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Gleichstellungspolitik öffentlicher Arbeitgeber

Gleichstellungspolitik-oeffentlicher-ArbeitgeberWelche Dynamiken wirken bei der Implementierung und Durchsetzung von politischen Maßnahmen zur Gleichstellung im Beruf? Und wie können Gleichstellungspolitiken künftig besser konzipiert und abgestimmt werden? Um Antworten auf diese Fragen zu finden, untersuchen die Autorinnen vergleichend die Strukturen und Maßnahmen betrieblicher Gleichstellungspolitik öffentlicher Arbeitgeber am Beispiel der Bundesverwaltungen in der Schweiz, in Deutschland und Österreich.

Diese drei Länder weisen sowohl Ähnlichkeiten auf, aber auch Unterschiede: So streben beispielsweise Deutschland und Österreich ein ausgeglichenes Geschlechterverhältnis in allen Funktionen durch gesetzliche Frauenfördergebote bzw. Quotenregelungen an, während in der Schweiz eher auf ein Diskriminierungsverbot gesetzt wird, ohne ausdrückliche Frauenförderansätze. Allerdings sind in der Schweiz stärkere Instrumente zur Durchsetzung des Rechts vorhanden. Besondere Unterschiede in der Ungleichheit zwischen den Geschlechtern im jeweiligen Bundesdienst zeigen sich in der Betrachtung der Führungspositionen in den Bundesministerien, des Anteils an Teilzeitbeschäftigten und der geschlechtsspezifischen Einkommensdifferenzen. Ein wichtiges Fazit der Autorinnen ist es, klare Indikatoren zu entwickeln, die die Umsetzung der gleichstellungspolitischen Instrumente in die Praxis überprüfen und quantifizierbar machen.

Eine sehr detaillierte Studie, die in allen drei untersuchten Ländern wichtige Einblicke in die Gleichstellungsaktivitäten öffentlicher und privater Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber bietet und Ansätze für Weiterentwicklungen aufzeigt.

Gesine Fuchs, Silke Bothfeld, Andrea Leitner, Sophie Rouault (Hrsg.): Gleichstellungspolitik öffentlicher Arbeitgeber. Betriebliche Gleichstellung in den Bundesverwaltungen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz, Verlag Barbara Budrich, Opladen 2016

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Frankfurt | Plakatkampagne gegen Übergriffe im öffentlichen Raum gestartet

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"Alle Frauen und Mädchen haben das Recht auf Respekt" - so lautet der Slogan einer neuen Plakatkampagne des Frauenreferats der Stadt Frankfurt am Main gegen Übergriffe im öffentlichen Raum. Die Plakatmotive der Kampagne sind inspiriert von Erfahrungen und Forderungen von Mädchen und jungen Frauen. An über 600 Litfaßsäulen und Plakatwänden sind ihre Appelle zu sehen. weiterlesen >>>

Neu vorgestellt

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Zwölf Frauen stellen wir in unserem Kalender 2021 vor. "Zwölf von uns". Frauen, die zu den Themen, unter denen Frauen leiden, die Frauen zugemutet werden, tätig sind. Zwölf Frauen, die sich besonders einsetzen, um unsere Welt gerechter zu machen. In der Politik, im Recht, in der Kirche, in der Wirtschaft.
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September 2020

22.9.–23.9.2020 | Grundlagen für die Gleichstellungsarbeit - Ausgebucht!, Hannover

28.9.–29.9.2020 | Deutscher Präventionstag, online

Oktober 2020

5.10.–6.10.2020 | Fachkraft der Antidiskriminierungsberatung, Lüneburg

7.10.2020 | Fortbildung für Verwaltungsmitarbeiterinnen von Gleichstellungsbeauftragten, Hannover

7.10.2020 | Gründen als Antwort auf die VUCA-Welt - Vision, Understanding, Clarity und Agility, online

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Ausstellung zur Frauenrechtskonvention

Cedaw-Ausstellung
Über 40 Jahre gibt es die UN-Frauenrechtskonvention (engl. Abk. CEDAW) schon. Doch leider sind die Inhalte der Konvention nur wenigen Menschen bekannt. Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. hat eine Ausstellung zum Verleih entwickelt. Sie informiert über die Reichweite, Entwicklung sowie Inhalte des CEDAW-Abkommens. Außerdem werden gleichstellungspolitische Inhalte der UN-Frauenrechtskonvention dargestellt, die auch auf kommunaler Ebene von Bedeutung sind. Die Ausstellung ist in Form von Roll-ups sowie als Posterausstellung erhältlich. Mehr unter www.gleichstellung-sichtbar-machen.de/projekt/ausstellung