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Arbeit 4.0 - Blind Spot Gender | Tagungsdokumentation

Arbeit-4-0_Blind-Spot-Gender_DokumentationBerufe, die überwiegend von Frauen ausgeübt werden, sind durch die Digitalisierung besonders gefährdet. Die Einkommenslücke zwischen Frauen und Männern könnte dadurch künftig noch ansteigen. Diese Einschätzung ist ein Aspekt der Gender Studies Tagung "Arbeit 4.0 - Blind Spot Gender" des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, durchgeführt in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung.

Die Referentinnen und Referenten nahmen geschlechtsspezifische Folgen der Digitalisierung unter die Lupe und lieferten Prognosen zu den Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt in Deutschland und im internationalen Vergleich.

Markus Grabka vom DIW Berlin zeigte beispielsweise genderspezifische Verteilungseffekte, die durch die Digitalisierung bedingt werden, auf. Er stellte eine Prognose zu besonders gefährdeten Berufen vor, von denen einige bis zu 80 Prozent von Frauen, ungefährdete Berufe hingegen überdurchschnittlich häufig von Männern ausgeübt werden. Ein Vergleich der Verdienstlücken zwischen Frauen und Männern in den untersuchten Berufen ließ erahnen, dass die Einkommenslücke künftig noch ansteigen könnte.

Weitere Vorträge stellten unter anderem die Chancen und Risiken von Homeoffice-Arbeit, die Entstehung neuer Tätigkeitsfelder für Wissensarbeiterinnen oder die Gefahr eines "Weiterbildungs-Gender-Gap" in den Mittelpunkt und gaben Impulse für eine nähere Beschäftigung mit dem "Blind Spot Gender" in Wirtschaft und Arbeitswelt.

Weitere Informationen

Die Dokumentation der Tagung und aller Vorträge finden Sie auf der Website des DIW unter www.diw.de/gendertagung2016.

Eine Aufzeichnung des Livestreams ist dort ebenfalls verfügbar. Der Hashtag zur Tagung auf Twitter lautet: #Gender2016

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Orange the World - Gewalt an Frauen sichtbar machen

Orange-the-World
Die UN-Kampagne "Orange The World" findet jährlich zwischen dem 25. November, dem "Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen", und dem 10. Dezember, dem "Internationalen Tag der Menschenrechte", statt. Bekannt ist sie inzwischen auch als 16-Tage-Kampagne. Weltweit erstrahlen Gebäude in oranger Farbe, um ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen. www.unwomen.org

Neu vorgestellt

Cedaw-Faecher_beide
Der doppelseitige Infofächer aus dem Projekt "Gleichstellung sichtbar machen - CEDAW in Niedersachsen" ist gedacht als praktische Beratungsgrundlage für Gleichstellungsbeauftragte und Personalverantwortliche rund um die Themen Schwangerschaft und Elternzeit, Wiedereinstieg, Familie und Finanzen, Kinderbetreuung, Pflege und Beruf, Arbeitszeitgestaltung sowie Netzwerke und Beratungsangebote. Er gibt Auskunft über die wichtigsten Gesetze, Hinweise zur Umsetzung sowie Tipps und Beispiele aus der Praxis. Es finden sich zudem Hinweise zu weiterführenden Informationen oder nützlichen Online-Tools. weiterlesen >>>

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Dezember 2020

4.12.2020 | Trans*, Inter*, Divers - Fußball ist für ALLE da! | 10. Fachtag für den Fußball, online

8.12.–9.12.2020 | Das Niedersächsische Gleichberechtigungsgesetz und der Gleichstellungsplan - Ausgebucht!, Hannover

11.12.2020 | Sexualisierte Gewalt im Fußball, online

14.12.2020 | Gleichstellung sichtbar machen - Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf, online

16.12.–17.12.2020 | Grundlagen für die Gleichstellungsarbeit - Ausgebucht!, Hannover

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Fahne und Roll-up Banner zum 'Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen'

Fahne-gegen-Gewalt
Gemeinsam mit UN-Women hat Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. eine Fahne konzipiert, mit der Kommunen und Organisationen auf den Anti-Gewalt-Tag und die weltweiten und lokalen Aktivitäten an diesem Tag und innerhalb der 16-Tage-Kampagne aufmerksam machen können. Neben der Fahne steht auch ein Roll-Up-Banner zur Verfügung, das bei Veranstaltungen eingesetzt werden kann. Sowohl in die Fahne als auch in das Banner kann auf Wunsch das eigene Logo eingedruckt werden. weiterlesen >>>