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Neue Website informiert über Schutzkonzepte in Flüchtlingsunterkünften

Neue-Website-Schutzkonzepte-in-FluechtlingsunterkuenftenEine neue Website von Bundesfamilienministerium und UNICEF soll Organisatorinnen und Organisatoren sowie Mitarbeitenden von Flüchtlingsunterkünften bei der Entwicklung und Umsetzung von Schutzkonzepten helfen. Auf www.gewaltschutz-gu.de sind Materialien und Instrumente veröffentlicht, die bei der Erstellung, Umsetzung und dem Monitoring von Schutzkonzepten in Flüchtlingsunterkünften verwendet werden können.Sie richten sich an Gewaltschutzkoordinatorinnen und Gewaltschutzkoordinatoren, aber auch an Unterkunftsleitungen und andere Mitarbeitende in Flüchtlingsunterkünften.

Mindeststandards in Flüchtlingsunterkünften
Die Materialen sind in der Rubrik "Toolbox" zu finden und geben Schritt für Schritt konkrete Hilfestellungen bei einer Bedarfs- und Risikoanalyse. Sie basieren auf den Mindeststandards, die das Bundesfamilienministerium und UNICEF gemeinsam mit der Bundesinitiative "Schutz von Frauen und Kindern vor Gewalt in Flüchtlingsunterkünften" erarbeitet haben.

Bei den Mindeststandards handelt es sich um Leitlinien für die Erstellung und Umsetzung von einrichtungsinternen Schutzkonzepten. Erfasst werden insbesondere die Bereiche Personal, strukturelle und bauliche Voraussetzungen, das Risikomanagement bei Gewalt- und Gefährdungssituationen sowie das Monitoring der erzielten Fortschritte.

Im Rahmen der seit Frühjahr 2016 laufenden Bundesinitiative fördert das Bundesfamilienministerium bis Jahresende in rund 100 Flüchtlingsunterkünften Gewaltschutzkoordinierende. Diese sollen als Vorbild fungieren und möglichst weiteren interessierten Flüchtlingsunterkünften bei der Etablierung von Schutzkonzepte helfen.

Finanzierung von baulichen Schutzmaßnahmen
Um die Kommunen noch stärker bei der Umsetzung von Schutzmaßnahmen zu unterstützen, hat das Bundesfamilienministerium gemeinsam mit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ein Investitionskreditprogramm aufgelegt, mit dem Kommunen vergünstigte Kredite für Neu- und Umbauten, den Erwerb, die Modernisierung sowie die Ausstattung von Flüchtlingsunterkünften finanzieren können. Mit einem Gesamtvolumen von bis zu 200 Millionen Euro sollen so Mindeststandards zum Schutz von Frauen, Kindern und weiteren schutzbedürftigen Personengruppen umgesetzt werden. Die Kreditlaufzeit und Zinsbindung betragen zehn Jahre - bei einem Zinssatz von aktuell einheitlich 0,0 Prozent pro Jahr. Eine Antragstellung ist bis zum 31.12.2017 möglich.

Weitere Informationen

www.gewaltschutz-gu.de

Bundesfamilienministerium, www.bmfsfj.de

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München | Kampagne 'Kein Platz für sexuelle Übergriffe'

Ob-mit-oder-ohne-Wiesn
Auch wenn dieses Jahr keine Wiesn stattfinden kann: Unter dem Motto "Ob mit oder ohne Wiesn - in München ist kein Platz für sexuelle Übergriffe" ist die Aktion "Sichere Wiesn für Mädchen und Frauen" gestartet. Die Kampagne sensibilisiert mit Plakaten in Stadt und Landkreis München und unter dem Hashtag #keinplatzfürsexuelleübergriffe digital auf Instagram, Facebook und Twitter dafür, dass - ganz gleich wo - kein Platz für sexuelle Belästigungen, für Nötigung oder Vergewaltigung ist. sicherewiesn.de

Neu vorgestellt

HSBN-2020
Die Handlungsorientierte Sozialberichterstattung Niedersachsen (HSBN) stellt Akteurinnen und Akteuren der Armutsbekämpfung in Land, Kommunen und Verbänden empirisches Material zur Verfügung. Der Bericht zur HSBN wird durch das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) erstellt und vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung herausgeben. Die Berichte werden durch Anlagenberichte der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (LAG FW) zu unterschiedlichen sozialen Problemlagen ergänzt. Der Anlagenbericht 2020 nimmt das Thema Gewalt gegen Frauen in den Blick. www.sozialberichterstattung-niedersachsen.de

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Oktober 2020

22.10.2020 | Fortbildungsangebot für Fachkräfte zum Thema weibliche Genitalverstümmelung, Berlin

22.10.–23.10.2020 | Zeitpolitik im/in Betrieb - Atmende Lebensläufe ermöglichen!, Mülheim an der Ruhr

23.10.2020 | Fortbildungsangebot für Fachkräfte zum Thema weibliche Genitalverstümmelung, Berlin

27.10.2020 | Genderbewusste Arbeit bei Suchtstörungen, online

28.10.2020 | Keine sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz. Handlungssicherheit in Beratung, Begleitung und Prävention | Ausgebucht, Hannover

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Fahne und Roll-up Banner zum 'Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen'

Fahne-gegen-Gewalt
Gemeinsam mit UN-Women hat Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. eine Fahne konzipiert, mit der Kommunen und Organisationen auf den Anti-Gewalt-Tag und die weltweiten und lokalen Aktivitäten an diesem Tag und innerhalb der 16-Tage-Kam-pagne aufmerksam machen können. Neben der Fahne steht auch ein Roll-Up-Banner zur Verfügung, dass bei Veranstaltungen eingesetzt werden kann. Sowohl in die Fahne als auch in das Banner kann auf Wunsch das eigene Logo eingedruckt werden. weiterlesen >>>