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Region Hannover | Einmal Minijob - immer Minijob?

Der-Minijob_Da-ist-mehr-fuer-Sie-drin_Region-HannoverViele sehen den Minijob als die Chance zur Rückkehr auf den Arbeitsmarkt. Besonders Mütter wählen nach einer beruflichen Auszeit den 450-Euro-Job, entweder um auf diese Weise zum Familieneinkommen beizutragen oder als Brücke zum Wiedereinstieg ins Berufsleben. Doch nur wenigen gelingt der Wechsel in eine existenzsichernde Beschäftigung. "Der Minijob ist eine Berufsfalle – besonders für Frauen, die rund zwei Drittel der geringfügig Beschäftigten ausmachen. Der Minijob sichert nicht vernünftig ab, bietet keine Perspektiven und trägt zur Altersarmut von Frauen bei!", sagt die Gleichstellungsbeauftragte der Region Hannover Petra Mundt. So ergibt sich nach 40-jähriger Berufstätigkeit im Minijob mit 450 Euro nach heutigem Stand eine Monatsrente von 178 Euro brutto.

Mit der neuen Broschüre "Der Minijob. Da ist mehr für Sie drin!" will die Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten der Region Hannover daher Minijoberinnen informieren und dabei unterstützen, ihre Rechte einzufordern. Wie alle anderen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben geringfügig Beschäftigte zum Beispiel Anspruch auf Urlaub, Krankheitstage oder Kündigungsschutz. Die Broschüre informiert auf ca. 45 Seiten über Versicherungen, Mindestlohn, Feiertags- oder Überstundenregelungen und liefert Antworten auf arbeitsrechtliche Fragen. Das ausführliche Adressenverzeichnis mit Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern hilft bei weitergehendem Informationsbedarf weiter. Die gleichen Informationen sind, wenn man die Broschüre umdreht, auch in leichter Sprache auf ebenso ca. 45 Seiten zu finden.

"Der Minijob. Da ist mehr für Sie drin!": AG der Gleichstellungsbeauftragten in der Region Hannover (Hrsg.), Hannover 2016

Die Broschüre ist als Nachdruck einer Veröffentlichung der Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros (BAG) entstanden. Text der ursprünglichen Fassung: Ingeborg Heinze (Juristin), Christel Steylaers (Politologin), Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Remscheid für die BAG und Reinhild Eberhardt, Versicherungsamt Remscheid.

Weitere Informationen

Die Broschüre steht unter www.hannover.de zum Download zur Verfügung

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Website zum Bundesförderprogramm 'Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen' geht online!

Bundesfoerderprogramm_GemeinsamGegenGewaltAnFrauen
Das Bundesförderprogramm "Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ist Teil des Gesamtprogramms der Bundesregierung zur Umsetzung der Istanbul-Konvention. Ab sofort können sich Interessierte und potenzielle Antragsstellerinnen und Antragsteller auf der neuen Website www.gemeinsam-gegen-gewalt-an-frauen.de rund um das Förderprogramm informieren. Neben zahlreichen Informationen, finden sich hier nun auch sämtliche Dokumente zum Zuwendungsverfahren.

Neu vorgestellt

Auf-den-Spuren-bedeutender-Frauen
Auf den Spuren bedeutender Frauen - mit dem Rad Niedersachsens Frauengeschichte erkunden: Im Rahmen der Initiative frauenORTE Niedersachsen hat der Landesfrauenrat Niedersachsen e.V. eine neue Broschüre herausgegeben. Sie bietet Einblicke in die Vielfalt niedersächsischer Frauengeschichte. Neben Texten zu 42 Frauenpersönlichkeiten gibt es Hinweise zu frauenORTE-Stadtführungen und -Ausstellungen sowie Tipps zu weiteren touristischen Zielen. Die Broschüre möchte außerdem dazu anregen, auf niedersächsischen Fernradwegen von frauenORT zu frauenORT zu radeln. weiterlesen >>>

Termine Alle Termine >>>

September 2020

1.9.2020 | Keine sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz - Handlungssicherheit in Beratung, Begleitung und Prävention | Ausgebucht, Hannover

17.9.2020 | Öffentlichkeitsarbeit mit Pfiff - Fast ohne Budget- und Zeitaufwand ALLE erreichen | Ausgebucht, Hannover

22.9.–23.9.2020 | Grundlagen für die Gleichstellungsarbeit - Ausgebucht!, Hannover

28.9.–29.9.2020 | Deutscher Präventionstag, online

Oktober 2020

5.10.–6.10.2020 | Fachkraft der Antidiskriminierungsberatung, Lüneburg

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Ausstellung zur Frauenrechtskonvention

Cedaw-Ausstellung
Über 40 Jahre gibt es die UN-Frauenrechtskonvention (engl. Abk. CEDAW) schon. Doch leider sind die Inhalte der Konvention nur wenigen Menschen bekannt. Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. hat eine Ausstellung zum Verleih entwickelt. Sie informiert über die Reichweite, Entwicklung sowie Inhalte des CEDAW-Abkommens. Außerdem werden gleichstellungspolitische Inhalte der UN-Frauenrechtskonvention dargestellt, die auch auf kommunaler Ebene von Bedeutung sind. Die Ausstellung ist in Form von Roll-ups sowie als Posterausstellung erhältlich. Mehr unter www.gleichstellung-sichtbar-machen.de/projekt/ausstellung