Das Portal aus Niedersachsen für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

Forschungsinfrastruktur zum Wandel von Familien und Demografie

Warum entscheiden sich Paare für Kinder und warum werden Kinderwünsche oft nicht verwirklicht? Wie verändern sich Familienformen und was bedeutet das für Beziehungen, familiäre Bindungen oder den Zusammenhalt der Generationen? Um diese und weitere Fragen von Familie und zur demografischer Entwicklung besser zu verstehen, ist Forschung auf Basis solider Daten und innovativer Methoden notwendig. Dazu ist im Januar 2020 der Startschuss für eine neue familiendemografische Dateninfrastruktur gefallen, die das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) fördern.

Forschung unterstützt Umsetzung der Demografiestrategie

Die Studie "FReDA – Das familiendemografische Panel" wird gemeinsam vom Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB), dem Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften GESIS und der Universität zu Köln aufgebaut. Kern dieser Datenerhebung sind jährliche Wiederholungsbefragungen von 18- bis 49-jährigen Frauen und Männern im Rahmen einer repräsentativen Stichprobe. Die Erkenntnisse für Deutschland können systematisch mit anderen Ländern verglichen werden. Neuartig ist für eine Erhebung dieser Größenordnung, dass eine Web-basierte Befragung mit klassischen Befragungen kombiniert wird. Das spart nicht nur Geld, sondern erreicht die Zielgruppen besser. Die Daten werden der Wissenschaft, der Öffentlichkeit und der Politik kostenlos zur Verfügung gestellt. Das BiB hat dabei die Aufgabe, die Befunde für die Politik aufzubereiten.

Das BMBF und das BMI fördern dieses wissenschaftliche Großprojekt gemeinsam. Das BMBF leistet die Anschubfinanzierung bis 2024 mit 12,5 Mio. Euro. Das BMI wird bei positiver Evaluation für eine Verstetigung sorgen.

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Orange the World - Gewalt an Frauen sichtbar machen

Orange-the-World
Die UN-Kampagne "Orange The World" findet jährlich zwischen dem 25. November, dem "Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen", und dem 10. Dezember, dem "Internationalen Tag der Menschenrechte", statt. Bekannt ist sie inzwischen auch als 16-Tage-Kampagne. Weltweit erstrahlen Gebäude in oranger Farbe, um ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen. www.unwomen.org

Neu vorgestellt

Blick-auf-Mainzer-Frauengeschichte-2021
Im 31. Kalender des Frauenbüros der Landeshauptstadt Mainz stehen Künstlerinnen aus dem 18., 19. und 20. Jahrhundert im Mittelpunkt, deren Leben und Bühnenleben mit Mainz verbunden war. Bestandteil des Kalenders sind auch dieses Jahr die Porträts jüdischer Mainzerinnen. Erinnert wird an zwei Überlebende des NS-Regimes, darunter Adelheid Benfey, die einzige Nichtkünstlerin. weiterlesen >>>

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November 2020

25.11.2020 | Internationaler Tag 'NEIN zu Gewalt an Frauen', weltweit

30.11.–1.12.2020 | Forschungsergebnisse und Praxiserfahrungen für die Intervention und Prävention bei häuslicher Gewalt, online

Dezember 2020

3.12.2020 | Über Nonnen und Königinnen hinaus - Ein Workshop zur Frauengeschichtsarbeit im Kontext aktueller kommunaler Aufgaben - Neu: online-Veranstaltung!, online

8.12.–9.12.2020 | Das Niedersächsische Gleichberechtigungsgesetz und der Gleichstellungsplan - Ausgebucht!, Hannover

16.12.–17.12.2020 | Grundlagen für die Gleichstellungsarbeit - Ausgebucht!, Hannover

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Fahne und Roll-up Banner zum 'Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen'

Fahne-gegen-Gewalt
Gemeinsam mit UN-Women hat Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. eine Fahne konzipiert, mit der Kommunen und Organisationen auf den Anti-Gewalt-Tag und die weltweiten und lokalen Aktivitäten an diesem Tag und innerhalb der 16-Tage-Kampagne aufmerksam machen können. Neben der Fahne steht auch ein Roll-Up-Banner zur Verfügung, das bei Veranstaltungen eingesetzt werden kann. Sowohl in die Fahne als auch in das Banner kann auf Wunsch das eigene Logo eingedruckt werden. weiterlesen >>>