Das Portal aus Niedersachsen für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

Bayern gegen Gewalt

Das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales hat eine gute Zusammenstellung zum Thema FGM unter bayern-gegen-gewalt.de/gewalt-infos-und-einblicke/formen-von-gewalt/fgm veröffentlicht.

BMFSFJ: Schutzbrief gegen weibliche Genitalverstümmelung auch in Fremdsprachen erhältlich

Schutzbrief-Genitalverstuemmelung_BMFSFJAnlässlich der beginnenden Sommerferien und der Reisezeit stellt das Bundesfamilienministerium den Schutzbrief gegen weibliche Genitalverstümmelung (englisch: female genital mutilation, kurz: FGM) in verschiedenen Sprachen bereit. Er soll Mädchen vor einer Genitalverstümmelung im Ausland schützen und Familien davon abhalten, diese während ihrer Reisen in die Herkunftsländer vorzunehmen.Weiterlesen >>>

Female Genital Mutilation. Medizinische Beratung und Therapie genitalverstümmelter Mädchen und Frauen

Female-Genital-MutilationFemale Genital Mutilation, kurz FGM, bezeichnet die Praxis weiblicher Genitalverstümmelung. Entgegen gängiger Vorstellungen ist die Anzahl von betroffenen Frauen auch in Deutschland mit einer Dunkelziffer von ca. 74.899 (erhoben 2019) sehr hoch und damit nicht nur ein Problem "der Anderen". Die Zahl der Hilfsangebote deckt jedoch bei weitem nicht den tatsächlichen Bedarf ab, was u.a. auf einen Mangel an ausreichend geschultem Fachpersonal zurückzuführen ist. Um diesen Mangel zu überwinden, haben Uwe von Fritschen, Cornelia Strunz und Roland Scherer mit ihrer Veröffentlichung "Female Genital Mutilation" eine Handlungsanleitung für die Diagnostik von und die Kommunikation mit FGM-Patientinnen herausgegeben, und zugleich eine soziokulturelle Einordnung des Phänomens mitgeliefert.Weiterlesen >>>

BMFSFJ | Zahlen zu weiblicher Genitalverstümmelung vorgestellt

Die Zahl der weiblichen Genitalverstümmelungen in Deutschland ist in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen. 67.975 Frauen mussten hierzulande eine solche Menschenrechtsverletzung erleiden, hat eine neue Untersuchung ergeben, die Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey heute vorgestellt hat. Die Erhebung wurde im Auftrag des Bundesfamilienministeriums (BMFSFJ) nach einer von dem Europäischen Institut für Gleichstellungsfragen entwickelten Methodik erstellt. Im Vergleich zu den im Februar 2017 vom BMFSFJ veröffentlichten Zahlen ist das ein Anstieg von 44%. Die meisten betroffenen Frauen stammen aus Eritrea, Somalia, Indonesien, Ägypten und Nigeria. Die deutliche Steigerung der Zahl der betroffenen und gefährdeten Frauen und Mädchen ist darauf zurückzuführen, dass mehr Menschen aus Herkunftsländern, in denen weibliche Genitalverstümmelung praktiziert wird, nach Deutschland gekommen sind.Weiterlesen >>>

Schutzbrief gegen weibliche Genitalverstümmelung

Schutzbrief-gegen-weibliche-GenitalverstuemmelungWeibliche Genitalverstümmelung verstößt gegen deutsches und internationales Recht und wird bestraft, auch wenn die Mädchen im Ausland beschnitten werden. Darauf weist ein Schutzbrief hin, der nun erstmals in Deutschland verfügbar ist. Betroffene Familien können, wenn sie mit ihren Kindern auf Heimatbesuch sind, den Schutzbrief vorzeigen. Um die Genitalverstümmelung ihrer Töchter zu verhindern, soll Eltern durch den Hinweis auf die rechtlichen Folgen ermöglicht werden, sich dem sozialen Druck im Heimatland zu entziehen. An der Erstellung des Schutzbriefes haben sich in Hamburg neben Initiatorin Gwladys Awo (Plan International) die Sozial-, Gesundheits-, Justiz- und Innenbehörde beteiligt. Der Schutzbrief steht in Englisch, Französisch und Deutsch als Download auf www.hamburg.de/opferschutz zur Verfügung.

Weibliche Genitalverstümmelung im Flüchtlingskontext

Weibliche-Genitalverstuemmelung_PLANDie Informationsbroschüre von Plan International beschreibt Herausforderungen und Handlungsempfehlungen im Umgang mit weiblicher Genitalverstümmelung im Flüchtlingskontext. Die Handreichung richtet sich an Berufsgruppen wie Angestellte von Sozialbehörden, medizinisches Personal und Mitarbeitende in Flüchtlingsunterkünften. Sie hilft bei der Umsetzung der interdisziplinären Arbeit von Aufklärung, Schutz, Hilfe, Beratung und Begleitung betroffener Frauen und Mädchen.Weiterlesen >>>

'Null-Toleranz-Tag' gegenüber weiblicher Genitalverstümmelung am 6. Februar

Die Zahl von weiblicher Genitalverstümmelung betroffener Mädchen und Frauen hat sich innerhalb von knapp 20 Jahren fast verdreifacht. 2017 lebten mehr als 58.000 betroffene Frauen und mindestens 13.000 gefährdete Mädchen in Deutschland, 1998 waren es 21.000 Betroffene und 5.500 Gefährdete. Dies geht aus Hochrechnungen der Frauenrechtsorganisation hervor, die sie seit 1998 veröffentlicht. "Gerade vor dem Hintergrund zunehmender Migration aus Ländern, in denen es zur Tradition gehört, Mädchen zu beschneiden, muss dringend mehr in Aufklärung und Prävention investiert werden", erklärt Bundesgeschäftsführerin Christa Stolle von TERRE DES FEMMES. Sie fordert deshalb verpflichtende Vorsorgeuntersuchungen so genannte U-Untersuchungen für alle Kinder. Bei den Untersuchungen müssen die Genitalien miteingeschlossen werden.Weiterlesen >>>

BAG schreibt Gender Award 2022 aus

Die Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen hat erneut den Gender Award ausgeschrieben. Ab sofort können sich Kommunen um den Preis "Kommune mit Zukunft 2022" bewerben. Mit dem Gender Award soll erfolgreiche und beispielhafte Frauen- und Gleichstellungsarbeit ausgezeichnet werden. Die Ausschreibung läuft vom 12. Dezember 2021 bis zum 14. Februar 2022. Die Jury wird Ende März 2022 die Preisträgerinnen ermitteln. Die Preisverleihung ist für den 6. Mai 2022 in Berlin geplant. Die Bewerbungsunterlagen sind auf www.frauenbeauftragte.org zu finden.

Kalender 2022 'Kunst und Kultur'

Kalender-GuV-2022
Der Kalender 2022 von Gleichberechtigung und Vernetzung hat das Thema "Frauen in Kunst und Kultur": Ein weiblicher Bereich? Mitnichten. Wer verdient hier das große Geld? Wer entscheidet? Kunst und Kultur wirkt auf Rollenbilder; durch die Inhalte und durch die Darstellung, aber auch durch Protagonistinnen und Protagonisten: Wer steht hinter der Kamera, vor dem Orchester? Aber die gute Nachricht ist: Frauen holen auf! Alle Informationen zum Kalender und zur Bestellung finden Sie hier: weiterlesen >>>

Termine Alle Termine >>>

November 2021

25.11.–10.12.2021 | 16-Tage-Kampagne 'Gegen Gewalt an Frauen', Landkreis Harburg

Dezember 2021

14.12.2021 | Vielfältige Aussichten: Diversitätsoffene Leitung in der Kirche, online

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Kalender 2021 | Zwölf von uns - Luisa Neubauer

12_Kalenderblatt-Dezember_2021
Der Kalender von Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. 2021 stellt zwölf Frauen vor, die sich besonders einsetzen, um unsere Welt gerechter zu machen. Hier unser Beitrag für den Monat Dezember: Luisa Neubauer ist eine von vielen jungen und gut ausgebildeten Frauen an der Spitze der internationalen Klimaprotestbewegung Fridays for Future für mehr Klimaschutz. weiterlesen >>>