Das Portal aus Niedersachsen für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

Miteinander - Füreinander

Pflege - Gesundheit - Versorgung.

Miteinander-Fuereinander_GrafikbannerMangel an Pflegekräften
Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes und des Bundesinstitutes für Berufsbildung tritt bereits ab 2018 ein Mangel an Pflegekräften ein. In den Folgejahren wird die Schere zwischen dem Bedarf an Pflegekräften und Pflegebedürftigen kontinuierlich auseinandergehen.

Für eine Attraktivitätssteigerung dieses traditionellen Frauenberufes auch für junge Männer sind die Arbeitsbedingungen zu betrachten. Sie zeichnen sich zurzeit durch ein hohes Angebot an Teilzeitstellen, ein niedriges Qualifikations- und Lohnniveau und geringe Aufstiegschancen aus. Männer sind mit ca. 15% stark unterrepräsentiert.

Versorgung
Eine wohnortnahe Behandlung und Betreuung pflegebedürftiger und kranker Menschen ist eine Herausforderung besonders für den ländlichen Raum. Professionelle Pflegekräfte werden knapp. Die Betreuung innerhalb der Familien wird aber auch zurückgehen. Mehr Frauen werden erwerbstätig, mehr Menschen leben allein. 2008 waren in Niedersachsen 39,4% der Haushalte Ein-Personen-Haushalte.

Miteinander-Fuereinander_TextbannerMehr Pflegebedürftige
Mit steigender Lebenserwartung steigt auch die Zahl der hilfe- und pflegebedürftigen Frauen und Männer. In Niedersachsen wird sich bis 2030 die Zahl von heute insgesamt ca. 260.000 um 37% auf etwa 355.000 erhöhen. Hier werden neben einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie neue Modelle gebraucht, die eine wohnortnahe Behandlung und Betreuung sicherstellen. Pflegeeinrichtungen wie auch das gesamte Gesundheitswesen müssen sich auch stärker auf Menschen mit Migrationshintergrund einstellen.

Eine Vielzahl von Projekten entsteht zurzeit: Private Wohnprojekte, Hausgemeinschaften, verbindliche Nachbarschaften, ambulant betreute Wohngemeinschaften, auch Wohngruppen für Menschen mit Demenz. Pflegedienste, Kommunen, Wohnungsbaugesellschaften, Pflegebedürftige oder deren Angehörige sind beteiligt. Es wird sowohl auf professionelle Hilfe als auch auf bürgerschaftliches Engagement und ein lebendiges Miteinander gesetzt.

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Aktuelle Aktion

Wir-haben-gewaehlt_EIZ
Im neuen Europaparlament werden in der Mehrheit Männer Politik gestalten - auch wenn in diesem Parlament mehr Frauen sitzen als vorher! Aber es gibt keine Quote auf EU-Ebene, es gibt kein Parité-Gesetz, wie z.B. in Frankreich. Eine quotierte Kommission macht noch keinen frauenpolitischen Sommer - aber es lässt hoffen! Das EIZ Niedersachsen lädt in Kooperation mit dem Landesfrauenrat Niedersachsen und der Region Hannover am 18. Oktober 2019 zur Diskussion ein: "Wir haben gewählt! Was wir Frauen von Europa erwarten". www.eiz-niedersachsen.de

Broschüre der Woche

Unternehmensmonitor-Familienfreundlichkeit-2019
Zum sechsten Mal hat das Institut der deutschen Wirtschaft (IW Köln) den "Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit" vorgelegt. Die aktuellen Ergebnisse zeigen deutliche Fortschritte, aber auch weiteren Handlungsbedarf. Der Monitor wird vom Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) gefördert. Er besteht aus einer repräsentativen Unternehmensbefragung und einer repräsentativen Beschäftigtenbefragung. weiterlesen >>>

Termine Alle Termine >>>

Oktober 2019

18.10.2019 | Wir haben gewählt! Was wir Frauen von Europa erwarten, Hannover

22.10.2019 | NeMiA Netzwerk-Kongress | Die Zukunft der Arbeitswelt - Kompetenzen und Potentiale von Frauen mit Migrationsbiografie, Hannover

25.10.2019 | Strategien im Umgang mit sexueller Belästigung am Arbeitsplatz, Berlin

26.10.2019 | Geschlechtervielfalt, Springe

29.10.2019 | Nach der Wahl ist vor der Wahl. Europäische Frauen- und Gleichstellungspolitik, Regensburg

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Kalendermonatsblatt

10_Kalender-VNST_Oktober
Der Frauenkalender der Vernetzungsstelle 2019 widmet sich dem Thema "Europa". Lesen Sie hier unseren Beitrag für den Monat Oktober: "Gender Pay Gap? Gender Pay Act!"