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Mandatsträgerinnen und Mandatsträger mit Migrationshintergrund

MandatstraegerInnen-mit-MigrationshintergrundKarrierewege und substantielle Repräsentation von Landtagsabgeordneten mit Zuwanderungsgeschichte
Das gängige Ideal einer repräsentativen Demokratie beinhaltet die Vorstellung von Parlamenten, die in ihrer Zusammensetzung ein Abbild der Bevölkerung darstellen. Die Realität zeigt jedoch, dass bestimmte Bevölkerungsgruppen in Deutschland weit davon entfernt sind, entsprechend ihrem Anteil in der Bevölkerung politische Mandate inne zu haben. So auch bei Personen mit einem sogenannten Migrationshintergrund. Denn trotz steigender Zahlen gibt es weiterhin eine deutliche Unterrepräsentation.

Diese Unterrepräsentanz stellt ein Demokratiedefizit aus zwei Gründen dar: Zum einen ist sie Ausdruck struktureller Benachteiligung und zum andern ist davon auszugehen, dass ihre Bedürfnisse und Interessen nicht ausreichend Einfluss in die politischen Entscheidungsprozesse finden. Dieser Überlegung geht die Annahme voraus, dass zwischen der Anwesenheit von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in Parlamenten und der Repräsentation von migrantischen Interessen ein Zusammenhang besteht. Von einer Verbesserung ihrer deskriptiven Repräsentation wird zugleich eine Verbesserung ihrer substantiellen Repräsentation erwartet.

Wie erklärt sich nun diese Unterrepräsentation? Welche Auswirkungen hat der Mangel an Abgeordneten mit Zuwanderungsgeschichte auf politische Inhalte?
Ausgehend von diesen Überlegungen untersucht Diplom Sozialwirtin und Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Lehrte Freya Angelika Markowis in ihrer Dissertation folgende Fragestellungen:

  • Gibt es spezifische Eigenheiten der Karrierewege von MandatsträgerInnen mit Migrationshintergrund und wie wirken sich diese aus?
  • Betreiben Mandatsträgerinnen mit Migrationshintergrund substantielle Repräsentation und wie kommt es dazu?
  • Sind bei diesen Fragen geschlechtsspezifische Unterschiede festzustellen?

Die Grundlage für die gewonnenen Ergebnisse bilden Interviews mit 24 Landtagsabgeordneten mit Migrationshintergrund aus sieben verschiedenen Bundesländern. Im Rahmen der intersektionalen Analyse sind zentrale Differenzkategorien Race, Class und Gender.

Durch die intersektionale Herangehensweise u.a. mit der Differenzkategorie Gender werden wichtige geschlechtsspezifische Erkenntnisse gewonnen. So richtet sich diese sehr gelungene wissenschaftliche Arbeit nicht nur an Interessierte der Integrations- und Migrationsforschung, sondern auch der Gender Studies.

Freya Angelika Markowis: Mandatsträgerinnen und Mandatsträger mit Migrationshintergrunde. Karrierewege und substantielle Repräsentation von Landtagsabgeordneten mit Zuwanderungsgeschichte, LIT Verlag, Berlin 2015

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Orange the World - Gewalt an Frauen sichtbar machen

Orange-the-World
Die UN-Kampagne "Orange The World" findet jährlich zwischen dem 25. November, dem "Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen", und dem 10. Dezember, dem "Internationalen Tag der Menschenrechte", statt. Bekannt ist sie inzwischen auch als 16-Tage-Kampagne. Weltweit erstrahlen Gebäude in oranger Farbe, um ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen. www.unwomen.org

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Cedaw-Faecher_beide
Der doppelseitige Infofächer aus dem Projekt "Gleichstellung sichtbar machen - CEDAW in Niedersachsen" ist gedacht als praktische Beratungsgrundlage für Gleichstellungsbeauftragte und Personalverantwortliche rund um die Themen Schwangerschaft und Elternzeit, Wiedereinstieg, Familie und Finanzen, Kinderbetreuung, Pflege und Beruf, Arbeitszeitgestaltung sowie Netzwerke und Beratungsangebote. Er gibt Auskunft über die wichtigsten Gesetze, Hinweise zur Umsetzung sowie Tipps und Beispiele aus der Praxis. Es finden sich zudem Hinweise zu weiterführenden Informationen oder nützlichen Online-Tools. weiterlesen >>>

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4.12.2020 | Trans*, Inter*, Divers - Fußball ist für ALLE da! | 10. Fachtag für den Fußball, online

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Fahne und Roll-up Banner zum 'Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen'

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Gemeinsam mit UN-Women hat Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. eine Fahne konzipiert, mit der Kommunen und Organisationen auf den Anti-Gewalt-Tag und die weltweiten und lokalen Aktivitäten an diesem Tag und innerhalb der 16-Tage-Kampagne aufmerksam machen können. Neben der Fahne steht auch ein Roll-Up-Banner zur Verfügung, das bei Veranstaltungen eingesetzt werden kann. Sowohl in die Fahne als auch in das Banner kann auf Wunsch das eigene Logo eingedruckt werden. weiterlesen >>>