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Mai | Europawahlen 2019

05_Kalender-VNST_MaiVor vierzig Jahren - 1979 - wurde zum ersten Mal in der Europäischen Union das Parlament direkt gewählt. Davor wählten entsandte Mitglieder der jeweiligen nationalen Parlamente. Was ist in vier Jahrzehnten passiert und wie funktioniert das mit der Wahl heute?

Seit 1979 finden alle fünf Jahre die Wahlen zum Europäischen Parlament statt. Die kommende Wahl wird vom 23. bis 26. Mai 2019 sein. In Deutschland gehen die Wahlberechtigten traditionell am Sonntag zur Wahlurne. Den genauen Termin legt die Bundesregierung fest. Die Mitgliedstaaten wählen ihre Mitglieder im Europäischen Parlament nach dem Verhältniswahlsystem entweder auf der Grundlage von Listen oder von übertragbaren Einzelstimmen.

In Deutschland erfolgt die Wahl nach den Grundsätzen der Verhältniswahl mit Listenwahlvorschlägen. Auf die Bundesrepublik Deutschland entfallen 96 Abgeordnete im Europäischen Parlament. Jede Wählerin und jeder Wähler hat eine Stimme. Auch die in der Bundesrepublik Deutschland wohnenden Bürgerinnen und Bürger der übrigen Mitgliedstaaten der Europäischen Union dürfen wählen. Entweder in der Bundesrepublik Deutschland oder im Herkunftsland.

Der Frauenanteil ist seit 1952 (Europäische Versammlung, Vorläuferorgan des Europäischen Parlamentes in der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl - EKS) stetig gestiegen: Lag er noch 1952 bei 1,3 Prozent, waren es bei der ersten direkten Wahl 16,6 Prozent. Die letzte Wahl 2014 verzeichnete einen Frauenanteil von 35,8 Prozent.

Auch Entscheidungspositionen werden verstärkt von Frauen besetzt. In der vorhergehenden Wahlperiode arbeiteten drei weibliche Vizepräsidentinnen, nun sind es fünf Frauen von insgesamt 14, die diese Position besetzen. In der Wahlperiode 2009 bis 2014 führten acht Frauen den Vorsitz eines parlamentarischen Ausschusses oder eines Unterausschusses; jetzt sind es zwölf von 24.

Quelle: Frauen im Europäischen Parlament, Broschüre zum Internationalen Frauentag 2018 auf Initiative des Referats für Gleichheit und Vielfalt - GD Personal, Europäisches Parlament

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50 Jahre Schweizer Frauenstimmrecht

50-Jahre-Frauenstimmrecht
Am 7. Februar 2021 wird in der Schweiz das Jubiläum "50 Jahre Schweizer Frauenstimmrecht" begangen. Aus diesem Anlass wurde ein Sammelband mit dem Titel "50 Jahre Frauenstimmrecht. 25 Frauen über Demokratie, Macht und Gleichberechtigung" herausgegeben. Isabel Rohner und Irène Schäppi zeigen darin - unterstützt von namhaften Schweizer Frauen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst und Kultur - wie umkämpft die Frauenrechte in der Schweiz waren und immer noch sind, was bereits getan wurde und wo noch Handlungsbedarf besteht. Zum Buch | Mehr zum Schweizer Frauenstimmrecht

Neu vorgestellt

Vierter-Atlas-Gleichstellung-Niedersachsen
Das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung hat den 4. Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Niedersachsen veröffentlicht. Ein erfreuliches Ergebnis: Der Anteil der Väterbeteiligung am Elterngeld stieg 2020 auf 38,4 Prozent. Der Bericht zeigt aber auch, dass nach wie vor statistisch nachweisbare Unterschiede in der Lebensrealität von Frauen und Männern bestehen. Die COVID-19-Pandemie des Jahres 2020 hat den Handlungsbedarf deutlich sichtbar werden lassen. weiterlesen >>>

Termine Alle Termine >>>

Januar 2021

21.1.2021 | Dialogforen gegen Sexismus | Fachkonferenz, online

26.1.2021 | Das Ziel bleibt Parität! mehrfrauenindieparlamente | Neujahrsempfang, online

26.1.2021 | Keine sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz. Handlungssicherheit in Beratung, Begleitung und Prävention, online

Februar 2021

3.2.2021 | Digitalisierung und Gleichstellung. Neue Chancen - alte Probleme, online

März 2021

12.3.2021 | Eröffnung frauenORT Marianne Fritzen, Lüchow

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Kalender 2021 | Zwölf von uns - Anne Jakob: Spitzensport

01_Kalenderblatt-Januar_2021
Der Kalender von Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. 2021 stellt zwölf Frauen vor, die sich besonders einsetzen, um unsere Welt gerechter zu machen. Hier unser Beitrag für den Monat Januar: Anne Jakob war selbst Leichtathletin. Sie wuchs in der DDR auf und absolvierte ein Jurastudium. Danach arbeitete die Juristin als Assistentin des Generalsekretärs des Internationalen Sportgerichtshofs (CAS) in Lausanne. Sie engagierte sich für die Anerkennung der Fachanwaltschaft im Sportrecht. weiterlesen >>>