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Alleinerziehende in Deutschland

Alleinerziehende-in-DeutschlandLebenssituation und Lebenswirklichkeit von Müttern und Kindern
Alleinerziehende Mütter sehen trotz wirtschaftlicher Schwierigkeiten optimistisch in die Zukunft. Das stellt der Monitor Familienforschung des Bundesfamilienministeriums fest.

Der Monitor Familienforschung 28 des Bundesfamilienministeriums befasst sich mit Lebenswelten und Lebenswirklichkeiten alleinerziehender Mütter und ihren Bewältigungsstrategien. Alleinerziehende Mütter haben vor allem in ländlichen Regionen mit sozialen Vorurteilen zu kämpfen und empfinden in ökonomischer Hinsicht sowohl eine stärkere Belastung als auch ein höheres Risiko als Mütter in Paarhaushalten. Dennoch stehen viele von ihnen der Situation mit einer positiven Grundhaltung und großem Selbstvertrauen gegenüber. Häufig können sie auf familiäre und persönliche Netzwerke zur Unterstützung zurückgreifen.
Trotzdem machen sich 46 Prozent der alleinerziehenden Mütter große Sorgen um die eigene wirtschaftliche Entwicklung. Denn wirtschaftlich sind sie häufig in einer schwierigen Situation. 40 Prozent der Alleinerziehenden erhalten SGBII-Leistungen. Dennoch wollen Alleinerziehende ihren Lebensunterhalt möglichst aus eigener Kraft sichern.

Die Untersuchung skizziert drei Grundtypen von alleinerziehenden Müttern. "Flexible Pragmatikerinnen" und "souveräne Realistinnen" sind mit ihren Arbeitsbedingungen weitgehend zufrieden und können auf ein großes soziales Netzwerk zurückgreifen. "Partnerschaftsorientierte Perfektionistinnen" sind dagegen mit ihrer Situation eher unzufrieden und streben eine neue Partnerschaft an.

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Hrsg.): Alleinerziehende in Deutschland - Lebenssituation und Lebenswirklichkeit von Müttern und Kindern. Monitor Familienforschung 28, Berlin 2012

Weitere Informationen

Der Familienmonitor steht als pdf-Datei auf der Website des BMFSFJ zur Verfügung.

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Im Rahmen der Fairen Woche 2019 veranstaltet die Steuerungsgruppe "Fairtrade-Town Hildesheim" in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Hildesheim, dem Frauennetzwerk Antonia e.V. und dem Weltladen/El Puente in Hildesheim am Mittwoch, den 25. September, einen Fairen Brunch. www.hildesheim.de

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