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Das Märchen von der Gender-Verschwörung

Das-Maerchen-von-der-Gender-Verschwoerung"Gender-Ideologie", "Gender-Gaga", "Gender-Wahn"? Für ultrakonservative, rechtspopulistische und neu-rechte Gruppen ist ein liberales Verständnis von geschlechtlicher Identität und sexueller Orientierung nicht zu ertragen. Sie polemisieren gegen Gleichstellungspolitik und werfen dabei unterschiedlichste Themen und Anliegen in einen Topf. Problematisch ist daran vor allem, dass ihre Argumentation bis in die bürgerliche Mitte anschlussfähig ist. Dorothee Beck und Barbara Stiegler enttarnen das Märchen von der "Gender-Verschwörung" und setzen klare und starke demokratische Argumente dagegen.

Die emotional aufgeladene Debatte um "Gender-Ideologie" schürt Angst vor dem Anderen, vor Geschlechtsidentitäten jenseits der zweigeschlechtlichen Norm und vor anderen Ethnien, vor dem Verlust (scheinbarer) Sicherheiten und einer vermeintlichen Bedrohung von Familie und Ehe. Diese Ängste instrumentalisieren Rechte für ihre politischen Ziele.

Die Botschaft der Broschüre lautet: Wir verteidigen eine demokratische, soziale und freiheitliche Gesellschaft, in der verschiedenste Menschen ihren Platz finden! Wir treten für Geschlechtergerechtigkeit ein! Die eigenen Positionen müssen klar und entschieden formuliert sowie verständlich und überzeugend begründet werden. Die vorliegende Broschüre liefert dazu Argumente und Erklärungen. Rechtspopulistische Behauptungen zu den Themenbereichen Geschlecht, Familie, Sexualerziehung, sexuelle Selbstbestimmung, Geschlechterforschung und gleichstellungspolitische Strategien werden hinterfragt und entkräftet.

Denn so wollen wir leben: weltoffen, demokratisch, geschlechtergerecht!

Dorothee Beck / Barbara Stiegler: Das Märchen von der Gender-Verschwörung. Argumente für eine geschlechtergerechte und vielfältige Gesellschaft, herausgegeben von der Friedrich-Ebert-Stiftung, Berlin 2017

Weitere Informationen

Die Broschüre steht auf der Website der Friedrich Ebert Stiftung zum Download bereit.

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Website zum Bundesförderprogramm 'Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen' geht online!

Bundesfoerderprogramm_GemeinsamGegenGewaltAnFrauen
Das Bundesförderprogramm "Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ist Teil des Gesamtprogramms der Bundesregierung zur Umsetzung der Istanbul-Konvention. Ab sofort können sich Interessierte und potenzielle Antragsstellerinnen und Antragsteller auf der neuen Website www.gemeinsam-gegen-gewalt-an-frauen.de rund um das Förderprogramm informieren. Neben zahlreichen Informationen, finden sich hier nun auch sämtliche Dokumente zum Zuwendungsverfahren.

Neu vorgestellt

Auf-den-Spuren-bedeutender-Frauen
Auf den Spuren bedeutender Frauen - mit dem Rad Niedersachsens Frauengeschichte erkunden: Im Rahmen der Initiative frauenORTE Niedersachsen hat der Landesfrauenrat Niedersachsen e.V. eine neue Broschüre herausgegeben. Sie bietet Einblicke in die Vielfalt niedersächsischer Frauengeschichte. Neben Texten zu 42 Frauenpersönlichkeiten gibt es Hinweise zu frauenORTE-Stadtführungen und -Ausstellungen sowie Tipps zu weiteren touristischen Zielen. Die Broschüre möchte außerdem dazu anregen, auf niedersächsischen Fernradwegen von frauenORT zu frauenORT zu radeln. weiterlesen >>>

Termine Alle Termine >>>

September 2020

1.9.2020 | Keine sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz - Handlungssicherheit in Beratung, Begleitung und Prävention | Ausgebucht, Hannover

17.9.2020 | Öffentlichkeitsarbeit mit Pfiff - Fast ohne Budget- und Zeitaufwand ALLE erreichen | Ausgebucht, Hannover

22.9.–23.9.2020 | Grundlagen für die Gleichstellungsarbeit - Ausgebucht!, Hannover

28.9.–29.9.2020 | Deutscher Präventionstag, online

Oktober 2020

5.10.–6.10.2020 | Fachkraft der Antidiskriminierungsberatung, Lüneburg

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Ausstellung zur Frauenrechtskonvention

Cedaw-Ausstellung
Über 40 Jahre gibt es die UN-Frauenrechtskonvention (engl. Abk. CEDAW) schon. Doch leider sind die Inhalte der Konvention nur wenigen Menschen bekannt. Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. hat eine Ausstellung zum Verleih entwickelt. Sie informiert über die Reichweite, Entwicklung sowie Inhalte des CEDAW-Abkommens. Außerdem werden gleichstellungspolitische Inhalte der UN-Frauenrechtskonvention dargestellt, die auch auf kommunaler Ebene von Bedeutung sind. Die Ausstellung ist in Form von Roll-ups sowie als Posterausstellung erhältlich. Mehr unter www.gleichstellung-sichtbar-machen.de/projekt/ausstellung