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Selbstverteidigung braucht Selbstbehauptung - Standards für Selbstbehauptungskurse

Selbstverteidigung-braucht-SelbstbehauptungDie Broschüre der Bremischen Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau befasst sich mit Standards für Selbstbehauptungskurse. Dabei wird zunächst ein fachlicher Überblick der Begriffe "Selbstbehauptung", "Selbstverteidigung" oder auch "Kampfsport" geliefert. Es wird zusammengefasst, welche Grundbedingungen ein solcher Kurs erfüllen muss und welche Ziele gesetzt werden.

Die Broschüre richtet sich unter anderem an Trainerinnen und Trainer und führt Schwerpunkte für verschiedene Zielgruppen auf. Dabei wird zwischen weiblichen und männlichen Gruppen unterschieden, die Gruppe der Kinder und Jugendlichen sowie Menschen mit Behinderung, Trans* und Inter* Personen sowie das Alter der Teilnehmenden in den Fokus genommen. Bedingt durch verschiedene Sozialisation sollten die Trainerinnen und Trainer ihre Einheiten stets an die Zielgruppe angepasst konzipieren.

Gleichzeitig richtet sich die Broschüre auch an potenzielle Teilnehmende und klärt über die Inhaltspunkte für seriöse und effiziente Trainings auf. Checklisten für verschiedene Zielgruppen geben praxisbezogene Hinweise. Eine Handreichung, die sich umfassend mit den Standards befasst und für die Arbeit im Gleichstellungskontext hilfreiche Unterstützung bietet.

Bremische Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau (ZGF) und Polizei Bremen (Hrsg.): Selbstverteidigung braucht Selbstbehauptung, Standards für Selbstbehauptungskurse, Bremen, November 2016

Weitere Informationen

Die Broschüre steht auf der Website der ZGF zum Download bereit.

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Hilfe gegen Gewalt | Angebote des BMFSFJ

Das bundesweite Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" unter der kostenfreien Nummer 08000 116 016 leistet Erst- und Krisenunterstützung, bei Gewalt gegen Frauen gibt es Rat und Hilfe rund um die Uhr, anonym, in insgesamt 18 Sprachen, barrierefrei. Das Hilfetelefon ist online zu erreichen unter www.hilfetelefon.de. Angesichts der Corona-Krise könnten Druck und Konflikte in Familien auch in Gewalt gegen Kinder und Jugendliche münden. Das Bundesfamilienministerium stärkt daher die telefonischen Beratungsangebote. Dazu gehören die "Nummer gegen Kummer" (116 111) für Kinder und Jugendliche oder das Elterntelefon (0800 111 0550). Zudem werden im Netz niedrigschwellige Hilfsangebote für Kinder, Jugendliche und Eltern ausgebaut.

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21.4.2020 | Der Gleichstellungsplan nach dem Niedersächsischen Gleichberechtigungsgesetz - VERSCHOBEN!, Varel

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