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Heidelberger Aktionsplan 'Offen für Vielfalt und Chancengleichheit - Ansporn für alle'

Aktionsplan-Offen-fuer-Vielfalt-und-Chancengleichheit_HeidelbergIn Heidelberg wurde unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger ein neuer Integrationsplan auf den Weg gebracht, der einen breiten Integrationsansatz vertritt. Damit werden alle Initiativen für gleichberechtigte Teilhabe, ob aus der Perspektive der Integration Zugewanderter, der Gleichberechtigung von Frauen und Männern, der Inklusion von Menschen mit Behinderung oder anderer sozialer Gruppen, nicht unabhängig von der Anerkennung der Rechte der jeweils anderen Gruppen behandelt.

Unter www.heidelberg.de/aktionsplan-vielfalt finden sich die Vorlage an den Gemeinderat, eine Zusammenfassung aller Ergebnisse und die beschlossenen Maßnahmenvorschläge im Einzelnen. Der Aktionsplan füllt gleich mehrere Selbstverpflichtungen der Stadt Heidelberg mit Leben: Den Auftrag

  • zur Fortschreibung des Ersten Kommunalen Integrationsplans der Stadt Heidelberg,
  • zur Umsetzung der Europäische Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler Ebene (mit bereits einem dritten Aktionsplan),
  • zur Umsetzung des Stadtentwicklungsplans 2015 sowie der Charta der Vielfalt und der Europäischen Städtekoalition gegen Rassismus.

Für Heidelberg wurde damit unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger ein neuer Integrationsplan auf den Weg gebracht, der einen breiten Integrationsansatz vertritt. Die an der Erarbeitung dieses Aktionsplans Beteiligten haben deutlich gemacht, dass alle Initiativen für gleichberechtigte Teilhabe, ob aus der Perspektive der Integration Zugewanderter, der Gleichberechtigung von Frauen und Männern, der Inklusion von Menschen mit Behinderung oder anderer sozialer Gruppen, nicht unabhängig von der Anerkennung der Rechte der jeweils anderen Gruppen behandelt werden können. Denn es gab niemanden mit nur einer Zugehörigkeit oder (zugeschriebenen) Gruppenidentität, dafür aber Viele, die zahlreiche Probleme aufgrund von Vorurteilen verschiedenen Gruppen gegenüber kannten. Der vorgelegte Plan ist der erste seiner Art, diese Anliegen nicht getrennt voneinander zu bearbeiten.

Weitere Informationen

Unter www.heidelberg.de/aktionsplan-vielfalt sind alle aktuellen Dokumente abrufbar.

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BAG schreibt Gender Award 2022 aus

Die Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen hat erneut den Gender Award ausgeschrieben. Ab sofort können sich Kommunen um den Preis "Kommune mit Zukunft 2022" bewerben. Mit dem Gender Award soll erfolgreiche und beispielhafte Frauen- und Gleichstellungsarbeit ausgezeichnet werden. Die Ausschreibung läuft vom 12. Dezember 2021 bis zum 14. Februar 2022. Die Jury wird Ende März 2022 die Preisträgerinnen ermitteln. Die Preisverleihung ist für den 6. Mai 2022 in Berlin geplant. Die Bewerbungsunterlagen sind auf www.frauenbeauftragte.org zu finden.

Frauenrechte und Tabakkontrolle

Frauenrechte-und-Tabakkontrolle
Unfairtobacco hat gemeinsam mit Gesundheits-, Entwicklungs- und Tabakkontrollorganisationen, eine Broschüre zum Thema Frauenrechte und Tabakkontrolle herausgegeben. Darin gehen verschiedene Autor:innen dem Zusammenhang von Tabakkonsum bzw. von Tabakkontrolle und der Umsetzung von Frauenrechten sowie der Erreichung der nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) nach. Frauen sterben häufiger in Folge von Passivrauch als Männer. Tabakkonsum ist die größte vermeidbare Ursache für den frühzeitigen Tod durch nicht-übertragbare Krankheiten und der weibliche Körper reagiert sensibler auf dessen schädliche Wirkungen. Das Frauenrecht auf Gesundheit (CEDAW Art. 12) wird verletzt. Die Broschüre steht auf https://unfairtobacco.org als pdf-Datei zur Verfügung.

Termine Alle Termine >>>

Februar 2022

2.2.2022 | Das Niedersächsische Gleichberechtigungsgesetz (NGG), online

8.2.2022 | Alles nach Plan?! - Der Gleichstellungsplan nach dem NGG, online

21.2.–22.2.2022 | Grundlagen der Gleichstellungsarbeit - Basisseminar für kommunale Gleichstellungsbeauftragte, online

März 2022

17.3.2022 | Alles gut umgesetzt?! - Die Berichtspflicht zur Umsetzung von Gleichberechtigung in Niedersachsen, Hannover

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Kalender 2022 | Kunst & Kultur - Mit Kunst Geld verdienen

01_Kalenderblatt_Januar-2022
Der Kalender von Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. 2022 hat Frauen in Kunst und Kultur zum Thema gemacht: Ein weiblicher Bereich? Mitnichten. Wer verdient hier das große Geld? Wer entscheidet? Kunst und Kultur wirken auf Rollenbilder; durch die Inhalte und durch die Darstellung - Wer steht hinter der Kamera, vor dem Orchester? Hier unser Beitrag für den Monat Januar: "Mit Kunst Geld verdienen" weiterlesen >>>