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Alle mitnehmen. Integration geflüchteter Frauen und Mädchen muss gelingen

Alle-mitnehmen_Deutscher-FrauenratMehr als ein Drittel der Asylbewerberinnen und Asylbewerber in Deutschland sind Frauen und Mädchen. Viele von ihnen haben geschlechtsspezifische Bedrohung und Gewalt in ihrem Herkunftsland und/ oder auf der Flucht erlebt. Sie hoffen auf Schutz und ein sicheres geregeltes Leben in Deutschland für sich und ihre Kinder und Angehörigen.

Der Deutsche Frauenrat hat sich frühzeitig in die gesellschaftliche Debatte über die Aufnahme und die Integration von Geflüchteten eingebracht. Neben dem Gewaltschutz stehen dabei vor allem die Stärkung von Frauen und Mädchen und deren gleichberechtigte Teilhabe am wirtschaftlichen, politischen, kulturellen und sozialen Leben im Mittelpunkt. Frauen, die in Deutschland Zuflucht gefunden haben, müssen dabei unterstützt werden, vorübergehend oder dauerhaft in der Gesellschaft Fuß zu fassen und ihr Wissen und Können, ihre beruflichen, sozialen und politischen Kompetenzen weiterzuentwickeln.

Die Forderungen des Deutschen Frauenrats beschäftigen sich mit den Themenfeldern Migration, Asylrecht und -verfahren, Spracherwerb und Wertevermittlung, Gewaltschutz und -prävention, Gesundheitsprävention und -versorgung, Bildung, Ausbildung und Beschäftigung sowie kulturelle, gesellschaftliche und politische Teilhabe.

Deutscher Frauenrat (Hrsg.): Alle mitnehmen. Integration geflüchteter Frauen und Mädchen muss gelingen, Berlin, 2. Auflage, Juni 2018

Weitere Informationen

Das Positionspapier steht auf der Website des Deutschen Frauenrates als PDF zur Verfügung und kann dort auch in kleineren Mengen als gedruckte Ausgabe bestellt werden.

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50 Jahre Schweizer Frauenstimmrecht

50-Jahre-Frauenstimmrecht
Am 7. Februar 2021 wird in der Schweiz das Jubiläum "50 Jahre Schweizer Frauenstimmrecht" begangen. Aus diesem Anlass wurde ein Sammelband mit dem Titel "50 Jahre Frauenstimmrecht. 25 Frauen über Demokratie, Macht und Gleichberechtigung" herausgegeben. Isabel Rohner und Irène Schäppi zeigen darin - unterstützt von namhaften Schweizer Frauen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst und Kultur - wie umkämpft die Frauenrechte in der Schweiz waren und immer noch sind, was bereits getan wurde und wo noch Handlungsbedarf besteht. Zum Buch | Mehr zum Schweizer Frauenstimmrecht

Neu vorgestellt

Vierter-Atlas-Gleichstellung-Niedersachsen
Das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung hat den 4. Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Niedersachsen veröffentlicht. Ein erfreuliches Ergebnis: Der Anteil der Väterbeteiligung am Elterngeld stieg 2020 auf 38,4 Prozent. Der Bericht zeigt aber auch, dass nach wie vor statistisch nachweisbare Unterschiede in der Lebensrealität von Frauen und Männern bestehen. Die COVID-19-Pandemie des Jahres 2020 hat den Handlungsbedarf deutlich sichtbar werden lassen. weiterlesen >>>

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Januar 2021

26.1.2021 | Das Ziel bleibt Parität! mehrfrauenindieparlamente | Neujahrsempfang, online

26.1.2021 | Keine sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz. Handlungssicherheit in Beratung, Begleitung und Prävention, online

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März 2021

12.3.2021 | Eröffnung frauenORT Marianne Fritzen, Lüchow

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Kalender 2021 | Zwölf von uns - Anne Jakob: Spitzensport

01_Kalenderblatt-Januar_2021
Der Kalender von Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. 2021 stellt zwölf Frauen vor, die sich besonders einsetzen, um unsere Welt gerechter zu machen. Hier unser Beitrag für den Monat Januar: Anne Jakob war selbst Leichtathletin. Sie wuchs in der DDR auf und absolvierte ein Jurastudium. Danach arbeitete die Juristin als Assistentin des Generalsekretärs des Internationalen Sportgerichtshofs (CAS) in Lausanne. Sie engagierte sich für die Anerkennung der Fachanwaltschaft im Sportrecht. weiterlesen >>>