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Weibliche Genitalverstümmelung im Flüchtlingskontext

Weibliche-Genitalverstuemmelung_PLANDie Informationsbroschüre von Plan International beschreibt Herausforderungen und Handlungsempfehlungen im Umgang mit weiblicher Genitalverstümmelung im Flüchtlingskontext. Die Handreichung richtet sich an Berufsgruppen wie Angestellte von Sozialbehörden, medizinisches Personal und Mitarbeitende in Flüchtlingsunterkünften.

In die Broschüre eingeflossen ist die Expertise aus der Zusammenarbeit mit engagierten Mitgliedern afrikanischer Communities als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren für Aufklärungsarbeit und aus einem Pilotprojekt in Hamburger Flüchtlingsunterkünften. Mit einem zweifachen Ansatz sollen Mädchen einerseits vor einer möglichen Beschneidung geschützt werden und andererseits betroffene Frauen und Mädchen Unterstützung erhalten. Denn sie benötigen medizinische Hilfe, pädagogische Beratung, psychologische Begleitung und rechtliche Aufklärung.

Die Handreichung hilft bei der Umsetzung der interdisziplinären Arbeit – und ist ein Meilenstein für die Aufklärungsarbeit mit betroffenen Mädchen und Frauen. Sie bietet neben den grundlegenden Informationen auch Empfehlungen für betroffene Frauen im Asylverfahren und Informationen zur plastisch-chirurgischen Wiederherstellung. Im Anhang gibt es ein medizinisches Glossar, Übersicht über die Bezeichnung von weiblicher Genitalverstümmelung / Beschneidung und deren Bedeutung in anderen Sprachen sowie einen Fragebogen für die Sprechstundenpraxis.

Plan International Deutschland e.V. (Hrsg.): Weibliche Genitalverstümmelung im Flüchtlingskontext. Herausforderungen und Handlungsempfehlungen, Hamburg 2018

Weitere Informationen

Download auf www.kinderschutz-niedersachsen.de

Einzelne Exemplare können als Printausgabe bestellt werden bei:
Plan International
Gwladys Awo
gwladys.awo@plan.de
Telefon (040) 607 71 63 17

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'Zuhause nicht sicher?' - Poster-Aktion gegen Häusliche Gewalt

Zuhause-nicht-sicher_Poster-Aktion
In der Corona-Krise können Konflikte und häusliche Gewalt zunehmen. Hilfe zu finden, ist gerade jetzt für viele schwer. Die Poster-Aktion des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend "Zuhause nicht sicher?" informiert zu Hilfeangeboten - im Supermarkt oder im eigenen Hausflur. Alle interessierten Unternehmen, Verwaltungen, Vereine oder Privatpersonen, die die Aktion unterstützen wollen, finden die Postervorlage in verschiedenen Formaten zum Download unter staerker-als-gewalt.de.

Aktuelle Infos | Coronavirus

Corona-Spezial
Wir sammeln aktuelle Informationen und Hinweise zur Corona-Pandemie für Gleichstellungsbeauftragte. In erster Linie geht es dabei um Hilfen bei Häuslicher Gewalt, Angebote von Frauenhäusern und Beratungsstellen. Aber auch Fragen zur finanziellen Situation von Frauen, insbesondere Alleinerziehende. Die derzeit besonders sichtbare Systemrelevanz der Care-Berufe versuchen wir hier für Sie darzustellen. Zur Themenseite.

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Ausstellung zur Frauenrechtskonvention

Cedaw-Ausstellung
Über 40 Jahre gibt es die UN-Frauenrechtskonvention (engl. Abk. CEDAW) schon. Doch leider sind die Inhalte der Konvention nur wenigen Menschen bekannt. Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. hat eine Ausstellung zum Verleih entwickelt. Sie informiert über die Reichweite, Entwicklung sowie Inhalte des CEDAW-Abkommens. Außerdem werden gleichstellungspolitische Inhalte der UN-Frauenrechtskonvention dargestellt, die auch auf kommunaler Ebene von Bedeutung sind. Die Ausstellung ist in Form von Roll-ups sowie als Posterausstellung erhältlich. Mehr unter www.gleichstellung-sichtbar-machen.de/projekt/ausstellung