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Abschluss des Aktionsprogramms 'älter, bunter, weiblicher: WIR GESTALTEN ZUKUNFT!'

Nach sechs erfolgreichen Jahren läuft das Aktionsprogramm "älter, bunter, weiblicher - WIR GESTALTEN ZUKUNFT!" des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung zum Ende des Jahres 2016 aus. Auf einer Abschlussveranstaltung in Hannover dankte Sozialministerin Cornelia Rundt allen am Projekt beteiligten kommunalen Gleichstellungsbeauftragten für ihr großes Engagement. Almut von Woedtke, Leiterin der Vernetzungsstelle für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte, lobte die intensive Zusammenarbeit mit den Kommunen bei der Umsetzung der Projektideen.

Das Aktionsprogramm des Niedersächsischen Sozialministeriums in Zusammenarbeit mit den kommunalen Gleichstellungsbeauftragten hat dazu beigetragen, die Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Geschlechterrollen sichtbar zu machen. Die verschiedenen Bedürfnisse von Frauen und Männern in unterschiedlichen Altersgruppen und Lebenslagen wurden zukunftsorientiert betrachtet und bewertet. Die Ergebnisse hieraus haben bereits zahlreiche Aktionen und Veränderungen in Niedersachsen in Gang gesetzt. Die Chancen sollen weiterhin genutzt werden, um Geschlechtergerechtigkeit in den Kommunen voranzubringen.

Mehr als 200 Projektanträge wurden in den Jahren 2011 bis 2016 gestellt. Gleichstellungsbeauftragte aus mehr als 80 Kommunen waren dabei, viele Projekte wurden in Kooperation mit anderen Kommunen geplant und umgesetzt. Die Vernetzungsstelle für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte koordinierte unter der Leitung von Heike Schmalhofer das Aktionsprogramm als Projektträgerin.

Zur Abschlussveranstaltung im Alten Rathaus begrüßte Tagungsmoderatorin Silke Gardlo Sozialministerin Cornelia Rundt sowie die aus ganz Niedersachsen angereisten Gäste.

Wie wichtig das Thema auch weiterhin bleibt, zeigte der Fachvortrag der Abschlussveranstaltung. Gabriele Zufall vom Landesamt für Statistik Niedersachsen gab darin Einblick in aktuelle Zahlen und Fakten der demografischen Entwicklung unter Geschlechteraspekten.

Ein gemeinsamer Rückblick auf gelungene Projekte und die erfolgreiche Zusammenarbeit rundete die Abschlussveranstaltung ab. Den musikalischen Rahmen gestaltete die Musikerin und Komponistin Dr. Annette Ziegenmeyer.

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