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Ja, ich will!

Ja-ich-will"Heiraten? Ja, ich will!" - Aber worauf lassen sich Heiratswillige ein? Ein Leitfaden zu rechtlichen und steuerlichen Folgen kommt aus Rheinland-Pfalz.

Die Ehe gilt nach wie vor als starkes Symbol der Verbundenheit zweier Menschen, die ihren Lebensweg zusammen fortsetzen wollen. Mit der Trauung durch den Standesbeamten oder die Standesbeamtin steht sie unter besonderem gesetzlichem Schutz. Außerdem ergeben sich praktische rechtliche Konsequenzen, die Heiratswillige, insbesondere Frauen, kennen sollten. Das Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen Rheinland-Pfalz fasst in einem Leitfaden alle wichtigen Informationen zusammen.

Viele Frauen verlassen sich auf die soziale Absicherung durch den Ehepartner. Häufig sind sie es, die sich berufliche einschränken, um Familienarbeit zu leisten. Doch im Falle einer Trennung tragen diese Frauen auch ein besonders hohes Armutsrisiko. Bereits vor der Ehe sollten Paare daher rechtliche Fragen zu Verpflichtungen, Finanzen, Versorgung und Unterhalt besprechen. Dabei hilft die Broschüre unter anderem mit einer Checkliste für Eheverträge und wichtigen Hinweisen zu Konsequenzen gesetzlicher Regelungen speziell für Frauen. Komplexe Rechtsfragen von den Voraussetzungen zur Eheschließung über steuerrechtliche Wahlmöglichkeiten und Ehegüterrecht bis hin zu rechtlichen Regelungen bei Trennung und Scheidung, Hinterbliebenenversorgung und Erbrecht werden aufgegriffen.

Tipp: Erst lesen, dann heiraten!

Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen des Landes Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Ja, ich will! Ein Leitfaden für Heiratswillige mit Checkliste für Eheverträge, Mainz, Stand: Februar 2018

Weitere Informationen

Die Broschüre steht als pdf-Datei zum Download auf der Website des Frauenministeriums zur Verfügung und kann dort auch kostenlos bestellt werden.

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Aktuelle Aktionen

Faire-Woche_2019
Im Rahmen der Fairen Woche 2019 veranstaltet die Steuerungsgruppe "Fairtrade-Town Hildesheim" in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Hildesheim, dem Frauennetzwerk Antonia e.V. und dem Weltladen/El Puente in Hildesheim am Mittwoch, den 25. September, einen Fairen Brunch. www.hildesheim.de

Broschüre der Woche

Viele-Akteurinnen-sind-noch-kein-Hilfesystem
Nimmt das bestehende Hilfesystem in Bremen gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder ausreichend in den Blick? Wie können Frauen so gestärkt werden, dass ihnen bei dem schwierigen Ausstieg aus einer Gewaltbeziehung Kraft für ihre Kinder bleibt? Antworten auf diese Fragen hat seit 2017 ein Modellprojekt im Land Bremen gesucht. Die Ergebnisse des Projektes wurden im Rahmen einer Fachtagung diskutiert, deren Dokumentation mit allen Vorträgen und Workshop-Ergebnissen nun vorliegt. weiterlesen >>>

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11.10.2019 | Weltmädchentag, weltweit

25.10.2019 | Strategien im Umgang mit sexueller Belästigung am Arbeitsplatz, Berlin

November 2019

25.11.2019 | Internationaler Tag für die Beseitigung von Gewalt gegen Frauen, weltweit

27.11.2019 | 40 Jahre Verabschiedung Frauenrechtskonvention & 25 Jahre Pekinger Erklärung und Aktionsplattform | Dialog- und Jubiläumsveranstaltung, Berlin

Dezember 2019

4.12.–5.12.2019 | Grundlagen für die Gleichstellungsarbeit, Hannover

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Der Frauenkalender der Vernetzungsstelle 2019 widmet sich dem Thema "Europa". Lesen Sie hier unseren Beitrag für den Monat September: "EIGE. Ein Institut für Gleichstellungsfragen"