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Vom Verstehen zum Tun: Gender-Projekte der Stadtverwaltung Braunschweig

Vom-Verstehen-zum-TunDie Stadtverwaltung Braunschweig versteht die Gleichstellung von Frauen und Männern schon seit Jahren als Querschnittsaufgabe. Zur Weiterentwicklung der Gleichstellungsarbeit innerhalb der Stadtverwaltung setzte das Gleichstellungsreferat das Programm "Vom Verstehen zum Tun" erfolgreich um. Die Broschüre dokumentiert in den Jahren 2013-2014 durchgeführte Gender-Projekte in den Bereichen Jugendförderung, Verkehrsplanung, Kommunikation sowie "Gender und Bürgerhaushalt". Fortbildungen, Beratungen für die Fachbereiche und Referate sowie projektbegleitendes telefonisches Coaching wurden als Instrumente dafür eingesetzt.

Dass Genderaspekte in die Arbeit der Stadtverwaltung langfristig regelmäßig einbezogen werden, hat sich bereits positiv ausgewirkt: Der Anteil der Frauen in Führungspositionen ist gestiegen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wurde verbessert. Die Pflege eines geschlechtersensiblen Umgangs wirkte sich auch auf die Abläufe innerhalb der Verwaltung positiv aus und verbessert den Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern.

Die Broschüre zeigt: Der geschlechtersensible Blick stärkt die Qualität der städtischen Arbeit in vielen Bereichen!

Gleichstellungsreferat der Stadt Braunschweig (Hrsg.): Vom Verstehen zum Tun. Mit geschlechtersensiblem Blick die Qualität der städtischen Arbeit stärken, Braunschweig 2015

Weitere Informationen

Die Broschüre steht auf der Website des Gleichstellungsreferates der Stadt Braunschweig zum Download bereit.

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Stell Dir vor, es ist Wahl und keine geht hin!

Stell-Dir-vor-es-ist-Wahl
In diesem Jahr können die Menschen in Rheinland-Pfalz gleich zwei Mal zur Wahl gehen. Am 14. März wird der neue Landtag gewählt, am 26. September der neue Bundestag, und im Landkreis Trier-Saarburg findet am gleichen Tag die Landratswahl statt. Aus diesem Anlass haben die Gleichstellungsbeauftragten der Region Trier sechs kurze Videos unter dem Motto: "Stell Dir vor, es ist Wahl und keine geht hin!" erstellen lassen. Auf witzige und ironische Weise nimmt Marlies Blume in diesen Filmen das Thema unter die Lupe: Ja, ich will! | Es geht um die Wurst | Die Systemrelevanz auf zwei Beinen | Mitmischen statt Staubwischen | Platzhirschgegockele und Zickenkrieg | Frauen und Männer müssen sich befruchten. Zu sehen sind die Filme auf youtube.

Neu vorgestellt

Handreichung-Gendersensible-Sprache-Bremer-Verwaltung
Die "Handreichung gendersensible Sprache in der Bremer Verwaltung" liefert eine Vielfalt von Erklärungen, Hinweisen und Vorschlägen, wie Amtssprache nicht nur Männer, sondern Frauen, Trans- und Interpersonen gleichermaßen anspricht. Das im Aus- und Fortbildungszentrum angedockte Kompetenzteam Bürger:innenservice und Kommunikation hat auf 20 Seiten eine umfangreiche Sammlung vorgelegt, wie gendersensibel formuliert werden kann. weiterlesen >>>

Termine Alle Termine >>>

März 2021

5.3.–11.3.2021 | NEIN! GEGEN HÄUSLICHE GEWALT! | Nds. Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, Online

8.3.2021 | Internationaler Frauentag, weltweit

8.3.2021 | Gleichberechtigung – keinen Schritt zurück in Corona-Zeiten!, Nds. Landtag / online

9.3.2021 | 3. Fachtagung der Initiative Klischeefrei, online

10.3.2021 | Equal Pay Day, deutschlandweit/ europaweit

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Kalender 2021 | Zwölf von uns - Monika Hauser

03_Kalenderblatt-Maerz_2021
Der Kalender von Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. 2021 stellt zwölf Frauen vor, die sich besonders einsetzen, um unsere Welt gerechter zu machen. Hier unser Beitrag für den Monat März: Monika Hauser studierte Medizin, weil sie Menschen helfen und ganzheitlich unterstützen wollte. Der jungen Gynäkologin vertrauten Frauen oft Geschichten über erlittene Misshandlungen und Vergewaltigungen an. Um Patientinnen zu stärken, gründete sie u.a. Gesprächsgruppen und eröffnete eine Beratungsstelle für Schwangerschaftsabbrüche.
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