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20 Jahre Netzwerk Gewaltschutz in der Region Darmstadt-Dieburg

20-Jahre-Netzwerk-GewaltschutzIn Darmstadt und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg wird häusliche und sexualisierte Gewalt seit über 20 Jahren als gesellschaftliches Phänomen begriffen. Das Netzwerk Gewaltschutz wurde 1998 mit dem Ziel gegründet, den Schutz für betroffene Frauen, Mädchen und Jungen durch Zusammenarbeit auf einer breiten institutionellen Ebene zu verbessern und diesen Gewaltformen auch durch Prävention wirksam entgegen zu treten.

Eine intensive Zusammenarbeit an den Schnittstellen ermöglicht beispielsweise den gemeinsamen "Pro-Aktiven-Ansatz" von Polizei und Beratungsstellen. Auch die Region profitiert von der übergreifenden Zusammenarbeit, denn Formen der Gewalt und somit die Prävention und Intervention machen an den Grenzen der Gebietskörperschaften nicht halt.

Die interdisziplinäre Zusammenarbeit der verschiedenen Beratungsstellen auf kommunaler Ebene, der Wissenschaftsstadt Darmstadt, dem Landkreis Darmstadt-Dieburg und dem Polizeipräsidium Südhessen, ist zu einem tragfähigen anerkannten Netzwerk gewachsen. Die Geschäftsführung liegt beim Frauenbüro der Wissenschaftsstadt Darmstadt und beim Büro für Chancengleichheit Darmstadt-Dieburg.

Die Perspektiven von Beratungsstellen, von Polizei und Justiz, von Rechtsanwaltschaft und Gutachterinnen und Gutachtern, von Jugendämtern und Frauenbüros zu häuslicher und sexualisierter Gewalt fließen in die Netzwerkarbeit ein. Dies ermöglicht ein optimal aufeinander abgestimmtes Hilfesystem im Sinne eines verbesserten Schutzes von Betroffenen.

Eine Broschüre würdigt nun die engagierte Zusammenarbeit für einen verbesserten Schutz für betroffene Frauen, Mädchen und Jungen. Sie zeigt Meilensteine aus 20 Jahren der Entwicklung auf.

Netzwerk Gewaltschutz - Prävention und Schutz gegen häusliche und sexualisierte Gewalt an Frauen, Mädchen und Jungen in der Wissenschaftsstadt Darmstadt und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg (Hrsg.): 20 Jahre Netzwerk Gewaltschutz, Dokumentation 1998-2018, Darmstadt 2018

Weitere Informationen

Die Broschüre steht auf der Website der Stadt Darmstadt zum Download zur Verfügung.

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Aktuelle Informationen

Liebe Leserinnen und Leser unseres Webangebotes,
in unserem Terminkalender finden sich viele Veranstaltungen, die in den nächsten Wochen stattfinden sollten. Wir können leider nicht überall nachprüfen, ob es aufgrund des Corona-Virus zu Absagen kommt. Bitte kontaktieren Sie selbst die entsprechenden Veranstalterinnen und Veranstalter.

Unsere eigenen Fortbildungen und Termine der nächsten Zeit verschieben wir. Unser Büro ist weiterhin besetzt, einige Kolleginnen arbeiten allerdings im Homeoffice. Wir sind also per Mail und Telefon für Sie erreichbar.
Bleiben Sie alle gesund und guten Mutes!

Ihr Team von Gleichberechtigung und Vernetzung.

Hilfe gegen Gewalt | Angebote des BMFSFJ

Das bundesweite Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" unter der kostenfreien Nummer 08000 116 016 leistet Erst- und Krisenunterstützung, bei Gewalt gegen Frauen gibt es Rat und Hilfe rund um die Uhr, anonym, in insgesamt 18 Sprachen, barrierefrei. Das Hilfetelefon ist online zu erreichen unter www.hilfetelefon.de. Angesichts der Corona-Krise könnten Druck und Konflikte in Familien auch in Gewalt gegen Kinder und Jugendliche münden. Das Bundesfamilienministerium stärkt daher die telefonischen Beratungsangebote. Dazu gehören die "Nummer gegen Kummer" (116 111) für Kinder und Jugendliche oder das Elterntelefon (0800 111 0550). Zudem werden im Netz niedrigschwellige Hilfsangebote für Kinder, Jugendliche und Eltern ausgebaut.

Termine Alle Termine >>>

März 2020

24.3.–29.3.2020 | Internationales Frauenfilmfestival Dortmund | Köln, Köln

April 2020

21.4.2020 | Der Gleichstellungsplan nach dem Niedersächsischen Gleichberechtigungsgesetz - VERSCHOBEN!, Varel

Mai 2020

7.5.–8.5.2020 | Global Forum for Gender Equality, Mexico City

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Ausstellung zur Frauenrechtskonvention

Cedaw-Ausstellung
Über 40 Jahre gibt es die UN-Frauenrechtskonvention (engl. Abk. CEDAW) schon. Doch leider sind die Inhalte der Konvention nur wenigen Menschen bekannt. Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. hat eine Ausstellung zum Verleih entwickelt. Sie informiert über die Reichweite, Entwicklung sowie Inhalte des CEDAW-Abkommens. Außerdem werden gleichstellungspolitische Inhalte der UN-Frauenrechtskonvention dargestellt, die auch auf kommunaler Ebene von Bedeutung sind. Die Ausstellung ist in Form von Roll-ups sowie als Posterausstellung erhältlich. Mehr unter www.gleichstellung-sichtbar-machen.de/projekt/ausstellung