zeitraum hinweg wurden die Olympischen Spiele auch für Athletinnen geöffnet.Weiterlesen >>>

Niedersachsen | Fördermittel zur beruflichen Orientierung zugewanderter Frauen

Zugewanderten Frauen gelingt nur schwer der Sprung auf den Arbeitsmarkt. Traditionelle Rollenverteilungen, Sprachbarrieren oder zum Beispiel unzureichende Kinderbetreuungsangebote sind meist die Gründe dafür. Dabei wollen nach einer Studie des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge rund drei Viertel aller zugewanderter Frauen arbeiten gehen. Diesen Wunsch fördert das Land Niedersachsen, indem es die Koordinierungsstellen Frauen und Wirtschaft in 2017 und 2018 mit zusätzlichen Mitteln ausstattet: Interessierte Koordinierungsstellen können sich bei der Niedersächsischen Förderbank NBank, um diese Mittel bewerben. Für die Jahre 2017 und 2018 stehen dafür bis zu 70.000 Euro je Koordinierungsstelle bereit.Weiterlesen >>>

Niedersachsen | Zusätzliche Finanzierung für Einrichtungen gegen häusliche Gewalt

In den nächsten zwei Jahren wird die Niedersächsische Landesregierung verstärkt Mittel für frauenpolitische Maßnahmen - vorbehaltlich der Zustimmung des Haushaltsgesetzgebers - bereitstellen. Das hat Niedersachsens Frauenministerin Cornelia Rundt mitgeteilt. "Frauen, die Opfer von häuslicher oder sexueller Gewalt wurden, leiden oft ein Leben lang unter den Taten. Uns ist es wichtig, diesen Frauen Schutz und Zuflucht zu bieten und sie auf dem Weg in ein Leben ohne Gewalt zu stärken", sagte Ministerin Rundt. Mit zusätzlichen Haushaltsmitteln wird die bisherige Förderung der Frauenunterstützungseinrichtungen gegen häusliche Gewalt aus Landesmitteln um eine Million Euro auf knapp 7 Millionen Euro aufgestockt. Das kommt den 41 niedersächsischen Frauenhäusern, den 38 Gewaltberatungsstellen und den 29 Beratungs- und Interventionsstellen (BISS) zugute.Weiterlesen >>>

Mindeststandards 'Schutz von Frauen und Kindern in Flüchtlingsunterkünften' veröffentlicht

Mindeststandards-zum-Schutz-von-Kindern-Frauen-in-FluechtlingsunterkuenftenUnter dem Dach der Bundesinitiative "Schutz von Frauen und Kindern in Flüchtlingsunterkünften" haben das Bundesfamilienministerium und UNICEF gemeinsam mit einem breiten Netzwerk von Partnern "Mindeststandards zum Schutz von Kindern, Jugendlichen und Frauen in Flüchtlingsunterkünften" erarbeitet. Diese Mindeststandards sind jetzt veröffentlicht und bilden eine bundesweit einheitliche Grundlage, um den Schutz von Kindern, Jugendlichen und Frauen vor Gewalt sowie den Zugang zu Bildungsangeboten und psychosozialer Unterstützung in Flüchtlingsunterkünften zu verbessern.Weiterlesen >>>

Offener Brief für ein wirksames Lohngerechtigkeitsgesetz

Lohngerechtigkeitsgesetz-jetztIn einem offenen Brief an die Bundeskanzlerin und an alle Abgeordneten des Deutschen Bundestages fordern fünf Verbände, das Gesetz für mehr Lohngerechtigkeit zwischen Frauen und Männern endlich auf den Weg zu bringen. Unterzeichnet haben die Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen, das Bundesforum Männer, der Deutscher Frauenrat, der Deutscher Gewerkschaftsbund und der Sozialverband Deutschland. www.frauen.dgb.de

Pilotprojekt | 'Ask Me Ambassador' werden und Opfern häuslicher Gewalt helfen

In England und Wales startet ein Pilotprojekt um Opfer häuslicher Gewalt möglichst früh zu bemerken. Es sollen Personen wie Friseurinnen, Verkäuferinnen oder Gemeindeangestellte geschult werden, zu denen die Frauen Kontakt haben. Die Kontaktpersonen sollen in die Lage versetzt werden, Anzeichen häuslicher Gewalt zu erkennen, mit den Frauen ins Gespräch zu kommen und professionelle Hilfe zu vermitteln. Das Projekt wird durch die Frauenorganisation Women's Aid in Grossbritannien entwickelt und umgesetzt. Weitere Informationen in englischer Sprache finden Sie unter www.womensaid.org.uk/new-pilot-launches-help-support-women-suffering-domestic-abuse

Deutscher Frauenrat und Verband deutscher Unternehmerinnen organisieren internationalen Frauengipfel in 2017

Die Bundesregierung hat den Deutschen Frauenrat und den Verband deutscher Unternehmerinnen gebeten, den W20-Dialog anlässlich der deutschen Präsidentschaft der G20 im Jahr 2017 durchzuführen. W20 steht für "Women 20" und ist Teil des Dialogprozesses, mit dem spezifische Interessenvertretungen der Zivilgesellschaft die Gruppe der Zwanzig (G20) begleiten. Die zentrale Aufgabe der W20 besteht darin, das Thema wirtschaftliche Beteiligung und Stärkung von Frauen (Women´s Economic Empowerment) als Querschnittsaufgabe dauerhaft in den G20-Zielstellungen zu verankern. Der W20-Gipfel wird im April 2017 in Berlin stattfinden.

Ausschreibung | Anne-Klein-Frauenpreis 2017

Der Anne-Klein-Frauenpreis wird von der Heinrich-Böll-Stiftung an Frauen vergeben, die mutig und hartnäckig für Menschenrechte, Gleichberechtigung und sexuelle Selbstbestimmung eintreten. Der Preis ist mit 10.000 EUR dotiert. Die Ausgezeichneten kommen aus dem In- und Ausland. Mit dem Preis gedenkt die Heinrich-Böll-Stiftung zugleich Anne Klein (1950 - 2011), die sich als Frau, Rechtsanwältin und Politikerin dem Kampf für die Durchsetzung von Frauen- und Freiheitsrechten verschrieben hatte. Für 2017 können ab sofort Kandidatinnen für den Anne-Klein-Frauenpreis benannt werden. Einsendeschluss ist am 15. September 2016. Die feierliche Übergabe findet am 3. März 2017 in Berlin statt.Weitere Informationen zur Ausschreibung finden Sie auf der Website der Heinrich-Böll-Stiftung.

NRW | Neuregelung der Gleichstellung im öffentlichen Dienst

Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat Ende Juni die Neuregelung des Landesgleichstellungsgesetzes (LGG) für den öffentlichen Dienst beschlossen. Ziele sind eine Stärkung der Position der Gleichstellungsbeauftragten, mehr weibliche Beschäftigte in Führungspositionen und eine geschlechtergerechte Repräsentanz in Gremien im Einflussbereich der öffentlichen Hand. Der Gesetzentwurf wird nun dem Landtag zugeleitet.Weiterlesen >>>

20 Jahre Bayerisches Gleichstellungsgesetz

Vor 20 Jahren ist das Bayerische Gleichstellungsgesetz in Kraft getreten. Die Frauenbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung, Bayerns Sozialministerin Emilia Müller betonte beim Festakt zum 20jährigen Jubiläum in München: "Die Gleichstellung von Frauen und Männern in der gesamten öffentlichen Verwaltung des Freistaates Bayern befindet sich auf einem guten Weg. Das belegt auch der kürzlich veröffentlichte Gleichstellungsbericht. Jetzt müssen wir diesen Weg aber auch konsequent weitergehen. Wir sind keineswegs am Ziel. Die Ministerin wies besonders darauf hin, dass der erfolgreiche Weg auch dem unermüdlichen Einsatz der über 500 bayerischen Gleichstellungsbeauftragten zu verdanken sei. Das 20jährige Bestehen nahm sie zum Anlass, insgesamt 28 Gleichstellungsbeauftragte zu ehren, die diesen Weg von Anfang an begleitet haben.Weiterlesen >>>

Aktuelle Aktion

Ach-so-ist-das_Comicausstellung
Im Rahmen des Projekts "Ach, so ist das?! - Eine Wanderausstellung für Schulen und Jugendeinrichtungen" zeigt die Stadt Hannover vom 31. August bis 16. September 2016 Comics der Künstlerin Martina Schradi und bietet dazu ein Workshop- und Fortbildungsangebot für Jugendliche, Eltern und Fachkräfte an. Die Comics zeigen in wahren Geschichten, welche Hürden und Absurditäten es im Alltag und im Zusammenleben mit Anderen gibt, wenn Menschen eine sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität haben, die nicht der Mehrheit entspricht. weiterlesen >>>

Broschüre der Woche

Gender-Datenreport-Berlin-2015
Für Berlin steht ein neuer Gender Datenreport zur Verfügung. Er zeigt die soziodemografischen und wirtschaftlichen Verhältnisse und Entwicklungen auf, die die Lebenslagen von Frauen und Männern entscheidend prägen. weiterlesen >>>

Termine Alle Termine >>>

August 2016

26.8.2016 | EU-Gleichstellungspolitik - einst Motor für die Mitgliedstaaten - heute im Stillstand?, Hannover

31.8.2016 | Frauenbeauftragte in Werkstätten und Wohneinrichtungen, Berlin

September 2016

5.9.2016 | Arbeits- und Tarifrecht für Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte, Hannover

6.9.2016 | 12. ver.di Frauen-Alterssicherungskonferenz, Berlin

7.9.2016 | Opferhilfekongress: 'Neue Wege. Gemeinsam!', Hannover

Fortbildungsprogramm

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Kennen Sie unser komplettes Fortbildungsprogramm? Die Broschüre steht als pdf-Datei hier zum Download bereit. Aktuelle Termine finden Sie hier oder im Newsletter der Vernetzungsstelle.

Kalenderblatt des Monats

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"Bewegung" - Der Jahreskalender 2016 der Vernetzungsstelle porträtiert Projekte, durch die die Gleichberechtigung vorangebracht wird. Lesen Sie hier unseren Beitrag für den Monat August: "Wer schafft es in die Nachrichten?"

Weitere Informationen

Stellenausschreibungen

Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) sucht zu sofort oder nach Vereinbarung "eine Gleichstellungsbeauftragte/ einen Gleichstellungsbeauftragten Forschungsförderung 80-100%". Bewerbungsschluss: 2. September 2016. Weitere Informationen auf der Website des SNF

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Die Stadt Ronnenberg sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Gleichstellungsbeauftragte. Die Stelle ist unbefristet, die Bezahlung erfolgt nach Entgeltgruppe S 11b TVöD und die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit beträgt 19,50 Stunden. Bewerbungsschluss: 02.09.2016. Weitere Informationen auf der Website der Stadt Ronnenberg.

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Der Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen (VNB) e.V. sucht zum
1. Oktober 2016 eine Mitarbeiterin und einen Mitarbeiter zur Entwicklung und Durchführung des Projektes "Geschlechtergleichstellung in Zeiten des gesellschaftlichen Wandels". Die Stellen sind befristet zunächst bis zum 31.12.2018. Die Arbeitszeit beträgt jeweils 100 Prozent der regulären Wochenarbeitszeit, die Vergütung erfolgt in Anlehnung an TV-L. Bewerbungsschluss: 15.09.2016. Weitere Informationen auf der Website des VNB

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Der Kreis Steinburg sucht zum 01.11.2016 eine Gleichstellungsbeauftragte. Es handelt sich um eine Teilzeitbeschäftigung mit einer Arbeitszeit von 25 Stunden/ Woche. Die Vergütung erfolgt nach TVöD EG 10. Bewerbungsschluss: 16.09.2016. Weitere Informationen auf der Website des Kreises Steinburg.

WORTE HELFEN FRAUEN | NEUES PROJEKT

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Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. führt für das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung das Projekt "Worte helfen Frauen" - Übersetzungsleistungen für geflüchtete Frauen durch. Es werden Gelder zur Verfügung gestellt, die es den Gewaltberatungsstellen, Frauenhäusern und Schwangerschaftsberatungsstellen in Niedersachsen ermöglichen, Übersetzungsleistungen für Beratungsgespräche mit geflüchteten Frauen abzurechnen. Eine Übersicht zu den Übersetzungsleistungen bietet ein Infoplakat. Weitere Informationen finden Sie außerdem hier.

THEMA 'GEFLÜCHTETE FRAUEN'

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Weitere Informationen zum Thema "Geflüchtete Frauen" finden Sie hier.

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