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Die Rolle annehmen? In der Rolle bleiben? Neue Rollen leben?

Die-Rolle-annehmenEinstellungen und Vorstellungen von Frauen und Männern mit und ohne Zuwanderungsgeschichte zur Gleichberechtigung. Die Ergebnisse einer Studie, die gemeinsam von der Landesregierung Nordrhein-Westfalen und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) in Auftrag gegeben wurde, sind in einer Broschüre zusammengefasst.

Untersucht wurde, welche Vorstellungen von Geschlechterrollen und familiärer Arbeitsteilung Frauen und Männer mit und ohne Zuwanderungsgeschichte tatsächlich haben, welche Modelle sie im Alltag leben und welche Faktoren ihre Wertevorstellungen beeinflussen. Auch die Generationenfrage stand bei im Fokus: es wurden Mütter und Väter mit ihren Töchtern und Söhnen befragt.

Zentrales Ergebnis der Studie: "Über kulturelle Grenzen hinweg weisen die befragten Frauen und Männer in ihrem Rollenverständnis und den gelebten Familienmodellen mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede auf. Die Befragten der älteren Generation bevorzugen eine traditionelle Rollenaufteilung zwischen Männern und Frauen in der Familie. Demgegenüber favorisiert die jüngere Generation gleichberechtigte oder zumindest eingeschränkt gleichberechtigte Modelle. Die Studie zeigt, dass es die jeweiligen aktuellen sozialen Rahmenbedingungen sind, die das geschlechtsspezifische Rollenverständnis von Frauen und Männern prägen. Kulturelle Einflüsse und Traditionen der Herkunftsländer spielen eine untergeordnete Rolle für die Gestaltung des eigenen Familienlebens." (S. 8 der Studie).

Die Studie wurde durchgeführt vom "Univation Institut für Evaluation Dr. Beywl & Associates GmbH", Köln in Zusammenarbeit mit dem Institut für Interkulturelle Bildung der Fachhochschule Köln und dem Verein Women on Top Bielefeld.

Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen und Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Hrsg.): Die Rolle annehmen? In der Rolle bleiben? Neue Rollen leben?, 2010

Weitere Informationen

Die Broschüre steht als pdf-Datei zum Download auf der Website des BMFSFJ bereit.

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Das Bundesförderprogramm "Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ist Teil des Gesamtprogramms der Bundesregierung zur Umsetzung der Istanbul-Konvention. Ab sofort können sich Interessierte und potenzielle Antragsstellerinnen und Antragsteller auf der neuen Website www.gemeinsam-gegen-gewalt-an-frauen.de rund um das Förderprogramm informieren. Neben zahlreichen Informationen, finden sich hier nun auch sämtliche Dokumente zum Zuwendungsverfahren.

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Über 40 Jahre gibt es die UN-Frauenrechtskonvention (engl. Abk. CEDAW) schon. Doch leider sind die Inhalte der Konvention nur wenigen Menschen bekannt. Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. hat eine Ausstellung zum Verleih entwickelt. Sie informiert über die Reichweite, Entwicklung sowie Inhalte des CEDAW-Abkommens. Außerdem werden gleichstellungspolitische Inhalte der UN-Frauenrechtskonvention dargestellt, die auch auf kommunaler Ebene von Bedeutung sind. Die Ausstellung ist in Form von Roll-ups sowie als Posterausstellung erhältlich. Mehr unter www.gleichstellung-sichtbar-machen.de/projekt/ausstellung