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Informationsbroschüre zur Bekämpfung von weiblicher Genitalverstümmelung

Informationsbroschuere-zur-Bekaempfung-von-weiblicher-GenitalverstuemmelungIm Vorfeld des Internationalen Tags gegen weibliche Genitalverstümmelung am 6. Februar hat das Ministerium für Soziales und Integration des Landes Baden-Württemberg eine neue Broschüre zur Bekämpfung von weiblicher Genitalverstümmelung vorgestellt. Die Broschüre richtet sich insbesondere an Frauen und Mädchen, die Opfer des Eingriffs geworden sind oder werden könnten. Sie ist in mehreren Sprachen erhältlich und kann über die Webseite des Ministeriums heruntergeladen oder bestellt werden.

In der Broschüre wird der Zugang zu Hilfs- und Unterstützungsmöglichkeiten aufgezeigt. Gleichzeitig soll bei den Betroffenen durch Aufklärungsarbeit und einer Auseinandersetzung mit den vorherrschenden Motiven für Genitalverstümmelung ein Problembewusstsein geschaffen werden, um einem möglichen drohenden Eingriff im familiären Umfeld entgegenzuwirken. Gesundheitsämter, Integrationsbeauftragte, Hebammenverbände und Stellen des Beratungs- und Unterstützungssystems sollen vom Ministerium gezielt auf die Broschüre aufmerksam gemacht werden.

Als weibliche Genitalverstümmelung werden alle Praktiken bezeichnet, bei denen die äußeren weiblichen Genitalien teilweise oder vollständig entfernt werden. Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind davon weltweit zwischen 100 und 140 Millionen Frauen und Mädchen betroffen.

Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg (Hrsg.): Informationsbroschüre zur Bekämpfung von weiblicher Genitalverstümmelung, Stuttgart 2016

Weitere Informationen

Die Broschüre ist in mehreren Sprachen erhältlich und kann über die Webseite des Ministeriums heruntergeladen oder bestellt werden.

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