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Niedersachsen | Netzwerk ProBeweis

Beweise-verfallen_Netzwerk-ProBeweisHäusliche und/ oder sexuelle Gewalt ereignen sich häufig im nahen sozialen Umfeld, weswegen bei vielen Betroffenen eine hohe Hemmschwelle besteht, zeitnah eine Strafanzeige zu erstatten. Um diese in der Gewaltopferversorgung bestehende Lücke zu schließen, wurde durch das Institut für Rechtsmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und gefördert vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration das Projekt "Netzwerk ProBeweis" im Juni 2012 ins Leben gerufen.

Ziel dieses Projektes ist es, Betroffenen eine gerichtsverwertbare, kostenfreie und verfahrensunabhängige Dokumentation und Spurensicherung bereits vor der möglichen Entscheidung für eine Strafanzeige anzubieten. Die Untersuchung erfolgt unter Gewährleistung der ärztlichen Schweigepflicht. Entschließen sich die Betroffenen zu einem späteren Zeitpunkt für eine Strafanzeige, können die gesicherten Befunde in Form eines gerichtsfesten Gutachtens eingebracht werden.

Derzeit können diese Untersuchungen im Institut für Rechtsmedizin an den Standorten Hannover und Oldenburg sowie in entsprechend geschulten Partnerkliniken, die über eine Notfallambulanz/ Chirurgie und eine Gynäkologie verfügen, durchgeführt werden.

Die Niedersächsische Frauen- und Gesundheitsministerin Cornelia Rundt zeigt sich erfreut über die Partnerkliniken: "Das Netzwerk ProBeweis bietet ein situationsgerechtes Angebot für die Opfer von Sexualdelikten und häuslicher Gewalt und leistet einen wichtigen Beitrag für die Unterstützung von gewaltbetroffenen Frauen. Die weitere Ausdehnung des Angebotes ist im Flächenland Niedersachsen von besondere Bedeutung."

Neben den zentralen Ambulanzen in Hannover und Oldenburg stützt sich das Netzwerk auf eine wachsende Zahl von Gewaltambulanzen in Partnerkliniken in Niedersachsen.

Weitere Informationen

Auf der Website des Netzwerkes ProBeweis finden Sie weitere Informationen sowie Kontaktadressen der Partnerkliniken und auch Notrufnummern. www.probeweis.de

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Stell Dir vor, es ist Wahl und keine geht hin!

Stell-Dir-vor-es-ist-Wahl
In diesem Jahr können die Menschen in Rheinland-Pfalz gleich zwei Mal zur Wahl gehen. Am 14. März wird der neue Landtag gewählt, am 26. September der neue Bundestag, und im Landkreis Trier-Saarburg findet am gleichen Tag die Landratswahl statt. Aus diesem Anlass haben die Gleichstellungsbeauftragten der Region Trier sechs kurze Videos unter dem Motto: "Stell Dir vor, es ist Wahl und keine geht hin!" erstellen lassen. Auf witzige und ironische Weise nimmt Marlies Blume in diesen Filmen das Thema unter die Lupe: Ja, ich will! | Es geht um die Wurst | Die Systemrelevanz auf zwei Beinen | Mitmischen statt Staubwischen | Platzhirschgegockele und Zickenkrieg | Frauen und Männer müssen sich befruchten. Zu sehen sind die Filme auf youtube.

Neu vorgestellt

Handreichung-Gendersensible-Sprache-Bremer-Verwaltung
Die "Handreichung gendersensible Sprache in der Bremer Verwaltung" liefert eine Vielfalt von Erklärungen, Hinweisen und Vorschlägen, wie Amtssprache nicht nur Männer, sondern Frauen, Trans- und Interpersonen gleichermaßen anspricht. Das im Aus- und Fortbildungszentrum angedockte Kompetenzteam Bürger:innenservice und Kommunikation hat auf 20 Seiten eine umfangreiche Sammlung vorgelegt, wie gendersensibel formuliert werden kann. weiterlesen >>>

Termine Alle Termine >>>

März 2021

5.3.–11.3.2021 | NEIN! GEGEN HÄUSLICHE GEWALT! | Nds. Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, Online

8.3.2021 | Internationaler Frauentag, weltweit

8.3.2021 | Gleichberechtigung – keinen Schritt zurück in Corona-Zeiten!, Nds. Landtag / online

9.3.2021 | 3. Fachtagung der Initiative Klischeefrei, online

10.3.2021 | Equal Pay Day, deutschlandweit/ europaweit

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Kalender 2021 | Zwölf von uns - Monika Hauser

03_Kalenderblatt-Maerz_2021
Der Kalender von Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. 2021 stellt zwölf Frauen vor, die sich besonders einsetzen, um unsere Welt gerechter zu machen. Hier unser Beitrag für den Monat März: Monika Hauser studierte Medizin, weil sie Menschen helfen und ganzheitlich unterstützen wollte. Der jungen Gynäkologin vertrauten Frauen oft Geschichten über erlittene Misshandlungen und Vergewaltigungen an. Um Patientinnen zu stärken, gründete sie u.a. Gesprächsgruppen und eröffnete eine Beratungsstelle für Schwangerschaftsabbrüche.
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