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Dauerhaft ungleich. Berufsspezifische Lebenserwerbseinkommen von Frauen und Männern in Deutschland

Dauerhaft-ungleich_berufsspezifische-LebenserwerbseinkommenZum Thema Entgeltgleichheit hat das Bundesfamilienministerium eine aktuelle Studie veröffentlicht, die das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) erstellt hat. Die Studie stellt die Dimension der geschlechtsspezifischen Einkommensungleichheit über den Erwerbsverlauf dar.

Die vorliegende Studie hat anhand verschiedener Indikatoren, die Einkommensfolgen unterschiedlicher beruflicher Weichenstellungen und erwerbsbiografischer Entscheidungen untersucht als auch die Geschlechterungleichheit in den berufsspezifischen Einkommen. Als Ergebnis wird deutlich, dass Frauen über den Erwerbsverlauf hinweg durchschnittlich 49,8 % weniger Einkommen ansammeln als Männer. Dabei spielen insbesondere Erwerbsunterbrechungen eine große Rolle, die mit hohen Einkommensverlusten einhergehen. Aber auch ohne Unterbrechung, also bei durchgängiger Vollzeittätigkeit verdienen Frauen in den meisten Berufen deutlich weniger als Männer.

Die Studie ist als Hintergrundinformation und als aktuelle Vorbereitung auf den Equal Pay Day, der in diesem Jahr auf den 18. März fällt, gut einsetzbar.

Die Kurzfassung der Studie kann auf der Website des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend als pdf-Datei heruntergeladen werden oder bestellt werden.

Auf der Website des HWWI steht die Studie als HWWI Policy Paper 98, Dauerhaft ungleich - berufsspezifische Lebenserwerbseinkommen von Frauen und Männern in Deutschland, Christina Boll, Malte Jahn, Andreas Lagemann, Johannes Puckelwald, 2016 als Gesamtfassung zur Verfügung. www.hwwi.org

Weitere Informationen

www.equalpayday.de - alle Informationen zur Kampagne.

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'Zuhause nicht sicher?' - Poster-Aktion gegen Häusliche Gewalt

Zuhause-nicht-sicher_Poster-Aktion
In der Corona-Krise können Konflikte und häusliche Gewalt zunehmen. Hilfe zu finden, ist gerade jetzt für viele schwer. Die Poster-Aktion des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend "Zuhause nicht sicher?" informiert zu Hilfeangeboten - im Supermarkt oder im eigenen Hausflur. Alle interessierten Unternehmen, Verwaltungen, Vereine oder Privatpersonen, die die Aktion unterstützen wollen, finden die Postervorlage in verschiedenen Formaten zum Download unter staerker-als-gewalt.de.

Aktuelle Infos | Coronavirus

Corona-Spezial
Wir sammeln aktuelle Informationen und Hinweise zur Corona-Pandemie für Gleichstellungsbeauftragte. In erster Linie geht es dabei um Hilfen bei Häuslicher Gewalt, Angebote von Frauenhäusern und Beratungsstellen. Aber auch Fragen zur finanziellen Situation von Frauen, insbesondere Alleinerziehende. Die derzeit besonders sichtbare Systemrelevanz der Care-Berufe versuchen wir hier für Sie darzustellen. Zur Themenseite.

Termine Alle Termine >>>

Juni 2020

2.6.2020 | Töchter des Aufbruchs | Film und Diskussion, online

8.6.2020 | Care Arbeit: Wer kümmert sich? Und wen kümmert's?, online

September 2020

1.9.2020 | Keine sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz - Handlungssicherheit in Beratung, Begleitung und Prävention | Ausgebucht, Hannover

17.9.2020 | Öffentlichkeitsarbeit mit Pfiff - Fast ohne Budget- und Zeitaufwand ALLE erreichen | Ausgebucht, Hannover

22.9.–23.9.2020 | Grundlagen für die Gleichstellungsarbeit, Hannover

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Ausstellung zur Frauenrechtskonvention

Cedaw-Ausstellung
Über 40 Jahre gibt es die UN-Frauenrechtskonvention (engl. Abk. CEDAW) schon. Doch leider sind die Inhalte der Konvention nur wenigen Menschen bekannt. Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. hat eine Ausstellung zum Verleih entwickelt. Sie informiert über die Reichweite, Entwicklung sowie Inhalte des CEDAW-Abkommens. Außerdem werden gleichstellungspolitische Inhalte der UN-Frauenrechtskonvention dargestellt, die auch auf kommunaler Ebene von Bedeutung sind. Die Ausstellung ist in Form von Roll-ups sowie als Posterausstellung erhältlich. Mehr unter www.gleichstellung-sichtbar-machen.de/projekt/ausstellung