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Brandenburg | Landesweite Koordinierungsstelle: Besserer Gewaltschutz für geflüchtete Frauen

Damit geflüchtete Frauen und ihre Kinder in Flüchtlingsunterkünften vor Gewalt besser geschützt werden können, hat die Landesregierung Mitte 2016 die landesweite Koordinierungsstelle "Gewaltschutz für geflüchtete Frauen in Brandenburg" initiiert. Das Projekt befindet sich seit dem 1. März 2017 in Trägerschaft des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz.

Das Land Brandenburg fördert mit 37.500 Euro eine Koordinierungsstelle für alle Zufluchts- und Beratungsangeboten für von Gewalt betroffene Frauen und ihre Kinder. Bis Ende 2016 hatte das Netzwerk der brandenburgischen Frauenhäuser e.V. zunächst die Trägerschaft. Daraus entstand Anfang 2017 die landesweite Koordinierungsstelle "Gewaltschutz für geflüchtete Frauen in Brandenburg" in Trägerschaft des in Trägerschaft des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V. (www.gewaltschutz-diakonie.de). Sie wird in diesem Jahr u.a. mit 50.000 Euro aus Mitteln der Landesgleichstellungsbeauftragten sowie mit Mitteln der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz gefördert.

Die Koordinierungsstelle unterstützt u.a. Träger und Mitarbeitende von Flüchtlingsunterkünften, Migrationssozialdienste, Flüchtlingsberatungsstellen, Initiativen und Frauenschutzeinrichtungen beim Gewaltschutz. Neben der Koordinierungsarbeit verfolgt das Projekt einen "Empowerment"-Ansatz für die geflüchteten Frauen. Sie werden ermutigt und unterstützt, eigene Ressourcen zu nutzen und auszubauen, um selbstbestimmte Lebensentwürfe zu entwickeln und umzusetzen. Die Koordinierungsstelle entwickelt außerdem Fortbildungsmodule zum Thema Gewaltschutz und bietet diese Trägern und Mitarbeitenden in Unterkünften sowie örtlichen Initiativen und Netzwerken an.

Das Sozialministerium hat in 2016 zudem die Broschüre "Gewaltschutz für Frauen in Flüchtlingsunterkünften" veröffentlicht, die kostenfrei auf der Seite Website des Sozialministeriums Brandenburg bestellt werden kann. Sie klärt über die verschiedenen Formen und Auswirkungen von Gewalt auf, stellt Maßnahmen zur Vorbeugung und Reduzierung vor und enthält die wichtigsten rechtlichen Grundlagen.

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Zuhause-nicht-sicher_Poster-Aktion
In der Corona-Krise können Konflikte und häusliche Gewalt zunehmen. Hilfe zu finden, ist gerade jetzt für viele schwer. Die Poster-Aktion des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend "Zuhause nicht sicher?" informiert zu Hilfeangeboten - im Supermarkt oder im eigenen Hausflur. Alle interessierten Unternehmen, Verwaltungen, Vereine oder Privatpersonen, die die Aktion unterstützen wollen, finden die Postervorlage in verschiedenen Formaten zum Download unter staerker-als-gewalt.de.

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Über 40 Jahre gibt es die UN-Frauenrechtskonvention (engl. Abk. CEDAW) schon. Doch leider sind die Inhalte der Konvention nur wenigen Menschen bekannt. Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. hat eine Ausstellung zum Verleih entwickelt. Sie informiert über die Reichweite, Entwicklung sowie Inhalte des CEDAW-Abkommens. Außerdem werden gleichstellungspolitische Inhalte der UN-Frauenrechtskonvention dargestellt, die auch auf kommunaler Ebene von Bedeutung sind. Die Ausstellung ist in Form von Roll-ups sowie als Posterausstellung erhältlich. Mehr unter www.gleichstellung-sichtbar-machen.de/projekt/ausstellung