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Standorte der Mädchen*arbeit

Betrifft-Maedchen_Standorte-MaedchenarbeitWie lässt sich die Pädagogik der Mädchenarbeit beschreiben? Autorinnen aus der pädagogischen Praxis berichten in der Betrifft Mädchen 4/2019 über verschiedene "Stand-Orte" der Mädchenarbeit. Dazu gehören konkrete Orte der pädagogischen Arbeit wie die Theke im Jugendzentrum, die Bushaltestelle oder der Mädchentreff. Theoretische Ver-Ortungen wie Konzepte der Intersektionalität, des Doing Gender, der rekonstruktiven Sozialen Arbeit und ethnographischer Feldforschung reflektieren die pädagogische Arbeit und ihre Zielsetzungen.

Ein Beitrag über eine empirische Forschungsarbeit aus der Deutschschweiz beschäftigt sich mit dem (Un)Doing Gender in der Offenen Jugendarbeit. Mädchenarbeit wird als geeignetes Mittel gesehen, um der Unterrepräsentanz von Mädchen in der Offenen Jugendarbeit entgegenzuwirken. Dabei müsse jedoch verhindert werden, dass Mädchenarbeit als Sonderthema an Frauen delegiert wird. Gendergerechtigkeit in der Jugendarbeit ist Aufgabe des ganzen Teams.

Eine ethnografische Feldforschung an der Uni Bielefeld hat untersucht, wie Mädchen genderpädagogische Angebote nutzen und wie professionelles pädagogisches Handeln sie dabei unterstützt.

In der außerschulischen Bildung für geflüchtete Mädchen spielt der Aspekt des Empowerment eine wichtige Rolle. Ein Beitrag dazu plädiert für eine pädagogische Arbeit, die an den Kriterien Zugangsmöglichkeiten, Partizipation und Zugehörigkeit ausgerichtet ist.

Vorgestellt werden außerdem die intersektionale Mädchenarbeit der Fach- und Koordinierungsstelle Girlz*Space in Sachsen, der internationale MädchenwerkstattTreff des Sozialkritischen Arbeitskreises Darmstadt e.V. und die Mobile Mädchenarbeit in Jena sowie ein Soundprojekt in der Arche Meißen.

Landesarbeitsgemeinschaft Mädchenarbeit in NRW e.V. (Hrsg.): Standorte der Mädchen*arbeit, Betrifft Mädchen 4/2019

Weitere Informationen

Bestellung über www.beltz.de

Weitere Informationen unter www.maedchenarbeit-nrw.de

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Stader Erklärung

Stader-Erklaerung
Die internationale Konferenz "Fair Pay – Wie geht es besser in Skandinavien" widmete sich Fragen der Entgeltgleichheit und Arbeitsmarktpolitik in Deutschland und Skandinavien. Im Nachgang der Veranstaltung wurde die Stader Erklärung erarbeitet.
Die Dokumentation der Veranstaltung und die Stader Erklärung finden Sie unter www.cedaw-stade.de

Kalender 2022 'Kunst und Kultur'

Kalender-GuV-2022
Der Kalender 2022 von Gleichberechtigung und Vernetzung hat das Thema "Frauen in Kunst und Kultur": Ein weiblicher Bereich? Mitnichten. Wer verdient hier das große Geld? Wer entscheidet? Kunst und Kultur wirkt auf Rollenbilder; durch die Inhalte und durch die Darstellung, aber auch durch Protagonistinnen und Protagonisten: Wer steht hinter der Kamera, vor dem Orchester? Aber die gute Nachricht ist: Frauen holen auf! Alle Informationen zum Kalender und zur Bestellung finden Sie hier: weiterlesen >>>

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September 2021

16.9.–18.9.2021 | 44. djb-Bundeskongress: Gleichstellung & Demokratie, online

18.9.2021 | Aktionstag der DGB-Frauen zur Bundestagswahl 2021, bundesweit

Oktober 2021

4.10.2021 | Forderungen an die Gleichstellungspolitik nach Corona, Berlin / online

5.10.2021 | Vorbereitung der 66. Sitzung der UN-Frauenrechtskommission, online

6.10.2021 | Der Gleichstellungsplan nach dem Niedersächsischen Gleichberechtigungsgesetz, Hannover

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Kalender 2021 | Zwölf von uns - Kristina Hänel

09_Kalenderblatt-September_2021
Der Kalender von Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. 2021 stellt zwölf Frauen vor, die sich besonders einsetzen, um unsere Welt gerechter zu machen. Hier unser Beitrag für den Monat September: Kristina Hänel ist Allgemeinmedizinerin und Notärztin. Sie engagiert sich seit 1981 für Frauengesundheit, arbeitete lange für Pro Familia und gründete Wildwasser Gießen mit. Außerdem bietet sie bis heute Therapeutisches Reiten für traumatisierte Kinder an. weiterlesen >>>