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Betrifft Mädchen | Rechtspopulismus und Antifeminismus. Nein danke!

Betrifft-Maedchen_Rechtspopulismus-und-AntifeminismusAntifeministische Positionen und Bestrebungen werden in politischen Auseinandersetzungen immer lauter. Eine wachsende Polarisierung in den Debatten um Geschlecht und Sexualität ist zu beobachten. Die aktuelle Ausgabe der "Betrifft Mädchen" zeigt, wie präsent das Phänomen Antifeminismus in der pädagogischen Mädchenarbeit ist und wie dem begegnet werden kann.

Der Antifeminismus ist das verbindende Element zwischen Rechtspopulistinnen und -populisten, religiösen Fundamentalistinnen und Fundamentalisten, (National)Konservativen und rechtsnationalen Gruppierungen. Das Selbstbestimmungsrecht von Mädchen, Frauen und LGBTIQ-Personen wird dabei zur Angriffsfläche, "der Feminismus" wird zum Feindbild erklärt und als Bedrohung konstruiert.

Diese Ausgabe der "Betrifft Mädchen" möchte zeigen, in welchen unterschiedlichen Facetten der aktuelle Antifeminismus auch in der feministischen und emanzipatorischen Mädchenarbeit zum Tragen kommt. Wie präsent ist das Phänomen Antifeminismus in der Arbeit mit Mädchen? Wie begegnen wir in der alltäglichen pädagogischen Arbeit rechtspopulistischen Meinungen - bei Adressatinnen und Adressaten, bei Kolleginnen und Kollegen? Ist eine nachhaltige Bearbeitung überhaupt möglich? Wie kann es gelingen Räume für alle offen zu gestalten?

Mit Beiträgen von: Juliane Lang, Johanna Sigl, Katharina Nöbl, Judith Goetz, Kemal Bozay, Lena Wiese, Matthias Müller, Kai Dietrich, Karola Jaruczewski, Willy Vetter, Maja Tölke

LAG Mädchenarbeit NRW e.V. (Hrsg.): Rechtspopulismus und Antifeminismus. Nein Danke! Betrifft Mädchen 4/2018

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Weitere Informationen unter www.maedchenarbeit-nrw.de

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Frankfurt | Plakatkampagne gegen Übergriffe im öffentlichen Raum gestartet

Plakatkampagne-Uebergriffe-oeffentlicher-Raum
"Alle Frauen und Mädchen haben das Recht auf Respekt" - so lautet der Slogan einer neuen Plakatkampagne des Frauenreferats der Stadt Frankfurt am Main gegen Übergriffe im öffentlichen Raum. Die Plakatmotive der Kampagne sind inspiriert von Erfahrungen und Forderungen von Mädchen und jungen Frauen. An über 600 Litfaßsäulen und Plakatwänden sind ihre Appelle zu sehen. weiterlesen >>>

Neu vorgestellt

Frauenkalender-2021
Zwölf Frauen stellen wir in unserem Kalender 2021 vor. "Zwölf von uns". Frauen, die zu den Themen, unter denen Frauen leiden, die Frauen zugemutet werden, tätig sind. Zwölf Frauen, die sich besonders einsetzen, um unsere Welt gerechter zu machen. In der Politik, im Recht, in der Kirche, in der Wirtschaft.
Ein hochwertiges Geschenk für Ihre Netzwerkpartnerinnen und -partner, Rats- und Kreistagsmitglieder und andere, die Sie zum Jahreswechsel beschenken wollen, mit denen Sie sich für Frauenrechte und für Menschenrechte engagieren wollen. weiterlesen >>>

Termine Alle Termine >>>

September 2020

23.9.–26.9.2020 | RBG - Ein Leben für die Gerechtigkeit - in der ZDF Mediathek abrufbar, online

24.9.2020 | Feindbild Feminismus oder Frauenhass als rechtsterroristisches Motiv, online

28.9.–29.9.2020 | Deutscher Präventionstag, online

Oktober 2020

5.10.–6.10.2020 | Fachkraft der Antidiskriminierungsberatung, Lüneburg

7.10.2020 | Fortbildung für Verwaltungsmitarbeiterinnen von Gleichstellungsbeauftragten, Hannover

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Ausstellung zur Frauenrechtskonvention

Cedaw-Ausstellung
Über 40 Jahre gibt es die UN-Frauenrechtskonvention (engl. Abk. CEDAW) schon. Doch leider sind die Inhalte der Konvention nur wenigen Menschen bekannt. Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. hat eine Ausstellung zum Verleih entwickelt. Sie informiert über die Reichweite, Entwicklung sowie Inhalte des CEDAW-Abkommens. Außerdem werden gleichstellungspolitische Inhalte der UN-Frauenrechtskonvention dargestellt, die auch auf kommunaler Ebene von Bedeutung sind. Die Ausstellung ist in Form von Roll-ups sowie als Posterausstellung erhältlich. Mehr unter www.gleichstellung-sichtbar-machen.de/projekt/ausstellung