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Weibliche Genitalverstümmelung im Flüchtlingskontext

Weibliche-Genitalverstuemmelung_PLANDie Informationsbroschüre von Plan International beschreibt Herausforderungen und Handlungsempfehlungen im Umgang mit weiblicher Genitalverstümmelung im Flüchtlingskontext. Die Handreichung richtet sich an Berufsgruppen wie Angestellte von Sozialbehörden, medizinisches Personal und Mitarbeitende in Flüchtlingsunterkünften.

In die Broschüre eingeflossen ist die Expertise aus der Zusammenarbeit mit engagierten Mitgliedern afrikanischer Communities als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren für Aufklärungsarbeit und aus einem Pilotprojekt in Hamburger Flüchtlingsunterkünften. Mit einem zweifachen Ansatz sollen Mädchen einerseits vor einer möglichen Beschneidung geschützt werden und andererseits betroffene Frauen und Mädchen Unterstützung erhalten. Denn sie benötigen medizinische Hilfe, pädagogische Beratung, psychologische Begleitung und rechtliche Aufklärung.

Die Handreichung hilft bei der Umsetzung der interdisziplinären Arbeit – und ist ein Meilenstein für die Aufklärungsarbeit mit betroffenen Mädchen und Frauen. Sie bietet neben den grundlegenden Informationen auch Empfehlungen für betroffene Frauen im Asylverfahren und Informationen zur plastisch-chirurgischen Wiederherstellung. Im Anhang gibt es ein medizinisches Glossar, Übersicht über die Bezeichnung von weiblicher Genitalverstümmelung / Beschneidung und deren Bedeutung in anderen Sprachen sowie einen Fragebogen für die Sprechstundenpraxis.

Plan International Deutschland e.V. (Hrsg.): Weibliche Genitalverstümmelung im Flüchtlingskontext. Herausforderungen und Handlungsempfehlungen, Hamburg 2018

Weitere Informationen

Download auf www.kinderschutz-niedersachsen.de

Einzelne Exemplare können als Printausgabe bestellt werden bei:
Plan International
Gwladys Awo
gwladys.awo@plan.de
Telefon (040) 607 71 63 17

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Grundgesetz
Das Grundgesetz wird 70 Jahre alt!
"Der Parlamentarische Rat hat am 23. Mai 1949 in Bonn am Rhein in öffentlicher Sitzung festgestellt, daß das am 8. Mai des Jahres 1949 vom Parlamentarischen Rat beschlossene Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland in der Woche vom 16.–22. Mai 1949 durch die Volksvertretungen von mehr als Zweidritteln der beteiligten deutschen Länder angenommen worden ist." Zum Jubiläum in diesem Jahr hat die Bundesregierung eine Website sowie eine Jubiläumsausgabe des Grundgesetzes veröffentlicht. Auf der Website finden Sie auch Informationen zu den "Müttern des Grundgesetzes". www.70jahregrundgesetz.de

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Papatya, die Kriseneinrichtung für Mädchen und junge Frauen mit Migrationshintergrund, hat die Präventionskampagne #HolDirHilfe gegen Zwangsheirat und Verschleppung gestartet. Mit dem kurzen Film werden alle ermutigt, die von Zwangsheirat und Verschleppung bedroht sind, sich rechtzeitig Hilfe zu holen! weiterlesen >>>

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