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Wegbereiter_innen der Gender und Queer Studies

WegbereiterinnenBei dieser Empfehlung handelt es sich um ein Kartenspiel, welches mit einem Begleitheft veröffentlicht wurde. Es dient dazu, sich den Gender und Queer Studies spielerisch zu nähern. Der Fokus wird auf Wegbereiter_innen und deren Werke gelegt, die die Geschlechterforschung im besonderen Maße teileweise mitbegründet, beeinflusst oder vorangetrieben haben.

Das Kartenspiel hat prinzipiell die gleichen Regeln wie das bekannte Gesellschaftsspiel "Tabu". Es werden zwei Teams gebildet. Team A zieht eine Karte und muss die Person, die auf der Karte steht möglichst genau beschreiben ohne dabei bestimmte Schlüsselbegriffe zu verwendet. Die anderen Teammitglieder versuchen schnellstmöglich zu erraten, um wen es sich handelt.

Beispiel: Angelika Wetterer
Verbotene Begriffe: Geschlechtliche Arbeitsteilung, Geschlecht und Beruf, Geschlecht und Erwerbsarbeit

Team B überwacht das Geschehen. Bei Regelverstoß wird die Karte aus dem Spiel genommen. Nach Ablauf einer vereinbarten Zeit ist das anderen Team mit erklären und raten dran.
Das Kartenspiel mit dem beiliegenden Begleitheft ist prinzipiell allenzu empfehlen. Beim Erstellen wurde darauf geachtet, dass eine interdisziplinäre Struktur eingehalten wird. Es ist jedoch ratsam, vor Beginn des Spiels das Begleitheft durchzugehen oder Vorkenntnisse über relevante Personen zu haben.

Auf den Karten werden auch Querverweise zu anderen Wissenschaftlerinnen gegeben. Daher eignen sich die Karten ebenfalls als Inspiration bei der Lektüresuche zu bestimmten Themengebieten. Es ist ein runder Überblick der Gender und Queer Studies.

Uta Klein/ Eddi Steinfeldt-Mehrtens (Hrsg.): Wegbereiter_innen der Gender und Queer Studies, Kartenspiel mit Begleitheft, Verlag Barbara Budrich, Opladen/ Berlin/ Toronto 2018

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Stell Dir vor, es ist Wahl und keine geht hin!

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In diesem Jahr können die Menschen in Rheinland-Pfalz gleich zwei Mal zur Wahl gehen. Am 14. März wird der neue Landtag gewählt, am 26. September der neue Bundestag, und im Landkreis Trier-Saarburg findet am gleichen Tag die Landratswahl statt. Aus diesem Anlass haben die Gleichstellungsbeauftragten der Region Trier sechs kurze Videos unter dem Motto: "Stell Dir vor, es ist Wahl und keine geht hin!" erstellen lassen. Auf witzige und ironische Weise nimmt Marlies Blume in diesen Filmen das Thema unter die Lupe: Ja, ich will! | Es geht um die Wurst | Die Systemrelevanz auf zwei Beinen | Mitmischen statt Staubwischen | Platzhirschgegockele und Zickenkrieg | Frauen und Männer müssen sich befruchten. Zu sehen sind die Filme auf youtube.

Neu vorgestellt

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Die "Handreichung gendersensible Sprache in der Bremer Verwaltung" liefert eine Vielfalt von Erklärungen, Hinweisen und Vorschlägen, wie Amtssprache nicht nur Männer, sondern Frauen, Trans- und Interpersonen gleichermaßen anspricht. Das im Aus- und Fortbildungszentrum angedockte Kompetenzteam Bürger:innenservice und Kommunikation hat auf 20 Seiten eine umfangreiche Sammlung vorgelegt, wie gendersensibel formuliert werden kann. weiterlesen >>>

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Kalender 2021 | Zwölf von uns - Monika Hauser

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Der Kalender von Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. 2021 stellt zwölf Frauen vor, die sich besonders einsetzen, um unsere Welt gerechter zu machen. Hier unser Beitrag für den Monat März: Monika Hauser studierte Medizin, weil sie Menschen helfen und ganzheitlich unterstützen wollte. Der jungen Gynäkologin vertrauten Frauen oft Geschichten über erlittene Misshandlungen und Vergewaltigungen an. Um Patientinnen zu stärken, gründete sie u.a. Gesprächsgruppen und eröffnete eine Beratungsstelle für Schwangerschaftsabbrüche.
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