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Frauenhauskinder und ihr Weg ins Leben

Frauenhauskinder-und-ihr-Weg-ins-LebenWie haben "Frauenhauskinder" häusliche Gewalt und die Schutzsuche ihrer Mütter erlebt und welche Bedeutung hatte diese Erfahrung für sie? Eine Studie der Leuphana Universität Lüneburg hat diese Frage untersucht und gibt tiefe Einsichten über das Erleben von Kindern im Frauenhaus. Grundlage der Untersuchung sind strukturierte Interviews, in denen junge Erwachsene die häusliche Situation und ihre Zeit im Frauenhaus rückblickend beschreiben.

Das Miterleben häuslicher Gewalt wirkt sich auf die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern aus und kann ein Risikofaktor sein. Der Aufenthalt im Frauenhaus kann dazu beitragen, Ressourcen im Sinne von Resilienz zu aktivieren und den Kindern in geschützter Umgebung neue positive Erfahrungen ermöglichen.

Die Studie gibt unter anderem Aufschluss über Veränderungen in den sozialen Beziehungen der Kinder in Folge eines Frauenhausaufenthaltes und reflektiert die Einflüsse auf die spätere Wahrnehmung von Geschlechterverhältnissen und Beziehungen. Die Gewalterfahrungen wirken in die weiteren Bildungs- und Lebensverläufe hinein. Die Studie benennt Risiko- und Schutzfaktoren, beschreibt die Identitätskonstrukstionen der Befragten und zeichnet ihre weiteren Lebenswege nach.

Aus diesen gewonnenen Erkenntnissen werden Empfehlungen für die Arbeit im Frauenhaus abgeleitet und politische Notwendigkeiten aufgezeigt.

Das Buch bietet Erkenntnisse und Anregungen für Studierende, sozialpädagogische Fachkräfte, Frauenhausleitungen, Beratungsstellen, Kinderschutz und alle Interessierten im Bereich Gewaltprävention.

Die Autorin:
Prof. Dr. Angelika Henschel, Professorin für Sozialpädagogik, insb. Genderforschung, Jugendhilfe und Inklusion am Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik, Leuphana Universität Lüneburg

Angelika Henschel: Frauenhauskinder und ihr Weg ins Leben, Verlag Barbara Budrich, 2019

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Website zum Bundesförderprogramm 'Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen' geht online!

Bundesfoerderprogramm_GemeinsamGegenGewaltAnFrauen
Das Bundesförderprogramm "Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ist Teil des Gesamtprogramms der Bundesregierung zur Umsetzung der Istanbul-Konvention. Ab sofort können sich Interessierte und potenzielle Antragsstellerinnen und Antragsteller auf der neuen Website www.gemeinsam-gegen-gewalt-an-frauen.de rund um das Förderprogramm informieren. Neben zahlreichen Informationen, finden sich hier nun auch sämtliche Dokumente zum Zuwendungsverfahren.

Neu vorgestellt

Auf-den-Spuren-bedeutender-Frauen
Auf den Spuren bedeutender Frauen - mit dem Rad Niedersachsens Frauengeschichte erkunden: Im Rahmen der Initiative frauenORTE Niedersachsen hat der Landesfrauenrat Niedersachsen e.V. eine neue Broschüre herausgegeben. Sie bietet Einblicke in die Vielfalt niedersächsischer Frauengeschichte. Neben Texten zu 42 Frauenpersönlichkeiten gibt es Hinweise zu frauenORTE-Stadtführungen und -Ausstellungen sowie Tipps zu weiteren touristischen Zielen. Die Broschüre möchte außerdem dazu anregen, auf niedersächsischen Fernradwegen von frauenORT zu frauenORT zu radeln. weiterlesen >>>

Termine Alle Termine >>>

September 2020

1.9.2020 | Keine sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz - Handlungssicherheit in Beratung, Begleitung und Prävention | Ausgebucht, Hannover

17.9.2020 | Öffentlichkeitsarbeit mit Pfiff - Fast ohne Budget- und Zeitaufwand ALLE erreichen | Ausgebucht, Hannover

22.9.–23.9.2020 | Grundlagen für die Gleichstellungsarbeit - Ausgebucht!, Hannover

28.9.–29.9.2020 | Deutscher Präventionstag, online

Oktober 2020

5.10.–6.10.2020 | Fachkraft der Antidiskriminierungsberatung, Lüneburg

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Ausstellung zur Frauenrechtskonvention

Cedaw-Ausstellung
Über 40 Jahre gibt es die UN-Frauenrechtskonvention (engl. Abk. CEDAW) schon. Doch leider sind die Inhalte der Konvention nur wenigen Menschen bekannt. Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. hat eine Ausstellung zum Verleih entwickelt. Sie informiert über die Reichweite, Entwicklung sowie Inhalte des CEDAW-Abkommens. Außerdem werden gleichstellungspolitische Inhalte der UN-Frauenrechtskonvention dargestellt, die auch auf kommunaler Ebene von Bedeutung sind. Die Ausstellung ist in Form von Roll-ups sowie als Posterausstellung erhältlich. Mehr unter www.gleichstellung-sichtbar-machen.de/projekt/ausstellung