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Alle mitnehmen. Integration geflüchteter Frauen und Mädchen muss gelingen

Alle-mitnehmen_Deutscher-FrauenratMehr als ein Drittel der Asylbewerberinnen und Asylbewerber in Deutschland sind Frauen und Mädchen. Viele von ihnen haben geschlechtsspezifische Bedrohung und Gewalt in ihrem Herkunftsland und/ oder auf der Flucht erlebt. Sie hoffen auf Schutz und ein sicheres geregeltes Leben in Deutschland für sich und ihre Kinder und Angehörigen.

Der Deutsche Frauenrat hat sich frühzeitig in die gesellschaftliche Debatte über die Aufnahme und die Integration von Geflüchteten eingebracht. Neben dem Gewaltschutz stehen dabei vor allem die Stärkung von Frauen und Mädchen und deren gleichberechtigte Teilhabe am wirtschaftlichen, politischen, kulturellen und sozialen Leben im Mittelpunkt. Frauen, die in Deutschland Zuflucht gefunden haben, müssen dabei unterstützt werden, vorübergehend oder dauerhaft in der Gesellschaft Fuß zu fassen und ihr Wissen und Können, ihre beruflichen, sozialen und politischen Kompetenzen weiterzuentwickeln.

Die Forderungen des Deutschen Frauenrats beschäftigen sich mit den Themenfeldern Migration, Asylrecht und -verfahren, Spracherwerb und Wertevermittlung, Gewaltschutz und -prävention, Gesundheitsprävention und -versorgung, Bildung, Ausbildung und Beschäftigung sowie kulturelle, gesellschaftliche und politische Teilhabe.

Deutscher Frauenrat (Hrsg.): Alle mitnehmen. Integration geflüchteter Frauen und Mädchen muss gelingen, Berlin, 2. Auflage, Juni 2018

Weitere Informationen

Das Positionspapier steht auf der Website des Deutschen Frauenrates als PDF zur Verfügung und kann dort auch in kleineren Mengen als gedruckte Ausgabe bestellt werden.

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München | Kampagne 'Kein Platz für sexuelle Übergriffe'

Ob-mit-oder-ohne-Wiesn
Auch wenn dieses Jahr keine Wiesn stattfinden kann: Unter dem Motto "Ob mit oder ohne Wiesn - in München ist kein Platz für sexuelle Übergriffe" ist die Aktion "Sichere Wiesn für Mädchen und Frauen" gestartet. Die Kampagne sensibilisiert mit Plakaten in Stadt und Landkreis München und unter dem Hashtag #keinplatzfürsexuelleübergriffe digital auf Instagram, Facebook und Twitter dafür, dass - ganz gleich wo - kein Platz für sexuelle Belästigungen, für Nötigung oder Vergewaltigung ist. sicherewiesn.de

Neu vorgestellt

HSBN-2020
Die Handlungsorientierte Sozialberichterstattung Niedersachsen (HSBN) stellt Akteurinnen und Akteuren der Armutsbekämpfung in Land, Kommunen und Verbänden empirisches Material zur Verfügung. Der Bericht zur HSBN wird durch das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) erstellt und vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung herausgeben. Die Berichte werden durch Anlagenberichte der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (LAG FW) zu unterschiedlichen sozialen Problemlagen ergänzt. Der Anlagenbericht 2020 nimmt das Thema Gewalt gegen Frauen in den Blick. www.sozialberichterstattung-niedersachsen.de

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Oktober 2020

22.10.2020 | Fortbildungsangebot für Fachkräfte zum Thema weibliche Genitalverstümmelung, Berlin

22.10.–23.10.2020 | Zeitpolitik im/in Betrieb - Atmende Lebensläufe ermöglichen!, Mülheim an der Ruhr

23.10.2020 | Fortbildungsangebot für Fachkräfte zum Thema weibliche Genitalverstümmelung, Berlin

27.10.2020 | Genderbewusste Arbeit bei Suchtstörungen, online

28.10.2020 | Keine sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz. Handlungssicherheit in Beratung, Begleitung und Prävention | Ausgebucht, Hannover

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Fahne und Roll-up Banner zum 'Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen'

Fahne-gegen-Gewalt
Gemeinsam mit UN-Women hat Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. eine Fahne konzipiert, mit der Kommunen und Organisationen auf den Anti-Gewalt-Tag und die weltweiten und lokalen Aktivitäten an diesem Tag und innerhalb der 16-Tage-Kam-pagne aufmerksam machen können. Neben der Fahne steht auch ein Roll-Up-Banner zur Verfügung, dass bei Veranstaltungen eingesetzt werden kann. Sowohl in die Fahne als auch in das Banner kann auf Wunsch das eigene Logo eingedruckt werden. weiterlesen >>>