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3. Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Niedersachsen

Dritter-Atlas-zur-Gleichstellung-von-Frauen-und-Maennern-in-NiedersachsenNiedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt präsentierte am 8. März 2017 den "3. Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Niedersachsen": Gegenüber dem 2. Gleichstellungsatlas aus dem Jahr 2013 wurden sechs neue Indikatoren - von der Armutsgefährdungsquote bis zur Zahl der Landkreise und kreisfreien Städte mit weiblichen Verwaltungsspitzen - aufgenommen. So waren beispielsweise im Jahr 2015 nur zwei von 46 Verwaltungsspitzen weiblich. Ebenfalls bezeichnend ist, dass der Anteil von abhängig beschäftigten Frauen in Führungspositionen in Niedersachsen bei 28% liegt, während der Frauenanteil bei abhängig Beschäftigten insgesamt 48% beträgt. Bemerkenswert sind auch die landesweiten Verdienstunterschiede: So verdienen Frauen in lehrenden und ausbildenden Berufen 7% weniger als Männer, in medizinischen Gesundheitsberufen sind es nahezu 40%!

"Mit diesem Altas wird Gleichstellung vor Ort messbar und vor allem sichtbar gemacht. Er zeigt, wo in Niedersachsen trotz vieler Erfolge noch Handlungsbedarf besteht", sagte Niedersachsens Gleichstellungsministerin Cornelia Rundt und machte unmissverständlich deutlich: "Mein Anliegen ist es, die tatsächliche Gleichstellung von Frauen und Männern voranzubringen und bestehende Nachteile nachhaltig zu beseitigen!"

Weitere Informationen

Den "3. Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Niedersachsen" können Sie beim Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung bestellen. Zur Website des Sozialministeriums.

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Aktuelle Aktion

Hanna-Jursch-Preis
Mit dem Hanna-Jursch-Preis der Evangelischen Kirche in Deutschland können alle herausragenden wissenschaftlich-theologischen Arbeiten ausgezeichnet werden, in denen Gender- bzw. geschlechterspezifische Perspektiven eine wesentliche Rolle spielen. Das Thema der aktuellen Ausschreibung lautet: Lebensformen und Beziehungsweisen. Konstruktionen und Dekonstruktionen von Heteronormativität. Der Hauptpreis ist mit 5.000 Euro dotiert. Die Geschäftsführung liegt beim Referat für Chancengerechtigkeit der EKD. Die Arbeiten sind möglichst mit Gutachten bis zum 17.2.2020 einzureichen. Alle weiteren Informationen zum Preis und zur Ausschreibung unter www.ekd.de/hanna-jursch-preis-info-25087.htm

Website der Woche

Genderleicht
Der Grundsatz, Diskriminierungen zu vermeiden, ist im Pressekodex festgeschrieben. Der Journalistinnenbund bringt mit dem Portal www.genderleicht.de nun frischen Wind in verstaubte Redaktionsräume. Als Serviceangebot wendet sich die Website an Journalistinnen und Journalisten sowie an alle anderen, die Texte schreiben, fotografieren, Audios oder Videos produzieren. weiterlesen >>>

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12.8.–30.8.2019 | Ingenieurinnen-Sommeruni - Internationales Sommerstudium für Frauen in den Ingenieurwissenschaften, Bremen

12.8.–30.8.2019 | Informatica Feminale - Internationale Sommeruniversität für Frauen in der Informatik, Bremen

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Oktober 2019

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Der Frauenkalender der Vernetzungsstelle 2019 widmet sich dem Thema "Europa". Lesen Sie hier unseren Beitrag für den Monat Juli: Europa-Pessimismus