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Sachsen | Männerschutzwohnungen: Bilanz nach einem Jahr

Männer, die von Gewalt betroffen sind, können in Sachsen in zwei Wohnungen Schutz suchen. Seit dem 1. Februar 2017 wird dies durch ein Pilotprojekt der beiden Träger Männernetzwerk Dresden e.V. und der LEMANN e.V. in Leipzig ermöglicht. Die Initiatoren ziehen eine erste Bilanz.

Pro Wohnung können maximal drei von Gewalt in Partnerschaftskonflikten betroffene Männer Schutz suchen. Auch deren Kinder können bei Bedarf mit einziehen. Die Leipziger Wohnung hatte seit März 2017 insgesamt 672 Aufenthaltstage von 7 Männern zwischen 20 und 40 Jahren zu verzeichnen. Die Dresdner Wohnung verzeichnete im ersten Jahr ihres Bestehens 438 Aufenthaltstage von 10 Männern im Alter zwischen 29 und 67 Jahren. Teilweise musste hier wegen Vollbelegung mit Wartelisten gearbeitet werden.

Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, ordnet die Zahlen ein: "Das sächsische Modellprojekt der Männerschutzwohnung zeigt, wie notwendig es ist. Die zur Verfügung gestellten Kapazitäten werden genutzt. Teilweise würden wir sogar noch mehr Plätze benötigen. Wir sehen dabei, dass wir für dieses Angebot eine hohe Akzeptanz bei den von häuslicher Gewalt betroffenen Männern erreicht haben. Moderne Gleichstellungspolitik bedeutet für mich, Politik für Frauen und Männer zu machen. Das Modellprojekt der Männerschutzwohnung füllt diesen Anspruch mit Leben."

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Website zum Bundesförderprogramm 'Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen' geht online!

Bundesfoerderprogramm_GemeinsamGegenGewaltAnFrauen
Das Bundesförderprogramm "Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ist Teil des Gesamtprogramms der Bundesregierung zur Umsetzung der Istanbul-Konvention. Ab sofort können sich Interessierte und potenzielle Antragsstellerinnen und Antragsteller auf der neuen Website www.gemeinsam-gegen-gewalt-an-frauen.de rund um das Förderprogramm informieren. Neben zahlreichen Informationen, finden sich hier nun auch sämtliche Dokumente zum Zuwendungsverfahren.

Neu vorgestellt

Auf-den-Spuren-bedeutender-Frauen
Auf den Spuren bedeutender Frauen - mit dem Rad Niedersachsens Frauengeschichte erkunden: Im Rahmen der Initiative frauenORTE Niedersachsen hat der Landesfrauenrat Niedersachsen e.V. eine neue Broschüre herausgegeben. Sie bietet Einblicke in die Vielfalt niedersächsischer Frauengeschichte. Neben Texten zu 42 Frauenpersönlichkeiten gibt es Hinweise zu frauenORTE-Stadtführungen und -Ausstellungen sowie Tipps zu weiteren touristischen Zielen. Die Broschüre möchte außerdem dazu anregen, auf niedersächsischen Fernradwegen von frauenORT zu frauenORT zu radeln. weiterlesen >>>

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September 2020

1.9.2020 | Keine sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz - Handlungssicherheit in Beratung, Begleitung und Prävention | Ausgebucht, Hannover

17.9.2020 | Öffentlichkeitsarbeit mit Pfiff - Fast ohne Budget- und Zeitaufwand ALLE erreichen | Ausgebucht, Hannover

22.9.–23.9.2020 | Grundlagen für die Gleichstellungsarbeit - Ausgebucht!, Hannover

28.9.–29.9.2020 | Deutscher Präventionstag, online

Oktober 2020

5.10.–6.10.2020 | Fachkraft der Antidiskriminierungsberatung, Lüneburg

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Ausstellung zur Frauenrechtskonvention

Cedaw-Ausstellung
Über 40 Jahre gibt es die UN-Frauenrechtskonvention (engl. Abk. CEDAW) schon. Doch leider sind die Inhalte der Konvention nur wenigen Menschen bekannt. Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. hat eine Ausstellung zum Verleih entwickelt. Sie informiert über die Reichweite, Entwicklung sowie Inhalte des CEDAW-Abkommens. Außerdem werden gleichstellungspolitische Inhalte der UN-Frauenrechtskonvention dargestellt, die auch auf kommunaler Ebene von Bedeutung sind. Die Ausstellung ist in Form von Roll-ups sowie als Posterausstellung erhältlich. Mehr unter www.gleichstellung-sichtbar-machen.de/projekt/ausstellung