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Krisentelefon gegen Zwangsheirat: jetzt auch Beratung und Unterstützung für betroffene Paare

Das Niedersächsische Krisentelefon gegen Zwangsheirat hat sein Beratungsangebot für von Zwangsheirat und Gewalt bedrohter und betroffener Mädchen, Frauen bzw. Jungen und Männer erweitert: Seit Juli 2019 gibt es das vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung geförderte Projekt: "Beratung und Hilfen für von ehrbezogener Gewalt und Zwangsheirat bedrohter und betroffener Paare".

Über die langjährige Beratungs- und Unterstützungspraxis des Niedersächsischen Krisentelefons gegen Zwangsheirat und auch der bundesweit angesiedelten Fachberatungsstellen und Zufluchtsstätten für von Zwangsheirat und Gewalt bedrohter und betroffener Mädchen, Frauen bzw. Jungen und Männer wurde in den vergangenen Jahren zunehmend deutlich, dass vermehrt auch Anfragen für homo- und heterosexuelle Paare gestellt werden.

In Fällen drohender Zwangsheirat können neben dem Partner oder der Partnerin, die zwangsverheiratet werden soll, auch der Partner oder die Partnerin der eigenen Wahl bedroht werden. Es gibt somit auch Paare, die Schutz bedürfen.

Krisentelefon gegen Zwangsheirat
Mädchen und Frauen, Jungen und Männer und Paare in Niedersachsen, die eine Zwangsheirat befürchten, aber auch Drittbetroffene (z.B. Freundinnen und Freunde, Lehrkräfte, Mitarbeiterinnen von Behörden oder Beratungsstellen) finden hier Rat und Unterstützung. Die Erstberatung ist auf Deutsch, Arabisch, Bosnisch, Kroatisch, Serbisch, Englisch, Farsi, Französisch, Kurmanci, Sorani und Türkisch (weitere Sprachen auf Anfrage) möglich. Die Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle unterliegen der Schweigepflicht.

Im Zuge der Umsetzung wurde das Beratungsteam um zwei Mitarbeiterinnen, Gülseren Aybay und Tanja Domeier, erweitert. Sie sind bei kargah e.V. zu erreichen: guelseren.aybay@kargah.de und tanja.domeier@kargah.de.

Weitere Informationen

Krisentelefon gegen Zwangsheirat

T 0800 – 06 6 78 88
montags bis donnerstags 9 bis 16 Uhr
freitags 9 bis 13 Uhr
zwangsheirat@kargah.de
www.kargah.de

Weitere Informationen, Flyer, Plakate und Handlungsempfehlung für Fachleute stehen außerdem auf der Website des Niedersächsischen Sozialministeriums zur Verfügung.

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Equal Care Day

Equal-Care-Day
29.02.2020: Equal Care Day
Care-Arbeit ist zwischen den Geschlechtern ungleich verteilt und erfährt geringe Wertschätzung. Um auf diese Ungerechtigkeit aufmerksam zu machen, ruft die Initiative Equal Care Day dazu auf, am 29. Februar 2020 einen Aktionstag zu feiern. Die Initiative wird getragen vom Verein klische*esc, der die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit koordiniert und für die Vernetzung der Beteiligten sorgt. In Bonn wird es zum Anlass des Equal Care Days am 28. und 29. Februar eine Konferenz geben. Informationen zur Anmeldung, weitere geplante Aktionen und Beteiligungsmöglichkeiten finden sich unter equalcareday.de.

Frauen haben die Wahl

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Neu erschienen: Broschüre der Gleichstellungsstelle der Landeshauptstadt München für Frauen zur Kommunalwahl am 15. März 2020. weiterlesen>>>

Termine Alle Termine >>>

Februar 2020

25.2.–20.3.2020 | Auricher Frauenwochen, Aurich

29.2.2020 | Equal Care Day, bundesweit

März 2020

7.3.2020 | Gerechte Teilhabe - Zweiter Frauenkongress der SPD in Niedersachsen, Hannover

8.3.2020 | Internationaler Frauentag, weltweit

8.3.–10.3.2020 | Kongress Armut und Gesundheit, Berlin

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Materialien zum Internationalen Frauentag

Materialien-Frauentag
Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. bietet verschiedene Materialien zum Internationalen Frauentag an. Eine Fahne kann vor Rathäusern, Kreishäusern oder an anderen Stellen gehisst werden, um die Bedeutung dieses Tages zu betonen und auch, um zum Ausdruck zu bringen, dass von der Kommune Impulse ausgehen, um die Gleichberechtigung voran zu bringen. Ein passendes Roll-up Banner kann alternativ oder ergänzend aufgestellt werden. Für Aktionen und um den Anliegen der Frauen mehr Gehör zu verschaffen, sind Aktionsklatschen erhältlich. weiterlesen >>>