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Broschüre des BMFSFJ zur Genitalverstümmelung

Genitale-Verstuemmelung-bei-Frauen-und-MaedchenZu den Praktiken, die gegen die Menschenrechte der Frau verstoßen, gehört auch die Verstümmelung der weiblichen Geschlechtsorgane. Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gibt es weltweit zwischen 85 und 115 Millionen Mädchen und Frauen, deren Genitialien verstümmelt wurden. Jährlich droht weiteren 2 Millionen Mädchen ein solcher Eingriff.

Die Broschüre setzt sich mit folgenden Fragen auseinander: Wie erfolgt eine Genitalverstümmelung? Warum werden Mädchen und Frauen beschnitten? In welchen Regionen wird dies praktiziert? Welche Folgen hat das für die Gesundheit von Mädchen und Frauen? Welche Gesundheitsschäden treten auf? Welche medizinischen Möglichkeiten gibt es zur Behebung der Folgeschäden?

Weiterhin wird die Rechtslage in Deutschland erläutert. Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Hrsg.): Genitale Verstümmelung bei Mädchen und Frauen. Eine Informationsschrift für Ärztinnen und Ärzte, Beraterinnen und Berater unter Verwendung von Informationen der Weltgesundheitsorganisation der Vereinten Nationen, Stand: Juni 2005

Weitere Informationen

Die Broschüre kann alspdf-Datei auf der Website des BMFSFJ heruntergeladen werden.

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'Zuhause nicht sicher?' - Poster-Aktion gegen Häusliche Gewalt

Zuhause-nicht-sicher_Poster-Aktion
In der Corona-Krise können Konflikte und häusliche Gewalt zunehmen. Hilfe zu finden, ist gerade jetzt für viele schwer. Die Poster-Aktion des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend "Zuhause nicht sicher?" informiert zu Hilfeangeboten - im Supermarkt oder im eigenen Hausflur. Alle interessierten Unternehmen, Verwaltungen, Vereine oder Privatpersonen, die die Aktion unterstützen wollen, finden die Postervorlage in verschiedenen Formaten zum Download unter staerker-als-gewalt.de.

Aktuelle Infos | Coronavirus

Corona-Spezial
Wir sammeln aktuelle Informationen und Hinweise zur Corona-Pandemie für Gleichstellungsbeauftragte. In erster Linie geht es dabei um Hilfen bei Häuslicher Gewalt, Angebote von Frauenhäusern und Beratungsstellen. Aber auch Fragen zur finanziellen Situation von Frauen, insbesondere Alleinerziehende. Die derzeit besonders sichtbare Systemrelevanz der Care-Berufe versuchen wir hier für Sie darzustellen. Zur Themenseite.

Termine Alle Termine >>>

Juni 2020

2.6.2020 | Töchter des Aufbruchs | Film und Diskussion, online

8.6.2020 | Care Arbeit: Wer kümmert sich? Und wen kümmert's?, online

September 2020

1.9.2020 | Keine sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz - Handlungssicherheit in Beratung, Begleitung und Prävention | Ausgebucht, Hannover

17.9.2020 | Öffentlichkeitsarbeit mit Pfiff - Fast ohne Budget- und Zeitaufwand ALLE erreichen | Ausgebucht, Hannover

22.9.–23.9.2020 | Grundlagen für die Gleichstellungsarbeit, Hannover

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Ausstellung zur Frauenrechtskonvention

Cedaw-Ausstellung
Über 40 Jahre gibt es die UN-Frauenrechtskonvention (engl. Abk. CEDAW) schon. Doch leider sind die Inhalte der Konvention nur wenigen Menschen bekannt. Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. hat eine Ausstellung zum Verleih entwickelt. Sie informiert über die Reichweite, Entwicklung sowie Inhalte des CEDAW-Abkommens. Außerdem werden gleichstellungspolitische Inhalte der UN-Frauenrechtskonvention dargestellt, die auch auf kommunaler Ebene von Bedeutung sind. Die Ausstellung ist in Form von Roll-ups sowie als Posterausstellung erhältlich. Mehr unter www.gleichstellung-sichtbar-machen.de/projekt/ausstellung