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Wegbereiter_innen der Gender und Queer Studies

WegbereiterinnenBei dieser Empfehlung handelt es sich um ein Kartenspiel, welches mit einem Begleitheft veröffentlicht wurde. Es dient dazu, sich den Gender und Queer Studies spielerisch zu nähern. Der Fokus wird auf Wegbereiter_innen und deren Werke gelegt, die die Geschlechterforschung im besonderen Maße teileweise mitbegründet, beeinflusst oder vorangetrieben haben.

Das Kartenspiel hat prinzipiell die gleichen Regeln wie das bekannte Gesellschaftsspiel "Tabu". Es werden zwei Teams gebildet. Team A zieht eine Karte und muss die Person, die auf der Karte steht möglichst genau beschreiben ohne dabei bestimmte Schlüsselbegriffe zu verwendet. Die anderen Teammitglieder versuchen schnellstmöglich zu erraten, um wen es sich handelt.

Beispiel: Angelika Wetterer
Verbotene Begriffe: Geschlechtliche Arbeitsteilung, Geschlecht und Beruf, Geschlecht und Erwerbsarbeit

Team B überwacht das Geschehen. Bei Regelverstoß wird die Karte aus dem Spiel genommen. Nach Ablauf einer vereinbarten Zeit ist das anderen Team mit erklären und raten dran.
Das Kartenspiel mit dem beiliegenden Begleitheft ist prinzipiell allenzu empfehlen. Beim Erstellen wurde darauf geachtet, dass eine interdisziplinäre Struktur eingehalten wird. Es ist jedoch ratsam, vor Beginn des Spiels das Begleitheft durchzugehen oder Vorkenntnisse über relevante Personen zu haben.

Auf den Karten werden auch Querverweise zu anderen Wissenschaftlerinnen gegeben. Daher eignen sich die Karten ebenfalls als Inspiration bei der Lektüresuche zu bestimmten Themengebieten. Es ist ein runder Überblick der Gender und Queer Studies.

Uta Klein/ Eddi Steinfeldt-Mehrtens (Hrsg.): Wegbereiter_innen der Gender und Queer Studies, Kartenspiel mit Begleitheft, Verlag Barbara Budrich, Opladen/ Berlin/ Toronto 2018

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Website zum Bundesförderprogramm 'Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen' geht online!

Bundesfoerderprogramm_GemeinsamGegenGewaltAnFrauen
Das Bundesförderprogramm "Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ist Teil des Gesamtprogramms der Bundesregierung zur Umsetzung der Istanbul-Konvention. Ab sofort können sich Interessierte und potenzielle Antragsstellerinnen und Antragsteller auf der neuen Website www.gemeinsam-gegen-gewalt-an-frauen.de rund um das Förderprogramm informieren. Neben zahlreichen Informationen, finden sich hier nun auch sämtliche Dokumente zum Zuwendungsverfahren.

Neu vorgestellt

Auf-den-Spuren-bedeutender-Frauen
Auf den Spuren bedeutender Frauen - mit dem Rad Niedersachsens Frauengeschichte erkunden: Im Rahmen der Initiative frauenORTE Niedersachsen hat der Landesfrauenrat Niedersachsen e.V. eine neue Broschüre herausgegeben. Sie bietet Einblicke in die Vielfalt niedersächsischer Frauengeschichte. Neben Texten zu 42 Frauenpersönlichkeiten gibt es Hinweise zu frauenORTE-Stadtführungen und -Ausstellungen sowie Tipps zu weiteren touristischen Zielen. Die Broschüre möchte außerdem dazu anregen, auf niedersächsischen Fernradwegen von frauenORT zu frauenORT zu radeln. weiterlesen >>>

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September 2020

1.9.2020 | Keine sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz - Handlungssicherheit in Beratung, Begleitung und Prävention | Ausgebucht, Hannover

17.9.2020 | Öffentlichkeitsarbeit mit Pfiff - Fast ohne Budget- und Zeitaufwand ALLE erreichen | Ausgebucht, Hannover

22.9.–23.9.2020 | Grundlagen für die Gleichstellungsarbeit - Ausgebucht!, Hannover

28.9.–29.9.2020 | Deutscher Präventionstag, online

Oktober 2020

5.10.–6.10.2020 | Fachkraft der Antidiskriminierungsberatung, Lüneburg

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Ausstellung zur Frauenrechtskonvention

Cedaw-Ausstellung
Über 40 Jahre gibt es die UN-Frauenrechtskonvention (engl. Abk. CEDAW) schon. Doch leider sind die Inhalte der Konvention nur wenigen Menschen bekannt. Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. hat eine Ausstellung zum Verleih entwickelt. Sie informiert über die Reichweite, Entwicklung sowie Inhalte des CEDAW-Abkommens. Außerdem werden gleichstellungspolitische Inhalte der UN-Frauenrechtskonvention dargestellt, die auch auf kommunaler Ebene von Bedeutung sind. Die Ausstellung ist in Form von Roll-ups sowie als Posterausstellung erhältlich. Mehr unter www.gleichstellung-sichtbar-machen.de/projekt/ausstellung