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Gladbeck | Die Stadt für alle!

Die-Stadt-fuer-alle_GladbeckDie Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Gladbeck hat eine Handreichung zur geschlechtergerechten Stadtplanung am Beispiel des Projektes Stadtmitte Gladbeck herausgegeben. Damit soll dem gesetzlichen Auftrag zur Chancengleichheit im Städtebau ein Impuls gegeben werden. Auch wenn räumliche Strukturen nicht direkt Benachteiligungen im sozialen Leben aufheben können, ist das Ziel einer geschlechter- und familiengerechten Planung, Barrieren abzubauen. Bezahlbarer Wohnraum, kurze und sichere Wege zu Schulen, Kindertagesstätten, Geschäften, Ärzten usw. sowie ein Arbeitsplatz in vertretbarer Entfernung erleichtern es, vielfältige Rollen leben zu können.

Geschlechtergerechtigkeit macht sich auch in der Sprache bemerkbar. Scheinbar geschlechtsneutrale Formulierungen wie Innenstadtbewohner, Jugendliche, Senioren oder Familie werden benutzt, obwohl sich dahinter Frauen und Männer, Mädchen und Jungen verbergen. Die Bedürfnisse einzelner Zielgruppen sollen auch durch diese Handreichung stärker in den Blick genommen werden.

Zunächst wurden Daten geschlechtergerecht erhoben und analysiert. Daran anschließend sind in der Veröffentlichung die verschiedenen Planungsbereiche wie Mobilität, Wohnen, Sicherheit im öffentlichen Raum und mehr aufgenommen.

Eine Stadt für ALLE! Auf dem Weg zu einer familienfreundlichen Innenstadt - eine Handreichung zur geschlechtergerechten Stadtplanung am Beispiel des Projektes Stadtmitte Gladbeck. Verfasserin Büro Raum Planung, Doris Reich, Stadt Gladbeck Gleichstellungsbeauftragte (Hrsg.), Gladbeck, 2013

Weitere Informationen

Die Broschüre steht auf der Website der Stadt Gladbeck zum Download bereit. (Handreichung und Flyer unter der Überschrift "Stadt für alle".

"Immer wieder in den Blick zu nehmen sind die Lebenssituationen, Beteiligungsmöglichkeiten und Bedarfe von Frauen und Männern, Mädchen und Jungen." (Handreichung "Stadt für alle!")

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