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Über Geschlechterrollen gemeinsam reden

Ueber-Geschlechterrollen-gemeinsam-redenMit jungen geflüchteten Männern über Geschlechterrollen ins Gespräch zu kommen ist keine leichte Aufgabe für haupt- und ehrenamtlich Tätige. Der extrem kontroverse öffentliche und politische Diskurs über Geschlechterthematiken im Kontext von migrantischen Männlichkeiten führt leider auch bei engagierten Unterstützerinnen und Unterstützern zu Unsicherheiten. Welche Atmosphäre hilft, einen offenen Dialog zu ermöglichen?

Das niedersächsische Modellprojekt "Rollenspielen" schafft die Verbindung über Tischfußballturniere, die in lockere Diskussionsrunden eingebettet werden. Die Projektidee wurde von der Bildungs- und Beratungsstelle Gmit Niedersachsen umgesetzt. Sie entstand aus Vielfaltserfahrungen an Tischfußballtischen in Notunterkünften für Geflüchtete: Herkunftsregion, Alter, Geschlecht, Sprache spielten dort für kurze Zeit keine Rolle.

Über diesen Türöffner gelangen moderierte Gruppengespräche zu Fragen der eigenen Situation, zum Selbstbild und Zukunftswünschen. Das Verständnis von Geschlechterrollen erweist sich dabei als heterogen. Einig sind sich viele Projektteilnehmer jedoch in ihrem Wunsch nach Selbstverwirklichung durch Arbeit, um eine (zukünftige) Familie als Hauptverdiener ernähren zu können.

Die Broschüre benennt auch Stolpersteine und Ressentiments gegen die Projektarbeit als wichtige Erfahrung für künftige Projekte. Die vorgestellten Ideen, Impulse und Methoden sind eine praxisorientierte Hilfestellung für die Umsetzung eigener Projekte.

Das Modellprojekt "Rollenspielen" wird vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung gefördert.

Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e.V. (Hrsg.): Über Geschlechterrollen gemeinsam reden, Hannover 2018

Weitere Informationen

Download der Broschüre auf der Website von Gmit Niedersachsen

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München | Kampagne 'Kein Platz für sexuelle Übergriffe'

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Auch wenn dieses Jahr keine Wiesn stattfinden kann: Unter dem Motto "Ob mit oder ohne Wiesn - in München ist kein Platz für sexuelle Übergriffe" ist die Aktion "Sichere Wiesn für Mädchen und Frauen" gestartet. Die Kampagne sensibilisiert mit Plakaten in Stadt und Landkreis München und unter dem Hashtag #keinplatzfürsexuelleübergriffe digital auf Instagram, Facebook und Twitter dafür, dass - ganz gleich wo - kein Platz für sexuelle Belästigungen, für Nötigung oder Vergewaltigung ist. sicherewiesn.de

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4.11.2020 | Fortbildungsangebot für Fachkräfte zum Thema weibliche Genitalverstümmelung, Berlin

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Fahne und Roll-up Banner zum 'Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen'

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Gemeinsam mit UN-Women hat Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. eine Fahne konzipiert, mit der Kommunen und Organisationen auf den Anti-Gewalt-Tag und die weltweiten und lokalen Aktivitäten an diesem Tag und innerhalb der 16-Tage-Kampagne aufmerksam machen können. Neben der Fahne steht auch ein Roll-Up-Banner zur Verfügung, das bei Veranstaltungen eingesetzt werden kann. Sowohl in die Fahne als auch in das Banner kann auf Wunsch das eigene Logo eingedruckt werden. weiterlesen >>>