Das Portal aus Niedersachsen für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

Aktuelles Thema

Mentoring-Programm 'Frau.Macht.Demokratie.' gestartet

Frauen für ein Mandat in der Politik zu begeistern, ist das Ziel des niedersächsischen Mentoring-Programms "Frau.Macht.Demokratie.". Am 30.8.2019 gab Sozialministerin Carola Reimann den offiziellen Startschuss dazu. Sie begrüßte in Hannover 443 Frauen gemeinsam mit ihren Mentorinnen und Mentoren. "Ich will Frauen darin bestärken, sich politisch einzubringen. Denn Politik stellt die Weichen in unserer Gesellschaft und hieran sollen und müssen mehr Frauen beteiligt sein. Dass viele Frauen das hier in Niedersachsen genauso sehen, zeigt das Interesse an unserem Programm. Das freut mich sehr!"Weiterlesen >>>

Krisentelefon gegen Zwangsheirat: jetzt auch Beratung und Unterstützung für betroffene Paare

Das Niedersächsische Krisentelefon gegen Zwangsheirat hat sein Beratungsangebot für von Zwangsheirat und Gewalt bedrohter und betroffener Mädchen, Frauen bzw. Jungen und Männer erweitert: Seit Juli 2019 gibt es das vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung geförderte Projekt: "Beratung und Hilfen für von ehrbezogener Gewalt und Zwangsheirat bedrohter und betroffener Paare".Weiterlesen >>>

Europaweite Kampagne #DigitalRespect4Her

Frauen werden weltweit durchschnittlich 27-mal häufiger online angegriffen als Männer. Gewalt gegen Frauen ist sowohl offline als auch online ein gesellschaftliches Problem. Eine Kampagne der Europäischen Kommission will verstärkt Bewusstsein dafür schaffen und fordert #DigitalRespect4Her!Weiterlesen >>>

Deutscher Städte- und Gemeindebund | Mehr Frauen in die Kommunalpolitik

Die Kommunalpolitik in Deutschland braucht mehr Frauen in kommunalen Führungspositionen. Derzeit wird nur jedes zehnte Rathaus von einer Frau geführt, auch in den kommunalen Vertretungen sind derzeit nur rund 27 Prozent aller Mandate mit Frauen besetzt. Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hat sich zum Ziel gesetzt, diese Situation zu verbessern und den Frauenanteil in der Kommunalpolitik zu erhöhen. Auf dem 1. Deutschen Frauenkongress kommunal in Mainz kamen daher rund 150 Kommunalpolitikerinnen zusammen, um über Ideen und Konzepte für eine weiblichere Kommunalpolitik zu diskutieren. Den Hauptvortrag im Rahmen der Veranstaltung hielt Bundesministerin Dr. Franziska Giffey.Weiterlesen >>>

Deutscher Frauenrat | Demokratie kann nur gemeinsam verteidigt werden

Brandenburg und Sachsen haben gewählt. Der Erleichterung, dass in beiden Bundesländern die extreme Rechte nicht stärkste Kraft wurde, steht die Tatsache gegenüber, dass 23,5% (Brandenburg) bzw. 27,5% (Sachsen) der Wählerinnen und Wähler für eine antidemokratische und antifeministische Bewegung gestimmt haben. Und auch dieses Mal gilt: Es waren in der großen Mehrheit Männer, die die extreme Rechte wählten. Gleichzeitig sinkt der Frauenanteil in beiden Landtagen deutlich: in Brandenburg von 36 auf um die 32% und in Sachsen von 34 auf um die 27%.Weiterlesen >>>

Anstieg von Frauen mit Normalarbeitsverhältnis in 2018

Die Zahl der in einem Normalarbeitsverhältnis arbeitenden Frauen ist 2018 im Vergleich zum Vorjahr deutlich um rund 300.000 (2,8 %) gestiegen. Gleichzeitig ist die Zahl der Frauen in atypischer Beschäftigung um ca. 160.000 (-3,1 %) gesunken. Diese Veränderung war bei den Männern nicht so stark ausgeprägt, so das Statistische Bundesamt.Weiterlesen >>>

Eröffnung frauenORT Ada Lessing in Hannover

Am 03. September findet ab 18.30 Uhr im Foyer der Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover die Auftaktveranstaltung für den frauenORT Ada Lessing statt. Zu Gast ist unter anderem Dr. Carola Reimann, Niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung und Schirmfrau der Initiative frauenORTE Niedersachsen. Die Pazifistin Ada Lessing trat für Frauenrechte ein und fand ihre Berufung in der pädagogischen Arbeit. Der frauenORT ist eine Kooperation des Landesfrauenrates Niedersachsen e.V. mit der Landeshauptstadt Hannover, Fachbereich Ada-und-Theoder-Lessing-Volkshochschule Hannover. www.frauenorte-niedersachsen.de

Niedersachsen | Hebammen sollen künftig studieren

Die Ausbildung von Hebammen in Niedersachsen wird vollständig akademisiert. Alle Hebammenschülerinnen und -schüler sollen zukünftig ein Bachelorstudium aufnehmen können. Das Studium soll schrittweise an vier Hochschulstandorten nach neuen gesetzlichen Vorgaben aufgebaut werden: In Osnabrück mit der Hochschule Osnabrück, in Hannover mit der Medizinischen Hochschule Hannover, in Göttingen mit der Universitätsmedizin Göttingen und der HAWK Hildesheim/Holzminden/Göttingen sowie in Oldenburg mit der Universität Oldenburg und der Jade Hochschule Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth. Bisher fand die dreijährige Ausbildung an Fachschulen statt.Weiterlesen >>>

Hebammenzentrale für Region Hannover gestartet

Sie beraten während der Schwangerschaft und unterstützen bei der Vorbereitung auf die Geburt - Hebammen sind wichtige Begleiterinnen für werdende Mütter. Jede Frau hat einen gesetzlichen Anspruch auf die Hilfe einer Hebamme, doch diese sind rar: Viele Schwangere haben große Mühe, eine Hebamme zu finden, die verfügbar ist. Die Region Hannover hat am 19. August 2019 gemeinsam mit pro familia Niedersachsen e.V. und dem Hebammenverband Niedersachsen e.V. eine Hebammenzentrale eröffnet, die die Versorgung von Schwangeren und jungen Familien verbessern soll.Weiterlesen >>>

Frauen sind nach der Familienphase am Arbeitsmarkt aktiver

In den letzten Jahren ist der Anteil der erwerbstätigen Frauen im Alter zwischen 45 und 64 Jahren deutlich gestiegen und der Anteil der in kleiner Teilzeit Beschäftigten unter ihnen gesunken. Gleiches gilt auch, wenn man Mütter mit älteren Kindern betrachtet. Um diesen den Wiedereinstieg weiter zu erleichtern, sind gezielte Qualifizierungs- und Vermittlungsangebote hilfreich. Dies erläutert das Institut der deutschen Wirtschaft Köln in der Ausgabe 47/2019 der IW-Kurzberichte.Weiterlesen >>>

BzgA veröffentlicht Liste von Arztpraxen, die Schwangerschaftsabbrüche vornehmen

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat den gesetzlichen Auftrag, eine Liste von Ärztinnen und Ärzten, Krankenhäusern und Einrichtungen zu veröffentlichen, die mitgeteilt haben, dass sie einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen. Die Bundesärztekammer erhebt diese Daten und aktualisiert diese Adressliste monatlich. Die Aufnahme in die Liste ist freiwillig, daher finden Sie möglicherweise nicht alle Praxen und Krankenhäuser. Die Liste sowie weitere Informationen zum Schwangerschaftsabbruch aber auch zu Beratungsangeboten sind auf der Website familienplanung.de der Bundeszentrale eingestellt.

HSBN 2019: Steigende Zahl alleinerziehender Männer

Im Jahr 2017 lebten in Niedersachsen 244.400 Alleinerziehende, wovon 202.800 bzw. 83,0 Prozent Frauen waren. Im Fünfjahreszeitraum erhöhte sich die Gesamtzahl um 3,6 Prozent. Dabei blieb die Zahl der Mütter fast konstant, die Zahl der alleinerziehenden Männer erhöhte sich dagegen um fast ein Viertel (7.900; 23,4 Prozent). Der Väteranteil vergrößerte sich damit um 2,7 Prozentpunkte auf 17,0 Prozent, wie der Bericht zur Handlungsorientierten Sozialberichterstattung Niedersachsen (HSBN 2019) zeigt.Weiterlesen >>>

BAG | Härtere Strafen für Drohungen und Bedrohung

Die Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen (BAG) unterstützt die Forderungen des Deutsche Städte- und Gemeindebund, Strafen für die Bedrohung von Politikern zu verschärfen- geht aber noch einen Schritt weiter. Die Sprecherinnen der BAG fordern, dass jegliche Form rechtsextremer Bedrohung, Beleidigungen, verbale und körperliche Angriffe nicht nur bei Politikerinnen und Politikern schärfer bestraft wird, sondern generell härter geahndet wird.Weiterlesen >>>

Erster Bericht zur Wirksamkeit des Entgelttransparenzgesetzes

Das Bundeskabinett hat den von Bundesfrauenministerin Dr. Franziska Giffey vorgelegten Bericht der Bundesregierung zur Wirksamkeit des Gesetzes zur Förderung der Entgelttransparenz zwischen Frauen und Männern (Entgelttransparenzgesetz) sowie zum Stand der Umsetzung des Entgeltgleichheitsgebots in Betrieben mit weniger als 200 Beschäftigten beschlossen. Der Bericht wird nun dem Deutschen Bundestag und dem Bundesrat zugeleitet. Die Ergebnisse des Evaluationsgutachtens zeigen: Während der Auskunftsanspruch bisher eher zurückhaltend genutzt wird, haben viele Unternehmen eine Überprüfung ihrer Entgeltstrukturen vorgenommen.Weiterlesen >>>

Aktuelle Aktionen

Faire-Woche_2019
Im Rahmen der Fairen Woche 2019 veranstaltet die Steuerungsgruppe "Fairtrade-Town Hildesheim" in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Hildesheim, dem Frauennetzwerk Antonia e.V. und dem Weltladen/El Puente in Hildesheim am Mittwoch, den 25. September, einen Fairen Brunch. www.hildesheim.de

Broschüre der Woche

Mainzer-Resolution
Die Kommunalpolitik in Deutschland braucht mehr Frauen in kommunalen Führungspositionen. Derzeit wird nur jedes zehnte Rathaus von einer Frau geführt, auch in den kommunalen Vertretungen sind derzeit nur rund 27 Prozent aller Mandate mit Frauen besetzt. Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hat sich zum Ziel gesetzt, diese Situation zu verbessern und den Frauenanteil in der Kommunalpolitik zu erhöhen. Auf dem 1. Deutschen Frauenkongress kommunal in Mainz wurde auch eine Resolution beschlossen. weiterlesen >>>

Termine Alle Termine >>>

September 2019

17.9.2019 | Keine sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz | Ausgebucht!, Hannover

17.9.2019 | Ein Tag - viele Chancen: Girls'Day und Boys'Day, Bielefeld

20.9.2019 | Geschlecht. Politik. Partizipation. NRW auf dem Weg zur Parität, Bochum

Oktober 2019

11.10.2019 | Weltmädchentag, weltweit

25.10.2019 | Strategien im Umgang mit sexueller Belästigung am Arbeitsplatz, Berlin

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Kalendermonatsblatt

09_Kalender-VNST_September
Der Frauenkalender der Vernetzungsstelle 2019 widmet sich dem Thema "Europa". Lesen Sie hier unseren Beitrag für den Monat September: "EIGE. Ein Institut für Gleichstellungsfragen"

Weitere Informationen

Ausstellung zur Frauenrechtskonvention

Cedaw-Ausstellung
Die UN-Frauenrechtskonvention feiert in diesem Jahr ihren 40. Geburtstag. Doch leider sind die Inhalte der Konvention nur wenigen Menschen bekannt. Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. hat eine Ausstellung zur UN-Frauenrechtskonvention zum Verleih entwickelt. Die Ausstellung informiert über die Reichweite, Entwicklung sowie Inhalte des CEDAW-Abkommens. Außerdem werden gleichstellungspolitische Themen der UN-Frauenrechtskonvention dargestellt, die auch auf kommunaler Ebene von Bedeutung sind. CEDAW ist das wichtigste internationale Instrument globaler Gleichstellungspolitik und für jeden Landkreis, jede Stadt oder Gemeinde von großer Bedeutung. Die Ausstellung ist in Form von Roll-ups sowie als Posterausstellung erhältlich. Mehr unter www.gleichstellung-sichtbar-machen.de/projekt/ausstellung

Stellenausschreibungen

Hier finden Sie aktuelle Stellenausschreibungen aus den Themenfeldern Gleichstellung und Frauenpolitik:

Stadt Buchholz i.d.N.: Gleichstellungsbeauftragte

Bei der Stadt Buchholz in der Nordheide ist zum nächstmöglichen Termin die Stelle einer Gleichstellungsbeauftragten zu besetzen. Die Vergütung der unbefristeten Teilzeitstelle (19,5 Std./Woche) erfolgt nach Entgeltgruppe 9 b TVöD-VKA. Bewerbungsschluss: 20.09.2019. Weitere Informationen auf der Website der Stadt Buchholz i.d.N.

Landkreis Oberspreewald-Lausitz: Gleichstellungsbeauftragte/ Gleichstellungsbeauftragter

In der Verwaltung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle der/ des Behinderten- und Gleichstellungsbeauftragten zu besetzen. Die Vergütung der unbefristeten Vollzeitstelle (40 Std./ Woche) erfolgt nach Entgeltgruppe 11 TVöD. Bewerbungsschluss: 07.10.2019. Weitere Informationen auf der Website des Landkreises Oberspreewald-Lausitz

Frauenhaus Hannover: feministisches Projekt der Frauenhausarbeit

Das Frauenhaus Hannover - Frauen helfen Frauen e.V. sucht Mitarbeiterinnen für den Aufbau und die Etablierung eines neuen feministischen Projektes der Frauenhausarbeit in der Region Hannover. Weitere Informationen unter www.frauenhaus-hannover.org