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Über Geschlechterrollen gemeinsam reden

Ueber-Geschlechterrollen-gemeinsam-redenMit jungen geflüchteten Männern über Geschlechterrollen ins Gespräch zu kommen ist keine leichte Aufgabe für haupt- und ehrenamtlich Tätige. Der extrem kontroverse öffentliche und politische Diskurs über Geschlechterthematiken im Kontext von migrantischen Männlichkeiten führt leider auch bei engagierten Unterstützerinnen und Unterstützern zu Unsicherheiten. Welche Atmosphäre hilft, einen offenen Dialog zu ermöglichen?

Das niedersächsische Modellprojekt "Rollenspielen" schafft die Verbindung über Tischfußballturniere, die in lockere Diskussionsrunden eingebettet werden. Die Projektidee wurde von der Bildungs- und Beratungsstelle Gmit Niedersachsen umgesetzt. Sie entstand aus Vielfaltserfahrungen an Tischfußballtischen in Notunterkünften für Geflüchtete: Herkunftsregion, Alter, Geschlecht, Sprache spielten dort für kurze Zeit keine Rolle.

Über diesen Türöffner gelangen moderierte Gruppengespräche zu Fragen der eigenen Situation, zum Selbstbild und Zukunftswünschen. Das Verständnis von Geschlechterrollen erweist sich dabei als heterogen. Einig sind sich viele Projektteilnehmer jedoch in ihrem Wunsch nach Selbstverwirklichung durch Arbeit, um eine (zukünftige) Familie als Hauptverdiener ernähren zu können.

Die Broschüre benennt auch Stolpersteine und Ressentiments gegen die Projektarbeit als wichtige Erfahrung für künftige Projekte. Die vorgestellten Ideen, Impulse und Methoden sind eine praxisorientierte Hilfestellung für die Umsetzung eigener Projekte.

Das Modellprojekt "Rollenspielen" wird vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung gefördert.

Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e.V. (Hrsg.): Über Geschlechterrollen gemeinsam reden, Hannover 2018

Weitere Informationen

Download der Broschüre auf der Website von Gmit Niedersachsen

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Stell Dir vor, es ist Wahl und keine geht hin!

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In diesem Jahr können die Menschen in Rheinland-Pfalz gleich zwei Mal zur Wahl gehen. Am 14. März wird der neue Landtag gewählt, am 26. September der neue Bundestag, und im Landkreis Trier-Saarburg findet am gleichen Tag die Landratswahl statt. Aus diesem Anlass haben die Gleichstellungsbeauftragten der Region Trier sechs kurze Videos unter dem Motto: "Stell Dir vor, es ist Wahl und keine geht hin!" erstellen lassen. Auf witzige und ironische Weise nimmt Marlies Blume in diesen Filmen das Thema unter die Lupe: Ja, ich will! | Es geht um die Wurst | Die Systemrelevanz auf zwei Beinen | Mitmischen statt Staubwischen | Platzhirschgegockele und Zickenkrieg | Frauen und Männer müssen sich befruchten. Zu sehen sind die Filme auf youtube.

Neu vorgestellt

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Die "Handreichung gendersensible Sprache in der Bremer Verwaltung" liefert eine Vielfalt von Erklärungen, Hinweisen und Vorschlägen, wie Amtssprache nicht nur Männer, sondern Frauen, Trans- und Interpersonen gleichermaßen anspricht. Das im Aus- und Fortbildungszentrum angedockte Kompetenzteam Bürger:innenservice und Kommunikation hat auf 20 Seiten eine umfangreiche Sammlung vorgelegt, wie gendersensibel formuliert werden kann. weiterlesen >>>

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5.3.2021 | Weltgebetstag der Frauen, weltweit

5.3.–11.3.2021 | NEIN! GEGEN HÄUSLICHE GEWALT! | Nds. Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, Online

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Der Kalender von Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. 2021 stellt zwölf Frauen vor, die sich besonders einsetzen, um unsere Welt gerechter zu machen. Hier unser Beitrag für den Monat März: Monika Hauser studierte Medizin, weil sie Menschen helfen und ganzheitlich unterstützen wollte. Der jungen Gynäkologin vertrauten Frauen oft Geschichten über erlittene Misshandlungen und Vergewaltigungen an. Um Patientinnen zu stärken, gründete sie u.a. Gesprächsgruppen und eröffnete eine Beratungsstelle für Schwangerschaftsabbrüche.
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