Das Portal aus Niedersachsen für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

Hessischer Lohnatlas vorgestellt

Hessischer-LohnatlasDer Hessische Lohnatlas wurde im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration vom Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK) der Goethe-Universität Frankfurt erstellt. Enthalten sind die Daten für Hessen und seinen 26 Regionen, die Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern dokumentieren. "Die Lohnungleichheit abzubauen ist eines der dringlichsten Ziele im Bereich der Gleichstellung und ein Gebot der Gerechtigkeit. Deshalb hat sich die Hessische Landesregierung vorgenommen, Initiativen zu ergreifen, damit gleicher Lohn für gleiche Arbeit Realität wird", betonte der Hessische Sozialminister Grüttner bei der Präsentation der Ergebnisse.

Die erhobenen Daten mit dem Bezugsjahr 2015 sind im Hessischen Lohnatlas nach den Merkmalen Geschlecht, Berufssektoren, Staatsangehörigkeit und Qualifikationsniveau ausgewertet worden mit Fokus auf den sozialversicherpflichtig beschäftigten Frauen und Männern in Vollzeit. Im Vergleich von Frauen und Männern, die beide in Vollzeit sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind, verdienten Frauen in Hessen 2015 durchschnittlich 14 Prozent weniger, wobei auch regionale Unterschiede bei der Höhe der Lohnungleichheit festgestellt worden sind. Der Schnitt für Westdeutschland beträgt 17 Prozent.

Weitere Informationen

Der Lohnatlas steht auf der Website des Hessischen Sozialministeriums zum Download zur Verfügung.

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München | Kampagne 'Kein Platz für sexuelle Übergriffe'

Ob-mit-oder-ohne-Wiesn
Auch wenn dieses Jahr keine Wiesn stattfinden kann: Unter dem Motto "Ob mit oder ohne Wiesn - in München ist kein Platz für sexuelle Übergriffe" ist die Aktion "Sichere Wiesn für Mädchen und Frauen" gestartet. Die Kampagne sensibilisiert mit Plakaten in Stadt und Landkreis München und unter dem Hashtag #keinplatzfürsexuelleübergriffe digital auf Instagram, Facebook und Twitter dafür, dass - ganz gleich wo - kein Platz für sexuelle Belästigungen, für Nötigung oder Vergewaltigung ist. sicherewiesn.de

Neu vorgestellt

HSBN-2020
Die Handlungsorientierte Sozialberichterstattung Niedersachsen (HSBN) stellt Akteurinnen und Akteuren der Armutsbekämpfung in Land, Kommunen und Verbänden empirisches Material zur Verfügung. Der Bericht zur HSBN wird durch das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) erstellt und vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung herausgeben. Die Berichte werden durch Anlagenberichte der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (LAG FW) zu unterschiedlichen sozialen Problemlagen ergänzt. Der Anlagenbericht 2020 nimmt das Thema Gewalt gegen Frauen in den Blick. www.sozialberichterstattung-niedersachsen.de

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Oktober 2020

22.10.2020 | Fortbildungsangebot für Fachkräfte zum Thema weibliche Genitalverstümmelung, Berlin

22.10.–23.10.2020 | Zeitpolitik im/in Betrieb - Atmende Lebensläufe ermöglichen!, Mülheim an der Ruhr

23.10.2020 | Fortbildungsangebot für Fachkräfte zum Thema weibliche Genitalverstümmelung, Berlin

27.10.2020 | Genderbewusste Arbeit bei Suchtstörungen, online

28.10.2020 | Keine sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz. Handlungssicherheit in Beratung, Begleitung und Prävention | Ausgebucht, Hannover

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Fahne und Roll-up Banner zum 'Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen'

Fahne-gegen-Gewalt
Gemeinsam mit UN-Women hat Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. eine Fahne konzipiert, mit der Kommunen und Organisationen auf den Anti-Gewalt-Tag und die weltweiten und lokalen Aktivitäten an diesem Tag und innerhalb der 16-Tage-Kam-pagne aufmerksam machen können. Neben der Fahne steht auch ein Roll-Up-Banner zur Verfügung, dass bei Veranstaltungen eingesetzt werden kann. Sowohl in die Fahne als auch in das Banner kann auf Wunsch das eigene Logo eingedruckt werden. weiterlesen >>>