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Beurteilung von Frauen und Männern im Polizeivollzugsdienst

Beurteilung-von-Frauen-und-Maennern-im-PolizeivollzugsdienstAndrea Jochmann-Döll und Karin Tondorf haben für die Hans Böckler Stiftung ein Arbeitspapier zur Beurteilungspraxis im Polizeivollzugsdienst erstellt.

Die Beförderungs- und Einkommenschancen von Beamtinnen und Beamten hängen maßgeblich von den Ergebnissen der regelmäßigen Beurteilungen ab. Dies gilt auch für den Polizeivollzugsdienst. Allerdings ist bisher nicht gewährleistet, dass die Leistungen von Frauen angemessen und diskriminierungsfrei beurteilt werden. Die Autorinnen haben die Beurteilungsdaten von 12 Bundesländern und der Bundespolizei untersucht. Es wurden 17 verschiedene Beurteilungsrichtlinien nach einem "Diskriminierungs-Check" analysiert, der von den Autorinnen entwickelt wurde.

Frauen und Teilzeitkräfte schnitten bei der Beurteilung mehrheitlich schlechter ab als Männer.

Experten und Expertinnen aus der Praxis wurden befragt um die Ursachen für diese Differenzen herauszuarbeiten. Fazit: Es geht bei der Beurteilung nicht immer nur um Leistung, sondern auch um andere Faktoren, die zu ungünstigeren Beurteilungsergebnissen für Frauen führen. Handlungsbedarf besteht sowohl auf der betrieblichen als auch auf der Regelungsebene.

Andrea Jochmann-Döll und Karin Tondorf: Nach Leistung, Eignung und Befähigung? Beurteilung von Frauen und Männern im Polizeivollzugsdienst. Reihe: Arbeitspapier, Gender, Familie und Beruf, Bd. 276. Hans Böckler Stiftung (Hrsg.), Düsseldorf, 2013

Weitere Informationen

Das Arbeitspapier steht auf der Website der Hans Böckler Stiftung zum Download zur Verfügung oder kann dort als print-Version bestellt werden.

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Equal Care Day

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29.02.2020: Equal Care Day
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